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![]() Antikriegs- tag 2002 vom: 15.08.2002 | Antikriegstag 2002: Für aktive Friedenspolitik und globale Gerechtigkeit. Keine Stimme für den Krieg. IPPNW-Gruppe Frankfurt / attac Frankfurt Aufruf der IPPNW ("Ärzte/innen für die Verhütung von Krieg und für Soziale Verantwortung e.V.") zur Öffentlichkeitsveranstaltung am 31. August um 11.30 Uhr auf dem Römerberg/Frankfurt, gemeinsam mit "Attac". Die rot-grünen Regierungsjahre waren für alle, die auf eine aktive Friedenspolitik hofften, eine herbe Enttäuschung. Statt alle Möglichkeiten einer friedenschaffenden und - erhaltenden Diplomatie zu nutzen, verstrickte sich die Regierung tief in eine Logik des Krieges, der unter US-Führung als "Kampf der Guten gegen Schurkenstaaten und Terrorismus" gerechtfertigt wurde und wird. Es ist höchste Zeit, dass man nun wieder auf die warnenden Stimmen der Friedensbewegung und Friedensforscher hört, nachdem das Ausmaß des schrecklichen Leidens und der Zerstörungen nach dem 1. Golfkrieg, nach dem Bombenkrieg auf Serbien und Kosovo sowie Afghanistan, verharmlosend als "Kollateralschäden" bezeichnet, ans Tageslicht kamen und kommen. Jetzt erklären BUNDESKANZLER und der AUSSENMINISTER endlich, dass sie einen neuen KRIEG GEGEN DEN IRAK mit deutscher Waffen-, Soldaten- und Scheckbuchbeteiligung STRIKT ABLEHNEN ! Ist das nur ein Trick vor den Wahlen, oder hat die Erkenntnis, dass Krieg immer wieder neuen Hass und Krieg erzeugt, endlich gefruchtet? Wir müssen aufpassen! |
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| Noch sind deutsche Soldaten mit Fregatten und Panzern in Kuweit und am Horn von Afrika im Einsatz! | ||||
| Noch kämpfen deutsche Soldaten in Afghanistan! | ||||
| Noch starten US-Militärtransporter vom Frankfurter Flughafen in die Kriegsgebiete! | ||||
| Noch sind unsere Gesundheitseinrichtungen logistisch für Kriegseinsätze erfasst! | ||||
| Noch sagt Joschka Fischer, früher sei die feindliche Grenze mitten durch unser Land gegangen, heute müsse die Bundeswehr für Einsätze im fernen Ausland gewappnet werden! | ||||
| Noch betragen die Etats im Bundeshaushalt für Frieden-fördernde und Krieg-verhütende Maßnahmen nur einen winzigen Bruchteil des Wehretats! |
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| Die ZUSAMMENHÄNGE VON MISSACHTETER GLOBALER GERECHTIGKEIT (Armut, Hunger, Elend der "Dritte-Welt-Länder") mit KRIEG und HASS wurden bislang von allen deutschen Parteien und den westlichen Regierungen weder ehrlich zugegeben, noch wurden die notwendigen Konsequenzen gezogen ! Wir fordern, dass endlich die armen Länder nicht weiter durch die Politik der "Globalisierung" behindert oder gar weiter geschädift werden! Wir fordern, dass unsere Politiker nicht nur über das Elend reden, sondern ihr Handeln an den Erfordernissen globaler Gerechtigkeitz ausrichten. Nur so können die Ursachen von Kriegen und Flucht an der Wurzel verhindert werden! E-Mail: gthiels@gmx.de Internet: http://www.ippnw-ffm.de | |||
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