Netzwerk Friedenskooperative



Die Gewaltspirale durchbrechen


vom:
02.10.2001


 vorheriger

 nächster
 Artikel

Die Gewaltspirale durchbrechen!:

  Was tun? - Aktionen/Beispiele

Kreisweiter Aufruf

Aufstehen für Frieden und Gerechtigkeit in Ratingen!

Ratingen

Wir sind über die grausamen und menschenverachtenden Terroranschläge in den USA empört. Wir trauern um die Toten. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Wir unterstützen die Forderung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, dass die Verantwortlichen des Massenmordes, die Organisatoren wie die Sponsoren ausfindig gemacht und zur Rechenschaft gezogen werden. Die Täter müssen vor ein internationales Gericht gestellt werden. Dafür sind die Vereinten Nationen zuständig.

Es darf keinen militärischen Rachefeldzug gegen irgendein Land geben, weil der sich immer auch gegen die Zivilbevölkerung richtet. Ein neuer Krieg vergrößert das Leid unschuldiger Menschen, bringt neuen Hass und neuen Terror hervor. Krieg kann keine Konflikte lösen.

Wir warnen vor einer Aufspaltung in eine "zivilisierte" und eine "unzivilisierte" Welt. Das würde die Gräben nur noch weiter vertiefen. Jetzt kommt es darauf an, in unserer Gesellschaft keine Feindschaft gegen den Islam zuzulassen sondern Brücken zu bauen.

Terrorismus lässt sich nicht durch Krieg bekämpfen. Dem Terrorismus muss der wirtschaftliche, soziale, politische und ideologische Nährboden entzogen werden, auf dem er gedeiht. Kein Raketenabwehrsystem, keine noch so gut gerüstete Armee und keine noch so großen inneren Sicherheitsmaßnahmen werden uns vor solchen Anschlägen schützen können. Mehr Sicherheit erreichen wir nur durch mehr soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit in der Welt, Abrüstung und durch die Stärkung des internationalen Rechts.

Lassen wir nicht zu, dass in unserer Gesellschaft das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen zerstört wird. Lassen wir nicht zu, dass in der Bundesrepublik unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung immer mehr Grund- und Freiheitsrechte eingeschränkt werden.

 Wir wollen eine gerechte Welt, die allen Menschen ein menschenwürdiges Leben ermöglicht.

 Wir wollen eine neue Spaltung der Welt verhindern

 Wir wollen, dass Konflikte ohne Krieg gelöst werden

 Wir lehnen einen Militärfeldzug der USA, der Nato oder der Bundeswehr ab. Zur Durchsetzung internationalen Rechts fordern wir, dass die Möglichkeiten der UNO ausgeschöpft und gestärkt werden.

Deshalb rufen wir auf zur:

Demonstration; 06.10.2001, 11.00 Uhr Treffpunkt Lintorfer Straße, (vor ev. Kirche) in Ratingen-Mitte, Kundgebung: 12.00 Uhr vor ev. Kirche auf der Lintorfer Straße

Es rufen auf: Bündnis 90/Grüne Ratingen, DFG-VK Bergisches Land-Niederberg, Demokratische Linke Wülfrath, Jusos Ratingen, Friedensinitiative Lintorf, Flüchtlingsrat Ratingen, Juso-Unterbezirk Mettmann, IPPNW ( Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs), SPD Ratingen, Velberter Friedensinitiative VIGA, PDS Velbert, PDS Kreis Mettmann, GEW Hahn/Hilden/Mettmann, Theatergruppe EFITHEA Erkrath, DGB Ortkartell Ratingen, DGB Ortkartell Mettmann, Arbeiterwohlfahrt Ratingen, DKP Velbert, Sozialistische Jugend SOLID Velbert, .... (Stand 28.9.01)

V.i.S.d.P.: Sybille Weyrich-Wiglow, Grillparzerweg 5, 40882 Ratingen



E-Mail:   gerhardt@dfg-vk.de


 vorheriger

 nächster
  
Artikel

       
Einige weitere Texte (per Zufallsauswahl) zum Thema
Macht, Globalisg.,"Kampf der Kulturen?"
ff4/2000: Krieg in der DR Kongo
Terror: Demo-Aufruf der DFG-VK
Terror: PM des Darmstädter Signals
Terror: Hilfslieferungen Afghanistan
Terror: Nichts wird bleiben wie es war?
Terror: Krieg gegen Terror ist Terror ...

Bereich

 Themen 

Die anderen Bereiche der Netzwerk-Website
         
Netzwerk   F-Forum  Termine  Jugo-Hilfe Aktuell