Netzwerk Friedenskooperative



11.9.2001
erste
Reaktionen


vom:
13.09.2001


 vorheriger

 nächster
 Artikel

Terroranschläge 11.9. - erste Reaktionen:

  Stellungnahmen / Aufrufe

Falken rufen angesichts der mörderischen Anschläge in den USA zu Besonnenheit und verstärkten Friedensbemühungen auf

Trauer um die Opfer der mörderischen Anschläge

Bundesvorstand SJD - Die Falken

Bonn, den 12.9.2001

Mit Trauer und Bestürzung verfolgen wir die Nachrichten, die uns aus den Vereinigten Staaten von Amerika erreichen. Das Leid der Opfer und ihrer Angehörigen ist unvorstellbar. Die Anschläge sind menschenverachtend und politisch weder begründbar noch zu rechtfertigen.

Was wir in diesem Moment erleben, kann einen Wendepunkt in der Weltpolitik bedeuten. Die Anschläge haben gezeigt, wie verwundbar Menschen in den hochtechnisierten Regionen dieser Welt sind. Daraus kann eine Eskalation von Gewalt folgen, die wir uns nicht vorstellen wollen. Außen- und Sicherheitspolitik darf sich - gerade in diesem Moment - nicht von Rachegefühlen leiten lassen. Wir befürchten, dass die USA nun ihre Rolle als Weltmacht in Gefahr sieht und die Attentate, deren Urheber bisher im Dunkeln bleiben, als Kriegserklärung aufnimmt. Über die Herkunft der Täter wird noch spekuliert. Wer ist zu solchen unfassbaren Taten in der Lage? In dieser Situation wäre es fatal, bestimmte Gruppen von Menschen für die Mordanschläge verantwortlich zu erklären.

Obwohl Raketenabwehrsysteme solche Anschläge nicht verhindern können, werden die furchtbaren Ereignisse in den USA trotzdem Argumente für weltweite Aufrüstung bieten. Auch innenpolitisch droht die Gefahr verstärkter Repression gegen (vermeintliche) Gegner der USA und der wachsenden Globalisierung. Wir müssen wachsam bleiben und mit klarem Kopf Informationen und politische Entscheidungen verfolgen und kritisch berurteilen.

Wir sind der Auffassung, dass gerade jetzt alle Anstrengungen unternommen werden müssen, politische und wirtschaftliche Strukturen weltweit so zu verändern, dass mehr Gerechtigkeit und Zivilität möglich sind. Die Freiheit der globalisierten Welt kann nur durch eine Politik des wirtschaftlichen Ausgleichs, der sozialen Gerechtigkeit und des Friedens gesichert werden. Nur eine solche Politik kann Terroristen und ihren Unterstützern zeigen, dass ihre Rechnung nicht aufgeht.

 zum Anfang


11.9.2001
erste
Reaktionen
Die SJD - Die Falken rufen ihre Mitglieder auf, dem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zu folgen, am morgigen Donnerstag, den 13. September um 10 Uhr die alltäglichen Tätigkeiten für fünf Minuten des Schweigens und Gedenkens an die Opfer der Anschläge zu unterbrechen.

Marten Jennerjahn, Bundesvorsitzender der SJD-Die Falken

Nähere Information bei: Andrea Lummert, SJD-Die Falken, Bundesvorstand, Kaiserstr. 27, 53113 Bonn, Tel.: 0228/221055, Fax: 0228/217562, e-mail:
andrea.lummert@sjd-die-falken.de



E-Mail:   sjd.die.falken.buvo@t-online.de
Internet: http://www.sjd-die-falken.de
 zum Anfang

 vorheriger

 nächster
  
Artikel

       
Einige weitere Texte (per Zufallsauswahl) zum Thema
Macht, Globalisg.,"Kampf der Kulturen?"
ff4/2000: Krieg in der DR Kongo
Terror: Nichts wird bleiben wie es war?
Terror: Krieg gegen Terror ist Terror ...
Terror: Abwurf von Medikamenten und Lebensmitteln...
Terror: Gem. Erkl. Versöhnungsbund / Kurve Wustrow
Terror: Schweizer Kundgebung

Bereich

 Themen 

Die anderen Bereiche der Netzwerk-Website
         
Netzwerk   F-Forum  Termine  Jugo-Hilfe Aktuell