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Pressemitteilung zu den Terroranschlägen in den USA

Nürnberger Friedensforum

12. September 2001

Mit Entsetzen und Abscheu haben wir die Nachrichten von den Terrorangriffen auf New York und Washington vernommen. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer.

Die Verantwortlichen dieser durch und durch menschenverachtenden Terrorakte müssen zur Verantwortung gezogen werden. Das Nürnberger Friedensforum appelliert an die verantwortlichen Politiker der USA, sich in dieser Situation nicht von Rachegefühlen leiten zu lassen. Individueller Terror darf nicht mit staatlichem Terror beantwortet werden. Es muss alles vermieden werden, was eine Spirale der Gewalt und der Gegengewalt aufbauen kann. Wir sind in Sorge um den Weltfrieden!

Das Nürnberger Friedensforum gibt zu bedenken, dass diese brutalen Terrorakte auch belegen: Militärische Mittel können Terror nicht verhindern. Es gilt vielmehr die wirtschaftlichen, sozialen und ideologischen Ursachen des Terrorismus zu beseitigen. Zivile Problemlösungen der bestehenden Konfliktherde, praktizierte Toleranz, soziale Gerechtigkeit und eine gerechte Weltwirtschaftsordnung betrachten wir als notwendige Schritte im Kampf gegen den Terrorismus.

Der SprecherInnenkreis des Nürnberger Friedensforums

Hans-J. Patzelt, Anna Beltinger, Arno Weber, Ewald Ziegler



E-Mail:   arno.weber@t-online.de
Internet: http://www.fen-net.de/frieden/regio.html


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