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vom:
29.09.1997


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Eurofighter stoppen!:

  Die Eurofighterkampagne 1997

Kampagne kurz vor der Beschaffungsentscheidung im Bundestag: Eurofighter verhindern!

Eurofighter? Vieles wäre dringender!

Ende des Jahres 1997 haben viele Menschen in einer Kampagne an die damaligen Abgeordneten des Bundestages appelliert, die unsinnige Beschaffung des Eurofighter abzulehnen. Diese Bemühungen bleiben hier dokumentiert. Die heutige neue Bundesregierung könnte das Projekt jetzt noch stoppen. Die rechtliche und politische Diskussion um die horrenden Regreßforderungen der Industrie wäre sicher spannend.

Voraussichtlich während der Haushaltsberatungen vom 25.-28. November 1997 wird/soll der Bundestag die Beschaffung des Eurofighter 2000 beschließen.

Wir alle haben mit guten Argumenten und vielen Aktivitäten jahrelang gegen das unsinnige Rüstungsvorhaben protestiert. Die Ablehnung geht wegen der ungeheuren Geldverschwendung weit über die Organisationen der Friedensbewegung hinaus. Die Bundestagsabgeordneten sind mit Briefen und (abgelehnten) Petitionen überreichlich versorgt. Sie können/müssen genau wissen, daß alle militärtechnischen, arbeitsmarkt-, haushalts- und friedenspolitischen Argumente gegen die Beschaffung sprechen. Wer für den EF stimmt, vertritt nicht die Interessen der Bundesrepublik und ihrer Bevölkerung, sondern beugt sich dem überaus harten Lobbydruck des Rüstungsgiganten DASA. Eine Beschaffungsentscheidung 1998 wird alle künftigen Regierungen vertraglich binden und die SteuerzahlerInnen auf Jahrzehnte gigantische Summen kosten.

Im Vorfeld der Bundestagsentscheidung wollen wir uns deshalb mit der Kampagne "Eurofighter? Vieles wäre sinnvoller!" nochmals energisch in die öffentliche Diskussion einmischen.

Der Eurofighter kann noch gestoppt werden, wenn einige einsichtige Abgeordnete der CDU/CSU/FDP Ende November 1997 gegen die Beschaffungsvorlage stimmen und "wackelige" SPD-Abgeordnete z.B. aus Wahlkreisen mit hoher Rüstungsproduktion nicht das Wahnsinnsprojekt gegen den erklärten Willen der SPD-Fraktion noch ermöglichen.

Die Kampagne gegen den Eurofighter will den Abgeordneten deutlich machen, daß es gegen die milliardenschwere Rüstungslobby der DASA auch eine millionenfache Lobby von Wählerinnen und Wählern gibt, die zum größten Teil und aus vielen Gründen den Eurofighter ablehnen. Es kann sehr wohl etwas bewirken, wenn ein Teil dieser Millionen sich bemerkbar macht. Hier ist unser aller Engagement gefragt.

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