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![]() Antikriegstag 2003 vom: 13.08.2003 | Antikriegstag 2003: Antikriegstag 2003 Krieg ist keine Lösung DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main 1. September 2003, 19.00 Uhr Gewerkschaftshaus Frankfurt am Main Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 Krieg ist keine Lösung: Unter diesem Motto rief der Europäische Gewerkschaftsbund die Arbeitnehmer Europas auf, am 14. März 2003 zehn Minuten gegen den drohenden Irakkrieg mit Aktionen in Betrieben und Verwaltungen ein Zeichen für den Frieden zu setzen. 70 Gewerkschaftsorganisationen in 38 Ländern folgten dem Aufruf. In Deutschland beteiligten sich Hunderttausende trotz teilweiser Behinderung durch die Arbeitgeberverbände. Die weltweite Friedensbewegung, der sich die Gewerkschaften zugehörig fühlen, konnte den völkerrechtswidrigen Krieg nicht verhindern. Das Unrecht der militärisch stärksten Macht war stärker als die Kraft des Rechts. Inzwischen wurde regierungsamtlich bestätigt: Washington wusste, dass es keine Beweise für Massenvernichtungswaffen im Irak gab. Seine führenden Politiker suchten einen Grund für den Krieg. Und sie fanden ihn in den Massenvernichtungswaffen. Der Krieg wurde trotz des angekündigten Präzisionskrieges so schmutzig wie Kriege sind, mit Tausenden Toten und Verletzten sowie unsäglichen Zerstörungen. Von Demokratisierung des Irak kann keine Rede sein. Gefragt ist die Überlassung von US-Militärstützpunkten und die Kontrolle über das Öl. Im Irak begann die Umsetzung einer Globalstrategie zur Erringung einer imperialen Alleinherrschaft. Bushs "Krieg gegen den Terror" ist noch nicht zu Ende. Der UNO-Sicherheitsrat ist eingeknickt. Aber der Streit um die Legitimität des Krieges, der schon begraben schien, ist entflammt. Schon jetzt steht fest: Die Kriegsbegründung war erlogen und die Verkünder dieser Lüge müssen für ihre Verantwortung einstehen. Die Friedensbewegung, die in der Auseinandersetzung um diesen Krieg zu einer globalen Macht geworden ist, wird nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Eine politische Verurteilung und Aufarbeitung dieses Angriffskrieges ist schon deshalb erforderlich, damit er nicht zum Muster für weitere Kriege wird. Wir wollen unser friedenspolitischen Vorstellungen und Ziele aktualisieren und konkretisieren. |
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Antikriegstag 2003 | Deshalb laden wir zu einer Veranstaltung mit Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter ein. Zur Person: Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter leitete seit 1992 das Frankfurter Sigmund-Freud-Institut. Er gilt als einer der Pioniere der psychoanalytischen Familienforschung und Familientherapie. Richter setzte sich gegen atomares Wettrüsten, Krieg und Umweltzerstörung ein und wurde in den achtziger Jahren zu einem der wichtigsten Repräsentanten der Friedensbewegung. 1981 gründete er die deutsche Sektion der internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung e. V. (IPPNW [http://www.ippnw.de]), die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Veranstalter: E-Mail: frankfurt-main@dgb.de Internet: http://www.hessen.dgb.de/kreisfrankfurt/ | ||
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