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vom:
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Terroranschläge 11.9. - erste Reaktionen:

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Offizielle Stellungnahme der Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland zu den aktuellen Geschehnissen in den USA

Palästina trauert um die Terroropfer in den Vereinigten Staaten von Amerika

Generaldelegation Palästinas

Bonn, 14. September 2001

Die Generaldelegation Palästinas in der Bundesrepublik Deutschland ist über die Terroranschläge, die am vergangenen Dienstag in New York und Washington verübt wurden, zutiefst entsetzt und erklären allen Opfern und deren Angehörige ihr tiefstes Mitgefühl.

Der Generaldelegierte in Deutschland, Abdallah Frangi, nahm sofort Stellung in den Medien und vertrat die Haltung der Palästinenser, er äußerte sich zu den Vorfällen wie folgt: Die terroristischen Attentate auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington verkörpern eine unfaßbare Grausamkeit. Die Bilder und Meldungen, die um die Welt gingen, haben bei uns Empörung und fassungsloses Entsetzen hervorgerufen.

Der Präsident Palästinas, Yassir Arafat, verurteilte im Namen der Regierung Palästinas diesen Akt der terroristischen Gewalt auf das Schärfste und betont ausdrücklich, daß diese Schreckenstat in keiner Weise im Zusammenhang mit der palästinensischen Regierung und dem Volke Palästinas steht. Man möchte betonen, daß die im Fernsehen gezeigten Bilder, in keiner Weise die Reaktionen der gesamten Bevölkerung Palästinas widerspiegeln. Außerdem vermißte man die Meldungen, daß in den Schulen in Westbank und Gaza getrauert wurde, und daß palästinensische Kinder am vergangenen Mittwoch vor dem amerikanischen Konsulat Kerzen anzündeten, und Blumen überreichten. Diese Betroffenheit der Palästinenser blieb jedoch bedauerlicherweise unkommentiert.

Wenn die Ursprünge der Konfrontation vermutlich aus dem Nahostkonflikt zwischen Israel und Palästina rühren, so ist dieser Akt des Terrors in keiner Weise Bestandteil palästinensischer Politik.

Frangi warnte davor, die Grenzen der Islamischen Welt mit den Tätern zu vermischen: Es handelt sich hierbei um einen Angriff Einzelner, der in der Gesamtheit des Islams auf das Schärfste verurteilt wird.

Der Friedensprozeß im nahen Osten darf durch diese fanatischen Taten nicht gefährdet und in Mitleidenschaft gezogen werden, im Gegenteil man muß jetzt neue Impulse setzten. Der Einsatz für den Frieden im Nahen Osten der USA, der Europäischen Union, sowie von den arabischen Staaten und Israel ist gerade in dieser Situation unverzichtbar, so Abdallah Frangi in seiner heutigen Stellungnahme.

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Kontakt: Palästinensische Generaldelegation, August-Bier-Str. 33, 53129 Bonn, Tel.: 0228 / 21 20 35, Fax: 0228 / 21 35 94

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