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Antikriegs-
tag 2001


vom:
16.08.2001


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Antikriegstag 2001:

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Antikriegstag 2001 in Ingolstadt

DGB Kreis Ingolstadt

Am 1. September 1939 begann der zweite Weltkrieg. Dieser bislang grausamste aller Kriege mit vielen Millionen Opfern ist Anlass, immer wieder daran zu erinnern, dass kriegerische Auseinandersetzungen niemals die Lösung eines Probleme darstellen, sondern immer neue Konflikte und Probleme nach sich ziehen. Dieses Wissen sollte eigentlich in einer aufgeklärten Gesellschaft dazu führen, dass andere, neue Wege beschritten werden. Leider ist aber die Realität eine andere. Die Rüstung wird mit fadenscheinigen Argumenten hochgefahren und Verträge in erpresserischer Weise gekippt. Gerade Amerika und Russland glauben ihrer besonderen Verantwortung nur dadurch gerecht zu werden, dass sie ihre Waffenarsenale modernisieren und weiter aufrüsten. Konfliktlösungen ohne Waffen kommen immer weniger in Betracht. Wohin diese Politik der Stärke führt, wird deutlich, wenn man sich die Anzahl der Konflikte weltweit vor Augen fährt. Ethnische Auseinandersetzungen werden mit aller Brutalität und Härte geführt. Beispiele, wie es nicht sein sollte, gibt es leider jede Menge. Gerade in Konflikten wie im ehemaligen Jugoslawien, in Israel, in Pakistan, in Nordirland und vielen anderen wird deutlich, dass die Lösung nicht in mehr Waffen, sondern im gegenseitigen Respekt liegt. Allerdings gab es noch nie so viele Waffen wie heute, und die Bereitschaft, Konfiktlösungen auf dem Kompromissweg zu akzeptieren, nimmt dementsprechend ab.

Aktionen

Infostand/ Bürgerbefragung

Information und Aktion stehen im Mittelpunkt des Informationsstandes der Gewerkschaftsjugend

am: 1. September

ab: 9.00 Uhr

Ort: in der Fußgängerzone in Ingolstadt

Der Kreisjugendausschuss des DGB

wird am 1. September in der Fußgängerzone von Ingolstadt Informationsmaterial zum Antikriegstag verteilen.

Gleichzeitig werden die jungen Leute versuchen mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen, um in Form von Interviews zu erfahren, was einzelne zum Thema Antikriegstag wissen, aber auch um die Meinung der Bürger zu Rechtsradikalismus und Gewalt zu erfahren.

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Antikriegs-
tag 2001
Alternative Radtour

Motto: "Schwerter zu Pflugscharen"

Beginn: 15.00 Uhr

Dauer: ca. drei Stunden (familienfreundlich)

Treffpunkt: Paradeplatz vor dem Gewerkschaftshaus Ingolstadt

Führung und inhaltliche Gestaltung: Dr. Theodor Straub und Lutz Tietmann

Markante Erinnerungsorte der jüngeren Ingolstädter Geschichte liegen rings um unsere Altstadt, aber so weit auseinander, dass sie in ihrem thematischen Zusammenhang zu Fuß nicht zu erreichen sind.

Darum machen wir abseits der üblichen touristischen Wege mit unserer alternativen stadtgeschichtlichen Fahrradtour unter dem Motto "Schwerter zu Pflugscharen" ein neuartiges Erinnerungs- und Erlehnisangebot an alle historisch interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt.

Es geht um Ingolstadts Kriegs- und Antikriegs Geschichte und Zukunft!

Lieder die auch Texte haben

"Melodram infam"

Mit Nachdenklichkeit und Charme, aber auch mit Witz wird an diesem Abend ein Stück Zeitgeschichte wieder zum Leben erweckt. Mit Chansons der 20er und 30er Jahre wird das Duo "Melodram infam" das durch Oliver Scholtyssek ergänzt wird, den Abend gestalten und anschließend noch zur Diskussion zur Verfügung stehen.

Susan Hendizadeh und Sebastian Schade, das Duo "Melodram infam" werden,

am: 1. September

im: Café "Stehgeiger", Gewerkschaftshaus Ingolstadt, Paradeplatz 9

um: 18.30 Uhr

Lieder die auch Texte haben von Bert Brecht, Kurt Weill, Kurt Tuchoisky, aber auch von Erich Kästner, Wilhelm Busch sowie von Marius Müller Westernhagen und anderen darbieten.



Beteiligte:

 
Susan Hendizadeh, Gesang:
Ausgebildete Schauspielerin, interpretiert Seil 1996 Chansons auf der Bühne.

 
Sebastian Schade, Klavier:
Studiert Musikwissenschaft, spielt in verschiedenen Bands und fand Anfang diesen Jahres Gefallen am Chanson.

 
Oliver Scholtyssek, Journalist:
Redakteur bei Radio IN, nimmt seit Jahren als Texter und Sänger der "Zahnfleisch GmbH" Mißstände aufs Korn, seit kurzem auch im eigenen Kabarett-Programm zusammen mit Susan Hendizadeh.

 
Dr. Theodor Straub, Historiker:
Ein profunder Kenner der Ingolstädter Geschichte, besonders die Zeit der Nazidiktatur sowie die Geschichte der Arbeiterbewegung gehören zu seinen Schwerpunkten.

 
Lutz Tietmann, Historiker
Die Geschichte der Arbeiterbewegung in und um Ingolstadt war Schwerpunkt seiner Ausbildung.

 
KJA Ingolstadt:
Der Kreisjugendausschuss des DGB befasst sich schon seit geraumer Zeit mit den Themen Rechtsradikalismus, Fremdenfeindlichkeit und der davon ausgehenden Gewalt.

 
DGB-Kreis Ingolstadt:
Für den DGB ist es Verpflichtung, die Erinnerung an die Schrecken des Zweiten Weltkrieges und das Unrecht des Naziregimes wach zu halten.



E-Mail:   ingolstadt@dgb.de
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