Netzwerk Friedenskooperative



11.9.2001
erste
Reaktionen


vom:
15.09.2001
Update: 13.11.2001


 vorheriger

 nächster
 Artikel

Terroranschläge 11.9. - erste Reaktionen:

  Hintergrund-Informationen

Schockiert und entsetzt

Larry Mosqueda, Ph. D, The Evergreen State College

15. September 2001

Wie alle Amerikaner war auch ich am 11.9.01 schockiert und entsetzt, als ich die Attacke auf die Zwillingstürme und deren Zusammenbruch, verursacht durch entführte Flugzeuge, sah, bei der bis zu 10 000 Unschuldige starben.


So bin ich seit dem 16.1.1991 nicht mehr schockiert worden, als Bush Bagdad angriff und begann, zweihunderttausend Menschen mit diesem "Krieg" (besser: "Gemetzel") zu ermorden. Dies schließt die niederträchtige "Todesautobahn" der letzten Schlachttage ein, als US-Piloten buchstäblich in den Rücken flüchtender Irak-Zivilisten und Soldaten schossen. Ich war auch entsetzt über die Sanktionen gegen den Irak, die über eine Million Iraker das Leben kosteten, darunter über 500 000 Kinder. Die frühere Außenministerin Allbright konstatierte darüber, dass deren Tod sich rentiert habe.

Im Laufe meines Lebens bin ich schon durch verschiedene Aktionen der US-Regierung schockiert und entsetzt worden, so der von den USA bezahlte Putsch auf die guatemaltekische Demokratie 1954, der den Tod von über 120 000 guatemaltekischen Bauern zur Folge hatte, weil die USA über den Zeitraum von 4 Jahrzehnten Diktaturen "installierten".

Die Ereignisse des 11.9. erinnerten mich an das Entsetzen, das ich verspürte, als die USA die Regierung der Dominikanischen Republik 1965 stürzten und dadurch dazu beitrugen, dass 3000 Menschen ermordet wurden. Und sie erinnerten mich an den Schock, den ich bekam, als 1973 die Amerikaner einen Putsch gegen die demokratische Regierung Salvador Allendes finanzierten und so an dem Tod von 30 000 Menschen (auch US-Bürger) mitschuldig wurden. Die Ereignisse des 11.9.01 erinnerten mich auch an den Schock, den ich 1965 bekam, als die USA einen Putsch in Indonesien sponsorten, der über 800 000 Menschen das Leben kostete und auch an den 1975, als über 250 000 Menschen in Ost-Timor durch das indonesische Regime in Komplizenschaft mit Präsident Ford und Außenminister Henry Kissinger abgeschlachtet wurden.

 zum Anfang


11.9.2001
erste
Reaktionen
Ich wurde an den Schock und den Schrecken erinnert, den ich fühlte, als die USA den Terroristenkrieg der Kontras gegen Nicaragua in den 80ern finanzierten. (Der Weltgerichtshof "verurteilte" 1984 die US-Regierung wegen des Kriegsverbrechens der Verminung des Hafens.) Über 30 000 Unschuldige starben. (Oder wie die USA sagen: "Kollateralschaden der Weichziele".) Ich wurde an mein Entsetzen beim US-Krieg gegen das Volk von El Salvador in den 80ern erinnert, wo 80 000 "Weichziele" brutal den Tod fanden. Und ich wurde an den Schock und den Schrecken erinnert, den ich fühlte, als die USA den Terrorkrieg gegen die Völker Süd-Afrikas (besonders Angolas) finanzierten, der ´70 begann und heute noch andauert und der den Tod und die Verstümmelungen von über einer Million Menschen forderte. Ich wurde an den Schock und den Schrecken erinnert, den ich fühlte, als die USA Weihnachten 1989 in Panama einmarschierten und über 8 000 Menschen töteten, bei dem Versuch, Bushs CIA-Partner, Manual Noriega, nun zum Feind geworden, gefangen zu nehmen.

Ich wurde an den Schrecken erinnert, den ich fühlte, als ich erfuhr, wie der Schah von Persien in einem brutalen, von den USA-finanzierten Putsch eingespannt wurde, der von 1952 bis 1979 über 70 000 Iraner das Leben kostete. Und der weitere Schock, als ich erfuhr, dass auch Ayatollah Khomeni, der 1979 den Schah stürzte, und der Volksfeind der USA in den 80ern wurde, auf der Lohnliste des CIA stand, während er in den 70ern im Pariser Exil war. Ich wurde an den Schock und Horror erinnert, den ich fühlte, als ich erfuhr, dass die USA für ihre Israel-Hilfe seit 1948 "erzeugtes Einverständnis" für praktisch den vollen Ausschluss aller Rechte für Palästinenser in ihren angestammten Gebieten zeigen, was in immer schlimmer werdende tägliche Lebensbedingungen des Volkes von Palästina führt. Ich war schockiert, als ich von den hunderten Städten und Orten hörte, die in den frühen Tagen der Kolonisation Israels buchstäblich von der Erde gewischt wurden. Ich war 1982 entsetzt, als die Bürger von Sabra und Shatila von israelischen Verbündeten unter israelischer Komplizenschaft und Weisung masakriert wurden. Die ungezählten Tausende, die an diesem Tag starben, passen in die Horrorszenerie des "Dienstages". Aber diese Szenen werden nicht wieder und wieder in den nationalen Medien zur Aufhetzung des amerikanischen Volkes gezeigt. Die Geschehnisse und Eindrücke des "Dienstages" sind vergleichbar mit den schrecklichen Ereignissen in den 80ern im Libanon mit zehntausenden Toten; nur mit dem Unterschied, dass die Nationen, die diesen Terror ausgelöst haben, Israel mit den USA im Hintergrund waren.

Ich bin weiterhin schockiert, wie anerkannte Kommentatoren über "israelische Siedler" in den "besetzten Gebieten" berichten, ohne einen Sinn für die Ironie zu haben, wenn sie dann weiter davon sprechen, wer die vermeintlichen Aggressoren in dieser Region sind.

Natürlich war das schockierendste Kriegsverbrechen der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts der US-Angriff auf Indochina 1954 - 75, besonders in Vietnam, wo über 4 Mio. Menschen zerbombt, benapalmt, zerquetscht, erschossen und einzeln aktiv im "Phoenix-Programm" ermordet wurden. (Das ist, wo Oliver North startete.)

Viele US-Veteranen wurden durch diesen Krieg ebenfalls zum Opfer und mögen die besten Absichten gehabt haben, aber die Politiker selbst kennen die Kriminalität ihres Tuns und ihrer Politik, was sich in ihren eigenen Worten in den Pentagon-Papieren, herausgegeben von Daniel Ellsberg, zeigt. 1974 bemerkte Ellsberg, dass unsere Präsidenten von Truman bis Nixon die Bevölkerung unaufhörlich über Zweck und Durchführung des Krieges belogen. Er schreibt: "Es ist ein Tribut für uns, dass wir uns so leicht in die Irre haben führen lassen".

Ich war ebenso erschrocken und schockiert, als 1980 die USA ungestraft das Volk Libyens angriffen und bebombten, einschließlich der Ermordung der Tochter von Ghadafi, die noch ein Kind war. Ich war schockiert, als die USA Grenada bebombten und dort einmarschierten. Ich war erschrocken über die US.Militär-Aktionen in Somalia, Haiti, Afghanistan, Sudan, Brasilien, Argentinien und Jugoslawien. Die Toten infolge dieser Aktionen gehen in die Hunderttausende.

Obige Auflistung ist bei Weitem nicht komplett oder vollständig. Sie ist lediglich eine Aufzählung, die leicht zugänglich und nicht unbekannt ist, speziell für die wirtschaftliche und intellektuelle Elite. Sie ist nur praktischerweise der öffentlichen Diskussion und des öffentlichen Bewusstseins entzogen worden. Dem Großteil der Eliten und Politikmacher sind die Analysen bekannt, dass die US-Aktionen in erster Linie Zivilopfer (über 90 %) gefordert haben. Eine niedrige Schätzung der Zahl derer, die durch US-Terror und Militäraktionen seit dem 2. Weltkrieg getötet worden sind, ist 8 Millionen Menschen. 8 Millionen! Und dies schließt nicht die Verwundeten, Eingekerkerten, Verschleppten, Flüchtenden usw. ein.

Martin Luther King sagte 1967 während des Vietnamkrieges: "Meine Regierung ist Weltführer im Gewalthandel." Schockierend und entsetzlich!

Nichts von dem, das ich schrieb, ist so gemeint, dass ich Solche, die Opfer wurden oder den Tod fanden oder eine geliebte Person verloren, missachten oder ihnen keinen Respekt zollen will. Es ist auch nicht als die Rechtfertigung irgendeiner Aktion derer gemeint, die die Zwillingstürme oder das Pentagon bebombten. Ich schrieb Obiges, um es in den richtigen Zusammenhang zu setzen. Wenn wir glauben, dass dies die Aktionen von Verrückten waren, glauben wir, dass Verrückte in der Lage sind, ein Geheimnis für 2 Jahre unter 100 Leuten zu wahren, während sie trainiert wurden, um einen komplexen Plan durchzuführen. Es sind eben nicht die Taten von Verrückten, sondern anscheinend die Taten von Fanatikern, die abhängig von dem, was sie wirklich sind, reale Beweggründe haben mögen, aber deren Taten Unrecht sind. Osama bin Laden ist derzeit von den Medien und der Regierung angeklagt worden, der geistige Kopf hinter den Attentaten zu sein. Aber nur die " Volksbelügungs-Schallplatte" der US-Regierung wiederzugeben, kann im Moment nicht als Tatsache akzeptiert werden. Wenn jedoch Bin Laden hinter den Anschlägen stehen sollte, ist er verantwortlich für den Tod von vielleicht 10.000 Menschen - ein schockierendes und schreckliches Verbrechen. Ed Herman rechtfertigt in seinem Buch "The Real Terror Network: Terrorism in Fact and Propaganda", nicht irgendwelchen Terrorismus, aber zeigt, dass sich Staaten oft für "Großhandels"-Terror engagieren, während sich die, die von den Regierungen als Terroristen bezeichnet werden, für "Einzelhandels"-Terrorismus engagieren. Obwohl das Ergebnis für das einzelne Opfer der Terrorismen qualitativ das gleiche ist, gibt es einen großen quantitativen Unterschied. Und wie Herman und andere zeigen, ist der Same und die Wurzel vielen "Einzelhandels"-Terrors in Wirklichkeit im Großhandelsterror der Staaten zu finden. Auch dies rechtfertigt in keiner Weise die Taten des Dienstags, aber setzen sie in den richtigen Zusammenhang und deuten eine Erklärung an. Vielleicht am Schockierendsten und Schrecklichsten, falls Bin Laden wirklich hinter den Attentaten des Dienstags steckt: er hat eindeutig intensives Training in Logistik, Waffenkunde, Militärdrill und anderes mehr von kompetenten Militärexperten erhalten. Und er erhält es noch. Während der 80er wurde er vom CIA rekrutiert, trainiert und unterhalten (in Afghanistan), um gegen die Russen zu kämpfen. So lange er seinen Terror gegen die Russen und seine Feinde in Afghanistan einsetzte, war er "unser" Mann in diesem Land.

Ähnlich ist die Wahrheit über Saddam Hussein, der ein CIA-Aktiv-Posten im Irak der 80er war. Hussein durfte so lange seine Leute vergasen, das Volk auspressen und in seinen Nachbarn Iran eindringen, so lange er es mit der Erlaubnis der USA tat. Genauso ist über Manuel Noriega von Panama wahr, der ein Zeitgenosse und CIA-Partner von George H. Bush in den 80ern war: Noriegas Hauptverbrechen für Bush (Vater) war nicht, dass er mit Drogen handelte (er tat es, aber Bush und die USA wussten es schon vor 89), sondern, dass Noriega nicht mehr kooperativ im fortwährenden US-Terror-Kontrakrieg gegen Nicaragua war. Diese Tatsache ist unter den Spitzenpolitikern weder unbekannt, noch umstritten.Auch dies ist nach wie vor keine Rechtfertigung des Dienstag-Attentats, aber setzt dieses in dessen schrecklichen Zusammenhang: So schockierend die Vorkommnisse des Dienstags auch waren - sie sind geeignet, um noch schrecklichere Taten seitens der US-Regierung zu erzeugen, die deutlich zur Erhöhung der oben stehenden 8 Millionen Opfer beitragen werden. Diese Antwort kann quantitativ und qualitativ noch schlimmer als das Attentat von Dienstag ausfallen.

Die New York Times-Schlagzeile vom 14.9.01 heißt: "Bush und Verbündete proklamieren Politik der Auslöschung von Staaten, die Terror unterstützen," - als wäre dies eine vernünftige, angemessene oder gar geistig gesunde Möglichkeit. Für die mögliche Eliminierung wurde eine Reihe asiatischer und afrikanischer Länder wie Afghanistan, Irak, Sudan und sogar Pakistan identifiziert. Dies ist "schrecklichst" - es ist potentiell selbstmörderisch, menschenverachtend und noch geistesgestörter, als es die Flugzeugentführer selbst sein konnten. Außerdem sind diese Taten qualitativ sogar schlimmer, als die der "originalen" Bombenleger, indem jemand die vorherrschende Meinungsmache akzeptiert, dass die in die Taten verwickelten "Verrückte", "religiöse Fanatiker"- oder "Terroristengruppen" sind. Wäre es so, arbeiteten Letztere entweder als Einzelgänger oder höchstens als kleine Gruppe.

Die kommenen US-Aktionen werden die menschenverachtende Politik von ein paar tausend Elitepolitikern der letzten 50 Jahre aus beiden politischen Parteien fortsetzen. Der "Einzelhandels"-Terror ist der von verzweifelten und manchmal fanatisierten kleinen Gruppen und Einzelgängern, die oft berechtigte Motive haben, sich aber für individuelle Verbrechen oder verbotene Aktivitäten engagieren; der "Großhandels"-Terror ist der von "vernünftigen" gebildeten Männern, wobei Schmerz, Leid und Tod von Millionen von Menschen beabsichtigt, geplant und zu oft ausgeführt wird; mit dem Motiv, ein undurchschaubares Konzept durchzusetzen, "nationales Interesse" genannt. Der begrenzte Platz an dieser Stelle erlaubt nicht die komplette Erläuterung des Orwellschen Konzepts der Eliten über das "nationale Interesse", aber es kann als der Schutz und die Ausweitung von Hegemonie und eines imperialistischen Weltreiches zusammengefasst werden.

Das amerikanische Volk wird auf den Krieg vorbereitet, während es mit einem andauernden Strom von wiederholten Horrorbildern vom Dienstag und herzzerreißenden Geschichten von Überlebenden und denen, die Angehörige verloren, gefüttert wird. Diese Geschichten sind wahr und sollten nicht geschmälert werden. Die, die Angehörige verloren, können als repräsentatives Beispiel für die Menschheit der 8 Millionen, die zuvor "verloren" gingen, gelten. Wenn wir die Summe von Schmerz, Angst und Zorn, die vom amerikanischen Volk gefühlt wurde, mit 800 bis 1000 malnehmen, beginnen wir zu verstehen, wieviel davon der Rest der Welt als ständig Schikanierte fühlt. Manche betroffen machenden Bilder sind die bekannten herzzerreißenden Geschichten, die wir sehen, wo Familienangehörige mit Bildern und Flugblättern ihre Lieben suchen. Diese Bilder sind gleichzusetzen mit denen der "Mütter der Verschwundenen", die ihre (inzwischen) erwachsenen Kinder z.B. in Argentinien suchen, wo über 11 000 mit US-Einverständnis von 1976 bis 1982 "verschwanden". Genau wie die "Mütter der Verschwundenen" unseren Respekt und unser Mitgefühl verdienen, tun dies die Angehörigen, die jetzt die Ihrigen suchen.

Wie auch immer sollten wir uns nicht erlauben, uns von den Medien und der US-Regierung manipulieren zu lassen, indem echte Trauer und Wut in eine nationale Politik des "Großhandels"-Terrors und des Völkermordes gegen unschuldige Zivilisten in Asien und Afrika umgewandelt wird.

Was wir sehen, heißt in der Militärsprache "das Ziel aufweichen". Das Ziel ist hier das amerikanische Volk und wir werden ideologisch und gefühlsmäßig für die bald kommende Schlacht vorbereitet. Keines der zuvor genannten asiatischen und afrikanischen Länder ist eine Demokratie, was bedeutet, dass die Menschen dieser Länder keinerlei Einfluss auf die Entwicklung ihrer Politik oder auf ihre Regierungen haben; sogar, wenn wir annähmen, diese Regierungen seien in die Dienstagsattentate verwickelt. Wenn man die jüngste Geschichte dieser Länder untersucht, wird man herausfinden, dass die amerikanische Regierung direkt oder indirekt Einfluss auf die Erzeugung der Bedingungen für die Existenz mancher dieser Regierungen hatte. Dies ist ganz speziell richtig für das Taliban-Regime in Afghanistan selbst.

Der Bereich New York beherbergt rund 21 Millionen Menschen oder etwa 8 % der US-Bevölkerung. Die meisten in Amerika kennen einen Ermordeten, Verletzten oder von den Ereignissen Traumatisierten. Auch ich. Viele Menschen schreien nach Rache oder Vergeltung und Kommentare, wie "Tötet sie Alle!" zirkulieren durch Fernsehen, Radio und Internet. Mildere Kommentare fordern "Gerechtigkeit". Aber dies ist nur potentielle Milde, seit der Begriff durch Leute wie Bush und Colin Powell geprägt wird. Powell ist ein reueloser Teilnehmer am Vietnam-Krieg, am terroristischen Kontra-Krieg in Nicaragua und am Golfkrieg, bei jeder Stufe verantwortlicher für die Planung und Ausführung der Politik werdend.

Die Ereignisse bewirkten bei uns allen, alles in unserer Macht stehende zu tun, um einen weiteren Krieg zu verhindern, sowie noch schlimmere Greueltaten. Weiterhin alles mögliche zu tun, um Völkermord vor seinem Beginn zu stoppen und diesen Zustand verantwortlich aufrecht zu erhalten, während und nach dem Krieg. Falls es 2001 einen großen Krieg geben wird (und sollte dieser nicht katastrophal enden -eine reale Möglichkeit-), werden die Verbrechen dieses Krieges noch die nächste US-Generation wieder heimsuchen. Dies ist keine religiöse Prophezeiung oder Drohung, es ist vielmehr eine vorwärts gerichtete politische Analyse.

Falls tatsächlich Bin Laden der Täter ist, darf die Welt mit ihm nicht nur wie mit einem einzelnen Kriminellen umgehen, sondern muss die Bedingungen, die die Ungerechtigkeiten und Kriegsverbrechen erzeugen, beseitigen, welche sonst unvermeidlich zu noch mehr solchen Attentaten in der Zukunft führen werden.

Der Satz "Keine Gerechtigkeit, kein Frieden" ist mehr als ein bei einer Demonstration benutzter Slogan, er ist eine erkennbare historische Tatsache.

Es ist Zeit, den Schrecken zu beenden!

In wenigen kurzen Seiten ist es unmöglich, alle die in den letzten Wochen beschriebenen Ereignisse darzustellen oder eine vollständige Auflistung der amerikanischen Außenpolitik zu geben. Es folgen deshalb Hinweise auf einige Quellen, um Neuigkeiten zu erfahren und Hintergrundinformationen zu erhalten, genannt von Noam Chomsky, dem bekannten Analysten. Die Titel der Bücher erklären schon ihre Wichtigkeit für dieses Thema.

Sehen Sie nach unter:

 http://www.commondreams.org/, um die aktuellsten Informationen zu erhalten.

 Um Informationen zu erhalten, wie die Medien Neuigkeiten verzerren, sehen Sie nach unter: http://www.fair.org/.

 Um exzellente Links auf den Mittleren Osten zu erhalten, sehen Sie nach unter: http://al-awda.org/newyork/links.html.

Hintergrundinformationen liefern:

Noam Chomskys Bücher: Necessary Illusions: Thought Control in Democratic Societies ("Notwendige Illusionen: Gedankenkontrolle in demokratischen Gesellschaften") und Manufacturing Consent: The Political Economy of the Mass Media (zusammen mit Ed Herman geschrieben: "Hergestelltes Einverständnis: Die politische Konjunktur der Massenmedien") und Fateful Triangle: The United States, Israel and the Palestinians Deterring Democracy ("Verhängnisvolles Dreieck: Die USA, Israel und die abschreckende Demokratie der Palästinenser")

Shocked and Horrified
Larry Mosqueda, Ph.D.
The Evergreen State College
September 15, 2001

Übersetzung aus dem englischen: Peter Betz, BSV


Der Autor, Larry Mosqueda, lehrt an der Sozial-Wissenschaftlichen Fakultät des Washingtoner Evergreen State Colleges. Dieser Text wurde schon am 15.09.2001 geschrieben.
 zum Anfang

 vorheriger

 nächster
  
Artikel

       
Einige weitere Texte (per Zufallsauswahl) zum Thema
Macht, Globalisg.,"Kampf der Kulturen?"
ff4/2000: Krieg in der DR Kongo
Terror: Interview Gore Vidal
Terror: WRI: Vom Protest zum Widerstand
Hintergrd: Roy-Artikel
Terror: Aufruf zur überregionalen Friedensdemo Saar
Terror: Eisenhüttenstädter FI: Offener Brief

Bereich

 Themen 

Die anderen Bereiche der Netzwerk-Website
         
Netzwerk   F-Forum  Termine  Jugo-Hilfe Aktuell