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Erstellt: 26.05.1998 | zu: Zeitung Atomwaffen abschaffen! - Inhalt Was tun? Mani Stenner Eine Kampagne lebt von vielen - gerade auch kleinen - Aktivitäten, die sich gegenseitig verstärken. Noch vor Beginn der New Yorker Konferenz zum NVV im April 95 sollten örtliche Veranstaltungen das Thema in eine breitere Öffentlichkeit tragen. Der Trägerkreis stellt eine ReferentInnen-Liste zur Verfügung. Die Bundesregierung und die Abgeordneten können mit persönlichen Briefen und dem Unterschriftenappell zur Zustimmung zu unseren Forderungen gedrängt werden. Diese Zeitung und weitere Materialien können zur Verbreitung in größeren Mengen bestellt werden. Schon anläßlich der Berichterstattung über die New Yorker Vorbereitungskonferenz im Januar sollte mensch sich mit Leserbriefen zu Wort melden. Vom 4.-18. Mai 95 sind Hibakusha, Überlebende der Atombombenabwürfe aus Hiroshima und Nagasaki, auf Rundreise in der Bundesrepublik. Informationen dazu bei der DFG-VK. Für das "Projekt Weltgerichtshof" sammelt die IPPNW Unterschriften zur "Erklärung des Öffentlichen Gewissens" bis zum Juli 95. Eine öffentliche Veranstaltung kann (wie schon das Hearing in Bonn vom 17.01.95) Wissen vertiefen: Für den 15. Juli 95 lädt die Naturwissenschaftler Initiative gemeinsam mit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und dem Verband deutscher Wissenschaftler in die Göttinger Universität zur Veranstaltung: "Aus der Geschichte lernen - Verantwortung bewußt wahrnehmen", Beginn 10.00 Uhr, Kontakt: Reiner Braun (NaWi). Beteiligen kann mensch sich an der Aktion der Teststopp-Kampagne in Genf wie - allerdings mit dem Risiko der Strafverfolgung - an den Aktionen Zivilen Ungehorsams am EUCOM, die für den 6. und 9. August 1995 vorbereitet werden. Viele eigene Aktionen sind denkbar und wünschenswert, z.B. an den Atomwaffenstandorten (siehe Art. Sternstein "Ziviler Ungehorsam") Außerdem zieht vom 12. Januar bis 10. Oktober der "Friedensmarsch für eine Zukunft ohne Atom" durch Europa. | |
Zeitung Atomwaffen abschaffen! - Inhalt | Auch das eigene Kaufverhalten kann Druck zum Ausstieg aus der Nuklearwirtschaft machen. Zahlreiche Gruppen rufen zum Boykott aller Produkte des Nuklear-Konzerns Siemens auf.
Sicher werden örtliche Gruppen zu den 50. Jahrestagen der Bombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August Veranstaltungen planen. Diese und alle weiteren Aktivitäten können durch bundesweite Informationsarbeit verstärkt werden. Deshalb sendet Infos über Veranstaltungen immer auch ans Netzwerk Friedenskooperative. Mani Stenner ist Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative E-Mail: friekoop@bonn.comlink.org | |
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