
 65 Jahre Hiroshima update: 09.08.2010
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Reden/Berichte/Kundgebungsbeiträge
Vitae und Hintergrundinfos zum Hiroshimatag 2010
Netzwerk Friedenskooperative
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Andreas Bausewein
Elfriede Begrich
Eugen Eichhorn
Regina Hagen
Xanthe Hall
Claudia Haydt
Thomas Jung
Cathy Kietzer
Hanna Kreisel-Liebermann
Gerhard Kromschröder
Klaus Länger
Lothar Liebsch
Knut Mildner-Spindler
Mehmet Fatih Özcan
Helmut Prieß
Bärbel Schindler-Saefkow
Angela Spizig
Otmar Steinbicker
Hannelore Tölke
Frieder Wagner
Katja Wolle
Andreas Bausewein (in Erfurt)
Jahrgang 1973, geboren in Erfurt
Studium an der Fachhochschule Erfurt zum Diplom-Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge (FH)
Aufbaustudium an der Pädagogischen Hochschule Erfurt / Universität Erfurt, Abschluss als Diplom-Pädagoge
seit 1998stellvertretender Landesvorsitzender der Thüringer SPD
Qualifizierungskoordinator beim Deutschen Gewerkschaftsbund Thüringen und stellvertretender Vorsitzender des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie Thüringen e.V
Seit 2006 Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Erfurt
Link: http://www.erfurt.de/ef/de/rathaus/sv/ob/
Elfriede Begrich (in Erfurt)
Jahrgang 1949, geboren in Berlin
seit 2000 Regionalbischöfin zu Erfurt, Pröpstin des Propstsprengels Erfurt - Nordhausen der Ev. Kirche Mitteldeutschland (EKM)
Mitglied der Landessynode und kirchenleitender Gremien
Vorstand der Martin Niemöller-Stiftung, Wiesbaden.
Studium der Theologie an der Humboldt-Universität in Berlin
Vikariat in der Berlin - Brandenburgischen Kirche.
Pfarrerin für Schülerarbeit in Halle / S.
Pädagogische Zusatzqualifikation mit Studien zu Poesie und Politik in den Werken Ernesto Cardenals
Pfarrerin in Schönebeck / Elbe
Pfarrerin in Berlin - Prenzlauer Berg (1989-1996))
Dozentin am Pädagogisch - Theologischen Institut Drübeck/ Harz (1996 - 2ooo)
Seit 2000 Regionalbischöfin in Erfurt
Link: http://www.ekmd.de/kirche/landeskirchenrat/709.html
Eugen Eichhorn (in Berlin)
Funktion: Prof. für Mathemathik (Dipl.Math) an der Beuth Hochschule für Technik Berlin (ehem. Tech. FH Berlin)
langjährig aktiv im Deutsch-Japischen Friedensforum
Regina Hagen (in Darmstadt)
Jahrgang 1958, geboren in Ravensburg
Redakteurin der Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden"
ehem. Koordinatorin des International Network of Engineers and Scientists Against Proliferation (INESAP), das bei der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Naturwissenschaft, Technik und Sicherheit (IANUS) der TU Darmstadt angesiedelt ist.
Expertin für die Abrüstung von Atomwaffen, Raketenabwehr und Weltraumrüstung
u.a. im Vorstand des Global Network Against Weapons and Nuclear Power in Space, im Global Council von Abolition 2000 und als Vizepräsidentin des NGO Committee for Disarmament in Geneva; Mitglied des Darmstädter Friedensforums
Xanthe Hall (in Berlin)
Jahrgang 1959, geboren in Schottland
Funktion: Abrüstungsreferentin der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges)
Mitbegründerin des deutschen Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen" (1994) und des weltweiten Netzwerks "Abolition 2000" für die Abschaffung aller Atomwaffen (1995), Arbeitete für die britische Campaign for Nuclear Disarmament (CND), bevor sie 1985 nach Berlin übersiedelte.
Link: http://www.ippnw.de
Claudia Haydt (in Köln)
Jahrgang 1966
Funktion: Religionswissenschaftlerin und Soziologin, Beirätin der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.; Redakteurin beim Verlag Mohr/Siebeck Tübingen; Dozentin an der Ev. Fachhochschule für Sozialwesen in Ludwigsburg
Poltische Tätigkeiten (wichtigste Aktionsfelder):
Friedens- und Konfliktforschung; (Ab-)Rüstung, Militarisierung, Soziale Ungleichheiten, Regionaler Fokus: Europa, Naher und Mittlerer Osten.
Seit 1985: aktiv in verschiedenen Friedens- und Sozialinitiativen.
Seit 1989: Referentin für politische Bildungsarbeit (u.a. an Universitäten, Schulen, bei Basisinitiativen, Parteien, Kirchengemeinden, Gewerkschaften).
Seit 1989: Autorin zahlreicher Fachbeiträge, schwerpunktmäßig in den Bereichen Militarisierung, Krieg und Kriegsursachen, Interessenspolitik, Naher Osten, Islam.
1989-1994: als Kreisrätin der Grünen im Tübinger Kreistag (Schwerpunkte: Sozialpolitik, Integrationspolitik)
1994-1999: als Stadträtin (und Fraktionsvorsitzende) der Alternativen Liste im Tübinger Gemeinderat. (Schwerpunkte: Sozialpolitik, Kommunale Finanzen, kommunale Friedenspolitik)
26. März 1999: Austritt aus der Partei "B90/Die Grünen" wegen deren Unterstützung des sogenannten Kosovokrieges (korrekter: NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien).
Seit dem Austritt noch stärker außerparlamentarisch aktiv.
1996: Gründungsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V., seither Beirätin des Vereins (Schwerpunkt ihrer politischen Aktivitäten)
Seit 1999: Mitglied des Vorstandes der Zeitschrift "Wissenschaft und Frieden"
Link: http://claudia-haydt.de
Dr.Thomas Jung (in Fürth)
Jahrgang 1961, geboren in Fürth
Verheirate, zwei Kinder
Funktion: Seit März 2002 Oberbürgermeister der Stadt Fürth
Studium der Rechtswissenschaften in Erlangen
1992: Staatsanwalt beim Landgericht Nürnberg-Fürth
1994: Wahl in den bayrischen Landtag (SPD)
Vorsitzender der Lebenshilfe Fürth e.V. (Die Lebenshilfe Fürth betreut über 1.000 Kinder und Menschen mit Behinderungen im Stadt- und Landkreis Fürth)
Link: http://www.fuerth.de/DesktopDefault.aspx/tabid-10/49_read-182/
Cathy Kietzer (in Kiel)
Jahrgang 1943, geboren in Dänemark
seit 1970 wohnhaft in Kiel, verheiratet, einen Sohn.
Seit 1998 - nach wie vor dänische Staatsbürgerin - Mitglied der Kieler Ratsversammlung.
Bisherige Positionen: Vorsitzende des Städtetages Schleswig-Holstein, Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Kiel
von 2001 bis 2007 Mitglied des Hochschulbeirates der FH Kiel, fünf Jahre dessen Vorsitzende.
Seit 2008 zum zweiten Mal Stadtpräsidentin von Kiel,
Link: http://www.kiel.de/Aemter_01_bis_20/05/Politik/stadtpraesident in.htm
Hanna Kreisel-Liebermann (in Hannover)
Jahrgang 1955
Verheiratet, drei Söhne und fünf Enkelkinder
Funktion: Pfarrerin der Marktkirche (Marktkirche St. Georgii et Jacobi)
Studium der ev. Theologie Politik und Pädagogik in Münster Heidelberg und Göttingen
Seit dem Studium aktiv in der Anti-Atomkraftbewegung und Friedensbewegung
Nach Tätigkeit in der Erwachsenenbildung seit 1991 Pastorin
Krankenhausseelsorgerin; bei Betreuung von Krebspatienten im Rahmen des SUPPORT-Projektes der Ärztekammer Niedersachsen und der Hanns-Lilje-Stiftung in Göttingen
Seit 2003 Marktkirchenpastorin in Hannover
Link: http://www.kirche-hannover.de/marktkirche/
Gerhard Krumschröder (in Bremen)
Jahrgang 1941, geboren in Frankfurt
Studium der Germanistik, Soziologie und Kunstgeschichte in Frankfurt
Lokalredakteur in Lingen und bei der Ems-Zeitung in Papenburg.
politisch-satirische Zeitschrift Pardon in Frankfurt am Main, zuletzt als Art Director und stellvertretender Chefredakteur.
Ab 1979 Redakteur und Reporter des Stern in Hamburg,
Ab 1989 Nahost-Korrespondent des Stern mit Wohnsitz in Kairo während des ersten Irak-Kriegs als einziger deutscher Journalist und Fotoreporter im bombardierten Bagdad
2005 übernahm er die "Theodor-Herzl-Dozentur für Poetik des Journalismus" an der Universität Wien. Lebt als Autor und Medienberater in Hamburg.
Klaus Länger (in Augsburg)
Jahrgang 1965, geboren in Augsburg
Beruf: Redakteur bei einer Computerzeitschrift
Seit 1986 Mitglied der DFG-VK und aktiv in der Augsburger Friedensinitiative
Link: http://www.augsburger-friedensinitiative.de
Lothar Liebsch (in Giessen)
Jahrgang 1944
verheiratet, 2 erwachsene Söhne
1964-1994 Militärdienst, zuletzt Oberstleutnant, dabei hauptsächlich Einsatz im atomaren Raketendienst, längere dienstliche Verwendungen in: Wesel/Niederrhein, Verden/Aller, Geilenkirchen/Rheinland, Idar-Oberstein/Hunsrück, Füssen/Allgäu, Gießen/Hessen, Köln/Rheinland
Atomwaffengegner und Mitbegründer einer Bürgerinitative im Hunsrück gegen den NATO-Doppelbeschluss
1994-1999 Magisterstudium der Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Gießen
2003 Dissertation zum Thema: "Frieden ist der Ernstfall. Die Soldaten des Darmstädter Signals im Widerspruch zwischen Bundeswehr und Friedensbewegung"
Arbeitsschwerpunkte im Darmstädter Signal: Entwicklung internationaler Organisationen (UNO, NATO, OSZE, WEU), Militärstrategie und Nuklearstrategien, Entwicklungsphasen der "neuen" Bundeswehr, NATO-Osterweiterung, Rechtsradikalismus in der Bundeswehr
Link: http://www.darmstaedter-signal.de
Knut Mildner-Spindler (in Berlin)
Jahrgang 1957, geboren in Dresden
Vater eines erwachsenen Sohnes
Beruf: Sozialarbeiter/ Sozialpädagoge
Funktion: Bezirksstadtrat Friedrichshain-Kreuzberg- Leiter der Abteilung Gesundheit, Soziales und Beschäftigung
Mitglied des Bezirksvorstands der LINKE Friedrichshain-Kreuzberg
1995 - 2006 Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses in der BVV Friedrichshain-Kreuzberg
Leiter der Abteilung Gesundheit, Soziales und Beschäftigung
Link: http://berlin.kauperts.de/eintrag/Bezirksstadtrat-Knut-Mildner -Spindler-DIE-LINKE-Yorckstr-4-11-10965-Berlin
Mehmet Fatih Özcan (in Köln)
Jahrgang 1985, geboren in Hannover
Studium der Politikwissenschaften und English-Speaking Cultures in Bremen und Liverpool
derzeit Student an der Universität Bremen
Praktikum bei der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW) und der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms (IALANA)
seit 2010 Mitglied bei BANg und Youth and Student Program Coordinator bei INES global
Link: http://www.bang-europe.org
Helmut Prieß (in Köln)
Jahrgang 1939, geboren in Hildesheim
Verheirate, ein Kind
Beruf: ehem. Soldat, zuletzt Oberstleutnat
Funktion: Begründer und Sprecher der (kritischen Soldatenvereinigung) "Darmstädter Signal"
Atomwaffengegner (deshalb 1972 zum Heeresamt der BUndeswehrA "strafversetzt"; wg. "alle Soldaten sind potentielle Mörder" 1992 vom Major zum Oberleutnant degradiert; danach Beförderung zum Oberstleutnant
Link: http://www.darmstaedter-signal.de
Bärbel Schindler-Saefkow (in Berlin)
Jahrgang 1943
verheiratet, 1 Sohn
Beruf: Historikerin
Vorsitzende des Deutschen Friedensrats
im Vorstand des Internationalen Ravensbrück-Komitees, jahrelange Forschungsarbeit zu Ravensbrück (http://www.ravensbrueck.de/mgr/deutsch/forschung/projekte.htm )
aktiv bei der Achse des Friedes Berlin (http://www.achse-des-friedens.de/index2.html)
Link: http://www.deutscher-friedensrat.de
Angela Spizig (in Köln)
Jahrgang 1948
Beruf: Gymnasiallehrerin für Englisch und Französisch
Kommunalpolitiaktiv für B90/Die Grünen in Köln, ab 1999 gehört sie dem Köln Rat an,
Von 1995 bis 1999 Bezirksvertreterin in Lindenthal
ab 2000 Bürgermeisterin der Stadt Köln (dritte Stellvertreterin des Oberbürgermeisters)
Link: http://www.stadt-koeln.de/bm/4/index.html
Otmar Steinbicker (in Würselen)
Jahrgang 1952, geboren in Billerbeck (Kreis Coesfeld)
Studium der Geschichte und Sozialwissenschaften an der Uni Münster
arbeitet seit 1979 als freiberuflicher Journalist
2003-2009 Vorsitzender des Aachener Friedenspreis
2006-2009 Ko-Sprecher der Kooperation für den Frieden (Zusammenschluss von 50 deutschen Friedensorganisationen und -initiativen) und seither Mitglied des Kooperationsrates
Mitglied des Beirates der Deutschen Initiative für den Nahen Osten (DINO)
veröffentlicht u.a. Kolumnen in den "Aachener Nachrichten" und anderen Medien Der Journalist Otmar Steinbicker ist Herausgeber des Aachener Friedensmagazins aixpaix.de
Link: http://www.aixpaix.de
Hannelore Tölke (in Bonn)
Jahrgang 1954, geboren in Münster
Studium der Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Münster
seit 1983 in der IT der Postbank tätig. Aktiv in der Deutschen Postgewerkschaft und bei ver.di, Mitglied im Vorstand der ver.di Betriebsgruppe Postbank
seit Beginn der 80 Jahre aktiv in der Friedensbewegung, u.a. beim Ostermarsch-Ruhr/Rheinland, Mitglied im Deutschen Friedensrat. 1998-2002 im Geschäftsführenden Landesausschuss der VVN-BdA
seit 2005 eine von 3 Landessprechern der VVN-BdA NRW und Mitglied des Bundesausschusses der VVN-BdA.
Frieder Wagner (in Köln)
Jahrgang 1942 in Bensen am Polzen (heute Benesov nad Ploucnici, Tschechien)
Filmproduzent und mehrfacher Träger des Grimmepreises in Gold und Silber, sowie Träger Europäischen Fernsehpreises.
verheiratet, zwei Kinder
1966-1969 Kamera-Assistent bei Lucas Maria Böhmer, Gerard Vandenberg und Jan de Bont
seit 1970 freier, Licht setzender Kameramann bei Werbung und Spiel
1982 Adolf Grimme Preis in Gold für die von ihm fotografierte Dokumentation "Ausländer raus?"
Seit 1982 stellt er eigene Filme und Dokumentationen in Personalunion als Autor, Kameramann und Regisseur her
2004 Auszeichnung mit dem Europäischen Fernsehpreis bei der ÖKOMEDIA 2004 für die Dokumentation Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra
Katja Wolle (in Frankfurt/Oder)
Jahrgang 1955, geboren in Güstrow
1974 Abitur
1974 bis 1980 Studium der Geschichte in Leipzig und Berlin
1980 bis 1990 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften in Berlin
1989 Aktivitäten für das Neue Forum
1990 Eintritt in die SPD; Wahl zur Bürgermeisterin von Eggersdorf
1994 Direktwahl zur Bürgermeisterin des neu gebildeten Ortes Petershagen/Eggersdorf
seit 2002 Wahl zur Bürgermeisterin und Dezernentin für Jugend, Kultur, Soziales, Schulen, Sport und Gesundheit in Frankfurt (Oder)
1992 bis 2008 Mitglied des Landesvorstandes der SPD
Link http://www.katja-wolle.de
Zusammenstellung: Thomas Jakob und Leo Butollo
E-Mail: friekoop (at) bonn (Punkt) comlink (Punkt) org
Website: www.friedenskooperative.de | |