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![]() Antikriegs- tag 2001 vom: 23.08.2001 | Antikriegstag 2001: Austellung Frauen in den Außenlagern des KZ Buchenwald Seit Sommer 1944 richtete die 55 in der Nähe von Rüstungsbetrieben Außenlager für weibliche KZ-Häftlinge ein, in Altenburg, Gelsenkirchen, Hessisch-Lichtenau, Magdeburg, Markkleeberg, Mühlhausen, Taucha und vielen anderen Orten. Das größte entstand beim Hauptwerk der Leipziger Hugo-Schneider-AG (Hasag), einer Firma, die sich schon 1936 auf Munitionsfertigung umgestellt und im Krieg zum Rüstungskonzern mit zahlreichen Filialen entwickelt hatte. Am 1. September 1944 wurden die Frauenaußenlager des KZ Ravensbrück. die sich im territorialen Einzugsbereich des KZ Buchenwald befanden, in dessen Zuständigkeit übergeben. Mehr als 25.000 Frauen und Mädchen mußten unter erniedrigenden Bedingungen Zwangsarbeit für die deutsche Rüstung leisten, anfangs waren es Polinnen aus dem KZ Majdanek, später brachte die 55 jüdische Häftlinge aus Auschwitz, Bergen-Belsen, Skarzysko-Kamlenna, Stutthof und aus fast allen besetzten Ländern in die Lager. In den vergangenen Jahrzehnten wurde an das Schicksal der weiblichen Häftlinge von Buchenwald kaum erinnert. Die Ausstellung "Vergessene Frauen von Buchenwald" dokumentiert am Beispiel von 24 Biographien erstmals das Leben der Frauen und Mädchen in den Außenlagern des KZ Buchenwald die gnadenlose Ausbeutung, aber auch ihren Überlebenswillen. Zur Ausstellungseröffnung am 1. September 2001, 13 Uhr, in Buchenwald, ehemalige Häftlingskantine, laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Begrüßung: |
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| Dr. Volkhard Knigge, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora |
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| Grußworte: |
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| Prof. Dr. Dagmar Schipanski, Thüringer Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora | ||||
| Dr. Pierre Durand, Ehrenpräsident des internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommandos |
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| Es spricht: |
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| Dr. Danuta Brzosko-Medryk, 1944/45 im Außenlager Hasag Leipzig inhaftiert. Trägerin Aachner Friedenspreises |
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| Um 16 Uhr, in der Jugendbegegnungsstätte, laden wir Sie zu einem Gespräch mit den Frauen ein, deren Leben in der Ausstellung dokumentiert ist. Voraussichtlich werden achtzehn Überlebende der Außenlager anwesend sein. E-Mail: buchenwald@buchenwald.de Internet: http://www.buchenwald.de | |||
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