Türkei gibt Hubschrauberabschüße durch PKK zu
Türkei räumt Abschuß zweier Hubschrauber
durch Kurden ein
Türkei wirft Nachbarstaaten
Belieferung der PKK mit Waffen vor
PKK schoß türkische Hubschrauber ab
Türkei gibt Hubschrauberabschüsse
durch PKK zu
Ankara (Reuter) - Kämpfer der Kurden-Guerilla PKK haben nach türkischen Angaben im Norden Iraks zwei Hubschrauber der türkischen Armee abgeschossen. Ein Armee-Sprecher räumte am Freitag in Ankara den Verlust der Maschinen ein. Es sei das erste Mal, daß es der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) gelungen sei, Armee-Helikopter abzuschießen. Den Angaben zufolge feuerten PKK-Mitglieder Flugabwehrraketen auf die Hubschrauber, einen Truppentransporter mit elf Mann Besatzung und einen kleineren Kampfhubschrauber des Typs "Super-Cobra".
Mitte Mai waren mindestens 10.000 türkische Soldaten in Nord-Irak einmarschiert, um vermutete Stellungen der PKK anzugreifen. Nach türkischen Angaben wurden während der Offensive bislang mehr als 2000 PKK-Kämpfer getötet. Die PKK erklärte, sie habe 790 Gegner getötet. Die PKK kämpft seit 13 Jahren für eine größere Unabhängigkeit der Kurden- Gebiete.
Quelle: rtr - 06.06.1997 - 15:43
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Türkei räumt Abschuß zweier Hubschrauber durch Kurden ein
- Ankara: Iran, Griechenland und weitere Staaten helfen PKK
Ankara, 6. Juni (AFP) - Drei Wochen nach Beginn ihrer Großoffensive gegen kurdische Stellungen in Nordirak hat die türkische Armee erstmals den Abschuß zweier Hubschrauber durch die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) eingeräumt. Die kurdischen Rebellen hätten dabei rußische Boden-Luft-Raketen vom Typ SA-7B verwendet, sagte der Generalsekretär des türkischen Generalstabs, General Erol Ozkasnak, am Freitag vor der Presse in Ankara. Dabei seien 13 türkische Soldaten getötet worden. Die PKK habe die Waffen in Armenien gekauft und über Iran nach Irak gebracht, sagte Ozkasnak. Neben Armenien und Iran beschuldigte er auch Syrien, Serbien, Griechenland sowie Zypern, die PKK bei der Beschaffung solcher Waffen zu unterstützen.
Auch bei der Ausbildung der PKK-Kämpfer zum Gebrauch der Raketen gebe es Unterstützung aus dem Ausland. Die Staaten seien der Türkei bekannt, sagte Ozkasnak, ohne in diesem Fall Namen zu nennen. Die beiden Hubschrauber wurden in der nordirakischen Region Zap abgeschossen, einer davon bereits am 18. Mai. Dabei seien zwei türkische Offiziere getötet wurden. Beim Abschuß des zweiten Hubschraubers am vergangenen Mittwoch kamen elf Soldaten ums Leben, darunter acht Offiziere. Die türkische Armee hatte am 14. Mai eine Großoffensive gegen mutmaßliche PKK-Stellungen in Nordirak gestartet. In der Region Zap befinden sich Stellungen der PKK. Die Region wird jetzt von der türkischen Armee kontrolliert.
Quelle: afd - 06.06.1997 - 16:00
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Türkei wirft Nachbarstaaten Belieferung der PKK mit Waffen vor
(dpa) Der türkische Generalstab hat Syrien, Iran, Armenien, Griechenland, Zypern und Serbien beschuldigt, die PKK-Rebellen mit Waffen für ihren Kampf gegen die Türkei zu beliefern. Der Generalsekretär des Generalstabes, Erol Vzkasnak, sagte am Freitag, der letzte Beweis dafür sei der Abschuß von zwei Hubschraubern im Nordirak durch Boden-Luft-Raketen des Typs SA-7B russischer Bauart am 18. Mai. Bislang waren diese Abschüsse offiziell als "Abstürze wegen technischen Versagens" bezeichnet worden. "Zwei weitere Versuche, unsere Hubschrauber mit SA-7B abzuschiessen, sind am 29. Mai gescheitert", sagte Vzkasnak.
In Händen der PKK befänden sich noch weitere 600 bis 700 SA-7- Raketen: "Sie haben eine Reichweite zwischen 300 und 4 200 Metern und bedrohen unsere Hubschrauber. Wir wissen, daß sie aus den Beständen der Staaten des früheren Warschauer Paktes stammen. Wir wissen auch, daß die PKK-Terroristen in den genannten Ländern ausgebildet werden." In von der Armee eingenommenen PKK-Lagern seien große Mengen an Waffen und Munition, rund 520 Tonnen Nahrungsmittel und Medikamente sichergestellt worden.
Quelle: dpa - 06.06.1997 - 16:03
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PKK schoß türkische Hubschrauber ab
Ankara (Reuter) - Kämpfer der kurdischen Arbeiterpartei PKK haben nach türkischen Angaben zum ersten Mal Hubschrauber der türkischen Armee abgeschossen. Die PKK habe mit Flugabwehrraketen zwei Hubschrauber über dem Norden Iraks abgeschossen, teilte ein Militärsprecher am Freitag in Ankara mit. Es sei das erste Mal, daß die PKK derart hochentwickelte Waffen eingesetzt habe. Es handele sich um eine ernsthafte Bedrohung der türkischen Armee. Mitte Mai waren Tausende türkische Soldaten in Nordirak einmarschiert, um mutmaßliche Stellungen der PKK zu zerstören.
Die Angaben des Militärsprechers sind die erste öffentliche Bestätigung, daß die Guerilla erfolgreich Flugabwehrraketen gegen die türkische Armee eingesetzt hatte. Den türkischen Angaben zufolge feuerten PKK-Mitglieder in dieser Woche Flugabwehrraketen des Typs SA-7 auf ein Transportflugzeug mit elf Mann an Bord. Bereits Mitte Mai hätten sie mit den gleichen Waffen einen kleineren Kampfhubschrauber des Typs Super-Cobra abgeschossen.
Seit 1992 habe die PKK versucht, in den Besitz der SA-7 zu kommen, sagte der Sprecher weiter. Das Militär habe das türkische Außenministerium wiederholt darüber informiert, daß vor allem die Regierungen Irans, Syriens, Armeniens, Griechenlands und Zyperns die PKK mit diesen Waffen versorgten. Es werde davon ausgegangen, daß die PKK im Norden Iraks über bis zu 60 der Raketen russischer Herstellung verfüge.
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Nach türkischen Angaben wurden während der jüngsten Offensive bisher mehr als 2200 PKK-Kämpfer getötet. 95 türkische Soldaten seien getötet und mehr als 240 verletzt worden. Die PKK kämpft seit 13 Jahren für eine größere Unabhängigkeit der Kurden-Gebiete.
Quelle: rtr - 06.06.1997 - 20:32
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