Aufruf für eine Öffentliche Fastenkampagne

Hier geht es zum Blog der Fastenkampagne: "Für eine Welt frei von Atomwaffen"
Aufruf als Druckvorlage (PDF) herunterladen.

70 Jahre sind genug? Nein, sie sind viel zu lang.
1945, am 6. und 8. August zerstörten zwei Atomwaffen der USA Hiroshima und Nagasaki.  200.000 Menschen wurden getötet. Es waren die einzigen Bomben, die auf Städte abgeworfen wurden, aber es waren nicht die letzten, die gezündet wurden. Über 2.000 Atombombentest wurden durchgeführt.

In Deutschland sind immer noch US-Atomwaffen stationiert in der Eifel bei Büchel; ebenso in Belgien, den Niederlanden, Italien und der Türkei. Mathias-W Engelke, Vorsitzender des Deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes hat eine Fastenkampagne gestartet. Er versprach vor fünf Jahren: „Solange ich lebe und solange Atomwaffen in Deutschland stationiert sind – werde ich jedes Jahr einen Tag länger für ihren Abzug und ihre Vernichtung fasten.

Das öffentliche Fasten beginnt jedes Jahr einen Tag früher. 2015 am 31. Juli. Die Fastenden  und ihre Unterstützer gehen auf öffentliche Plätze, zu Botschaften, zu Regierungssitzen und militärischen Standorten, um eine atomwaffenfreie Welt zu fordern.

Das öffentliche Fasten endet jedes Jahr am Atomwaffenstandort Büchel am 9. August. In den Tagen davor ab dem 6. August gibt es seine Mahnwache am Haupttor und Protestaktionen in der Region.

Auch in anderen Ländern finden Fastenaktionen statt.

In 70 Orten sollen öffentliche Aktionen die Fastenkampagne für eine atomwaffenfreie Welt  unterstützen.

Was Sie tun können:
Es gibt verschiedene Wege sich an der öffentlichen Fastenkampagne für eine atomwaffenfreie Welt zu beteiligen.

Selbstverpflichtung
Sie verpflichten sich an der Kampagne teilzunehmen. Sie erklären: Ich werde jedes Jahr einen Tag länger fasten, solange bis die Atomwaffen abgezogen sind.

Unterstützungsaktion 2015
Sie unterstützen die Fastenkampagne, in dem sie dieses Jahr einen oder mehr Tage in ihrer Heimatstadt oder an einem anderen Ort öffentlich fasten.

Solidaritätserklärung
Sie erklären Ihre Solidarität, und bitten um die Zusendung von weiteren Informationen und Aktionsaufrufen.

Bitte melden Sie sich:
Versöhnungsbund
Dr. Matthias Engelke
Steegerstr. 34,
41334 Nettetal

eMail: mwEngelke [ at ] t-online.de