![]() | Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen!" |
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vom: November 2000 | Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen": Tagung in Cochem 15.-17. Oktober 1999 Cochem 1999 Atomwaffen abschaffen! Jahrestagung Atomwaffen abschaffen, 15.-17. Oktober 1999, Cochem, Bürgerhaus, Wäldchenesweg Cochemer Apell Pressesplitter zur Tagung in Cochem Tagungsprogramm Cochem 1999 Cochemer Apell: Nicht länger Atomwaffen auf deutschem Boden Zehn Jahre nach Ende des Ost-West-Konfliktes lagern noch immer Atomwaffen auf deutschem Boden. Gegen wen sind sie gerichtet? Atomare Massenvernichtswaffen bedrohen die Menschheit. Sie unverzüglich abgeschafft werden, sonst droht ihre weitere Verbreitung. Die Bundesrepublik Deutschland kann mit gutem Beispiel vorangehen. Wir fordern die Regierung unseres Landes auf, übereinstimmend mit den Verbündeten die Lagerung von Atomwaffen auf deutschem Boden umgehend zu beenden und sich international für die Abschaffung aller Atomwaffen einzusetzen. Eine Welt ohne Atomwaffen ist ein visionäres aber politisch erreichbares Ziel. Wir setzen uns dafür ein. Pressesplitter zur Tagung in Cochem |
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| Presseerklärung des Trägerkreies |
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| Eine neue Bewegung für die Abschaffung aller Atomwaffen ist notwendig Anläßlich der dritten Jahrestagung des Trägerkreises Kampagne "Atomwaffen abschaffen" vom 15. bis 17. Oktober in Cochem unweit des amerikanischen Atomwaffenstützpunktes in Büchel in der Eifel diskutierten rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bundesrepublik, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreichs und Japan die Möglichkeiten zur Schaffung einer atomwaffenfreien Welt. Nach der Ablehnung des Atomteststopp-Vertrages durch die USA und der prompten Ankündigung der russischen Generalität, Atomtests wieder aufzunehmen, ruft die Kampagne "Atomwaffen abschaffen" dazu auf, ein Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen und politischen Gruppierungen für eine atomwaffenfreie Welt aufzubauen. Nur eine breite nationale und internationale Bewegung kann die jetzt schon deutlich werdenden gefährlichen Tendenzen weiteren atomaren Aufrüstens verhindern. Aus diesem Grunde hat die Konferenz den "Cochemer Appell" verabschiedet. Er wendet sich an die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, dass die Bundesregierung eine offensivere und eigenständige Position zu dem atomaren Aufrüstungswahnsinn formuliert. Der Trägerkreis fordert die Bundesregierung und besonders Bundesaußenminister Fischer auf, bei der diesjährigen UN-Generalversammlung für die völlige Abschaffung der Atomwaffen zu stimmen. Die bisherige wankelmütige Haltung der rot-rünen Bundesregierung muß auf der UN-Generalversammlung in ein klares Ja münden. Der Trägerkreis wendet sich an die Bundesregierung, im Vorfeld der im nächsten Jahr stattfindenden Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag in einen Dialog mit Nichtregierungsorganisationen einzutreten. Am einzigen Stationierungsort von amerikanischen Atomwaffen auf einem Fliegerhorst der Bundeswehr in Büchel in der Eifel appellieren die Teilnehmennnen und Teilnehmer an die Bundesregierung, die Abschaffung aller Atomwaffen durchzusetzen und in Büchel damit anzufangen. Damit setzten sie ein deutliches Signal gegen die sich wieder beschleunigende atomare Aufrüstungsspirale. (Cochem 17.10.1999) |
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| PRESSE INFORMATION von B90/Die Grünen im Landtag Rheinland-Pfalz |
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| 3. Jahrestagung "Atomwaffen abschaffen" vom 15. -17- Oktober in Cochem GRÜNE: Verheerende Folgen durch "High-Noon" Haltung des amerikanischen Senats beim weltweiten Teststopp für Atomwaffen / Ratifizierung von Start II und Verhandlungsaufnahme für Start III gefährdet / Erstschlagsverzicht und kernwaffenfreie Zonen in Europa im gesamteuropäischen Interesse jetzt gefordert Die jüngsten Entwicklungen im amerikanischen Senat - entgegen der Haltung der amerikanischen Regierung - machen nach Ansicht der bündnisgrünen Landtagsfraktion deutlich, auf welch gefährliches Gleis die "High-Noon-Mentalität" und die rein nationale Sichtweise der konservativen Senatoren in den USA führt. Indien, Pakistan und andere Atomwaffenschwellenländer sehen nun keinen Grund mehr, einen Teststopp für Atomwaffen zu unterzeichnen, genauso wie Rußland und andere GUS-Länder des ehemaligen Ostblocks. Zudem ist dem mühsamen Ringen der Europäer und der amerikanischen Regierung bei Rußland dafür zu werben das Start II Abkommen zu ratifizieren. und endlich umzusetzen ein empfindlicher Rückschlag versetzt worden. Blockiert sind damit auch die Verhandlungen für den Start III Vertrag, um die restlichen taktischen Nuklearwaffen - wie sie in der Eifel stationiert sind - und die seegestützten, atomar bestückten Marschflugkörper auf ein Minimum zu reduzieren, damit sie durch vertrauensbildende Maßnahmen in einigen Jahren ganz abgeschafft werden könnten. "Ohne einen weltweiten Teststopp wird es keine weitere atomare Abrüstung geben. Es droht im Gegenteil eine neue Ankurbelung der atomaren Rüstungsspirale mit unabsehbaren Folgen insbesondere für die Staaten in West- und Osteuropa. Die Menschen in Deutschland und insbesondere in Rheinland-Pfalz - dem einzigen verbleibenden atomaren Stützpunkt der USA in Europa - bleiben auf unabsehbare Zeit der Bedrohung durch atomare Waffen ausgesetzt. Das von den fünf kernwaffen führenden Staaten vereinbarte Ziel ´Schaffung einer kernwaffen freien Welt` aus dem Jahre 1995 wird durch das Verhalten des amerikanischen Senats ad absurdum geführt. Die Bundesregierung und insbesondere das Außenministerium ist aufgefordert in gesamteuropäischer Verantwortung zu handeln und diese Entscheidung des amerikanischen Senats aufs Schärfste zurückzuweisen und für die Änderung der Entscheidung einzutreten", erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der bündnisgrünen Landtagsfraktion, Dietmar Rieth im Vorfeld der 3. Jahrestagung "Atomwaffen abschaffen" in Cochem. Auf der Tagung wird Rieth am Freitag abend ab 19.00 Uhr die Haltung der BÜNDNISGRÜNEN zur aktuellen Entwicklung in diesem Bereich erläutern. Ungelöst bleibt für die Grünen auch die Frage nach Beseitigung des waffenfähigen Plutoniums (etwa 50 Tonnen weltweit) und die Eindämmung der Verbreitung von atomarer Waffen technologie durch Schwellenländer und andere Nichtunterzeichnerstaaten. Die Europäer sind jetzt aufgefordert sich im eigenen gesamteuropäischen Interesse, analog den Verträgen in Lateinamerika und der Karibik, dem Südpazifik, Südostasien und Afrika, für die Einrichtung von kernwaffenfreien Zonen in Europa einzusetzen. Dies wäre ein wichtiges Signal an die osteuropäischen Staaten bei der weiteren atomaren Abrüstung jetzt nicht stehen zu bleiben und das Gefährdungs- und Bedrohungspotential auch im Interesse der eigenen Bevölkerung (Tschetschenien Konflikt) zu vermindern. DR, 14.10.99 http://www.gruene-rlp.de/ltf/ Zeitungsberichte zur Tagung in Cochem |
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| Rheinzeitung, Kreis Cochem-Zell, 18.10.99 "Atomwaffen müssen wieder Thema werden" |
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| - | "Aktuelle Atomwaffenpolitik - die atomare Teilhabe der Bundesrepublik und die neuesten Entwicklungen". Angelika Beer, MdB | |||
| - | "Internationale Atomwaffenpolitik". Dr. Reinhard Mutz, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (angefragt) |
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| Diskussion u. a. mit Xanthe Hall, IPPNW Samstag, 16.10.1999 9.00 Uhr Information über den Standort Büchel, Elke Koller, (Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen) Demonstration zum Fliegerhorst Büchel 14.3O Uhr Plenumsvorträge Moderation: Lothar Liebsch - Zur neuen NATO-Strategie - Was war zu erhoffen, was ist eingetreten. Prof. Dr. Ulrich Albrecht - Atomwaffenentwicklung und Atomwaffenkonvention. Dr. Wolfgang Liebert 16.30 Uhr Arbeitsgruppen mit einführenden Bemerkungen: |
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| Wege zu einer atomwaffenfreien Welt. Dr. Jürgen Scheffran |
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| Ausstieg aus der Atomenergie. Bernd Hahnewald (IPPNW) |
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| Zur neuen NATO-Strategie und zur EU-Militarisierung. Tobias Damjanov |
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| abends gemeinsame Bootsfahrt auf der Mosel Sonntag, 17.10.1999 9.30 bis 11.30 Uhr Atomwaffenproblematik aus internationaler Sicht, mit französischer, holländischer und belgischer Beteiligung, unter Berücksichtigung der dual-use Problematik. Diskutantlnnen: Solange Fernex (Frankreich, IPPNW-International, INES), K. Koster (Holland), Manohar Lall Sann (Indien), Moderation: Xanthe Hall 11.45 bis 13.00 Uhr Schlußplenum zur weiteren Arbeit: Elke Koller (MdL, Büchel), Monika Painke (GAA), Regina Hagen (Darmstädter Friedensforum), Reinhard Hahn (IG-Metall-Jugend), Clemens Ronnefeld (Versöhnungsbund), Moderation: Reiner Braun Zurück zur Tagungsübersicht E-Mail: friekoop@bonn.comlink.org | |||
Artikel | Einige weitere Texte (per Zufallsauswahl) zum Thema Kampagne: Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen! abschaffen PM AA: Übergabe Cochemer Appell FF2/2001: Tagung Atomwaffen abschaffen 25.-27.5. Atomwaffen abschaffen - Iserlohn 2001 |
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