Die neue Ausgabe unseres Magazins ist erschienen und behandelt das Thema "Aufrüstung und Militarisierung". Gerne schicken wir dir ein kostenfreies Probeheft zu.
Am 1. September 2025, dem Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf Polen und damit Beginn des Zweiten Weltkriegs, rufen wir Gewerkschaften, Friedensbewegte und zivilgesellschaftliche Kräfte dazu auf, ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Militarisierung und Aufrüstung zu setzen.
In einer Zeit wachsender internationaler Spannungen beobachten wir mit großer Sorge die stetig steigenden Militärausgaben – auch in Deutschland. Milliarden fließen in Waffen, während für Bildung, Gesundheit, Soziales und den ökologischen Umbau unseres Landes trotz Aushebelung der Schuldenbremse noch immer nicht genügend Mittel zur Verfügung stehen. Dieser Aufrüstungskurs der Bundesregierung ist gefährlich und sozial ungerecht, insbesondere für die nachfolgenden Generationen.
Besonders alarmierend ist die wieder aufkommende Debatte um die Reaktivierung der Wehrpflicht. Statt junge Menschen zum Dienst an der Waffe zu verpflichten, brauchen wir Investitionen in zivile Bildungs- und Freiwilligendienste, in Dialog und internationale Begegnungen und Zusammenarbeit. Eine militarisierte Jugend ist keine Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit. Unsere Gesellschaft darf sich nicht durch Aufrüstung und Militarisierung definieren, sondern durch soziale Gerechtigkeit, Bildung und Dialog.
Insbesondere rufen wir widerständige Gewerkschaftsmitglieder auf, aktiv zu werden: Organisiert euch, werdet laut und erhebt Widerspruch, wenn die Gewerkschaftsspitzen zur Erhöhung der Rüstungsausgaben aufrufen oder von ihnen zu den drängendsten friedenspolitischen Fragen der Zeit nichts als dröhnendes Schweigen zu vernehmen ist! Seit Jahrzehnten sind die Gewerkschaften eine tragende Säule der Friedensbewegung – und das soll auch so bleiben!
Wir sagen klar: Frieden entsteht nicht durch Waffen, sondern durch Verhandlungen, soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarität! Unser Maßstab ist das Völkerrecht, welches es zu schützen gilt. Wir wehren uns gegen die Unterscheidung zwischen gerechtfertigten und ungerechtfertigten Völkerrechtsbrüchen, je nachdem, ob sie von Russland, den USA, Israel, Iran oder sonst einem Staat begangen werden.
Unsere Forderungen zum Antikriegstag 2025:
- Abrüstung statt Aufrüstung – für ein friedliches Europa!
- Nein zur Reaktivierung der Wehrpflicht!
- Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales – nicht für Panzer und Raketen!
- Frieden beginnt mit Solidarität – weltweit!
Kommt am 1. September zu den Aktionen und Kundgebungen zum Antikriegstag! Setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für eine Zukunft ohne Kriege und Gewalt.
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Alle Infos und Termine rund um den Antikriegstag 2025 stellt das Netzwerk Friedenskooperative hier zur Verfügung: https://www.friedenskooperative.de/antikriegstag2025