Cover FF 3_26
3 / 2026

Afrika: Kriege jenseits des Scheinwerferlichts

Weitere Themen:

  • Iran-Krieg
  • Wehrerfassung
  • Aufrüstung

Inhalt

Editorial
Im Blickpunkt
Initiativen
Krisen und Kriege
Friedensbewegung international
Hintergrund
Schwerpunkt

Editorial

Christine Schweitzer, Redaktion FriedensForum

FriedensForum 3/2026

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser!

mehr ... Thema: Friedensbewegung

Im Blickpunkt

Otmar Steinbicker

Krieg ohne Ausgang?

Kriege gegen die Ukraine und den Iran

Die Zeitenwende der Kriege ist mit dem Krieg Israels und der USA gegen Iran in die nächste Runde gegangen.

mehr ... Thema: Aufrüstung, Iran, Ukraine

Initiativen

Marvin Mendyka

Kampagne gegen Mittelstreckenwaffen schließt Postkartenaktion an Pistorius ab

3.412 Stimmen für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker

Im Zuge der Münchner Sicherheitskonferenz konnte die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ 3.412 Aktionspostkarten an Verteidigungsminister Pistorius übersenden. Mit diesen forderten die Teilnehmer*innen der Aktion den Minister zu einem Umdenken bei der geplanten Stationierung von landgestützten Mittelstreckenwaffen in Deutschland und einer Wiederaufnahme von Rüstungskontrollverhandlungen auf. Unser Ziel ist ein Europa, in dem niemand von Mittelstreckenwaffen bedroht wird.

mehr ... Thema: Friedensbewegung, Mittelstreckenwaffen
Gerrit Schulte

Friedenstüchtig – eine Frage der Entscheidung

Osnabrück: „Veteranentag“ für Kriegsdienstverweigerer

Das Thema war gesetzt, der Saal gefüllt, der Referent aus Hannover rechtzeitig angereist und die knapp hundert mehrheitlich älteren Gäste waren mit einem kostenlosen Glas Sekt oder Selters eingestimmt. Trotz mancher „kreativer Differenzen“ in der Vorbereitungsphase hatten sich die offene Gruppe aus „Politischem Frühschoppen“ im StadtgalerieCafé und die Regionalgruppe von pax christi in Osnabrück zusammengefunden und eine respektable Veranstaltung unter dem Thema „Friedenstüchtig – eine Frage der Entscheidung“ aufgestellt. Und das – kein Zufall – am 12.

mehr ... Thema: Friedensbewegung
Albrecht Kieser

Senior*innen gegen Militarisierung und Kriegsdienst

Aufruf 70+ Gegen Militarisierung und Kriegsdienst

Im Dezember 2025 wurde in Köln der Aufruf 70+ gegen Militarisierung und Kriegsdienst veröffentlicht. 190 Kölner*innen, die älter als 70 Jahre sind, haben ihn mittlerweile unterschrieben, auf einem Treffen im Januar haben sie mehrere Stadtteil- und Aktionsgruppen gebildet.

mehr ... Thema: Friedensbewegung
Matthias Linnemann

Gegen den Strom der Gewalt

Münchner Friedenskonferenz

Maria R. Feckl, Projektleiterin und Gesamtverantwortliche, hat die 24. Internationale Münchner Friedenskonferenz am 13. Februar 2026, 19.00 Uhr eröffnet. Die diesjährige Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz hat im gut gefüllten Saal des Salesianums am St.-Wolfgangs-Platz in München stattgefunden.

mehr ... Thema: Friedensbewegung, Israel / Palästina, Wehrpflicht und Rekrutierung
Redaktion FriedensForum

Schulstreik am 05.03.2026

Über 50.000 beim zweiten Schulstreik gegen die Wehrpflicht

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung des Bündnisses ‚Schulstreik gegen Wehrpflicht und alle Zwangsdienste“.

mehr ... Thema: Friedensbewegung, Wehrpflicht und Rekrutierung
Martin Singe

Verfassungsklage gegen neuen Wehrdienst nötig

Kläger gegen Bundeswehr-Erfassungsbogen gesucht!

Wir suchen einen 18-Jährigen, der den Erfassungsbogen der Bundeswehr erhält und bereit ist, dagegen innerhalb der 4-Wochen-Frist Widerspruch einzulegen und dann ggf. den Klageweg beschreiten will. Wir sehen im neuen Wehrdienstmodernisierungsgesetz folgende Verstöße gegen die Verfassung:

mehr ... Thema: Friedensbewegung, Wehrpflicht und Rekrutierung
Simon Bödecker

Keine Mittelstreckenwaffen in Grafenwöhr, Befehlskommando Wiesbaden auflösen!

Zentrale Demonstrationen gegen Mittelstreckenwaffen am 30. Mai 2026

Ein hochriskantes Wettrüsten mit landgestützten Mittelstreckenwaffen hat Europa erfasst! Noch in diesem Jahr sollen – laut der bislang bekannten Pläne – US-Mittelstreckenwaffen der Typen Tomahawk, SM-6 und Dark Eagle in Deutschland stationiert werden. 

mehr ... Thema: Mittelstreckenwaffen

Krisen und Kriege

IALANA - Juristen und Juristinnen gegen atomare biologische und chemische Waffen Für gewaltfreie Friedensgestaltung

Die Bombardierung des Iran durch die USA und Israel verstößt gegen das Völkerrecht

Völkerrechtswidrigkeit des Angriffs auf den Iran

Erklärung der Internationalen Vereinigung von Jurist*innen gegen Atomwaffen 

mehr ... Thema: Iran, Völkerrecht
Redaktion FriedensForum

Pressemitteilung der Bundesregierung

Kanzler Merz: „Wir belehren unsere Partner nicht“

In einer Pressekonferenz am 2. März, zwei Tage nach Beginn des israelisch-amerikanischen Angriffskriegs gegen den Iran, äußerte sich Bundeskanzler Merz wie unten folgt. Es ist eine Absage an das Völkerrecht und das Gewaltverbot der UN-Charta. Die Hervorhebungen im Text stammen von uns.

mehr ... Thema: Iran, Israel / Palästina, Völkerrecht
Mehran Khalili

Iran-Krieg und die Friedensbewegung

Wo bleibt der Widerstand gegen den Iran-Krieg?

Eine Mehrheit der Amerikaner*innen lehnt den Krieg gegen den Iran bereits ab, doch die Bomben werden nicht aufhören zu fallen, bis die öffentliche Meinung in echten Druck umgewandelt wird. Der Beitrag wurde am 11. März in der Medienplattform „Waging Nonviolence“ veröffentlicht. Im Original finden sich zahlreiche Hyperlinks mit Belegen, die wir hier aus Platzgründen weglassen mussten.

mehr ... Thema: Friedensbewegung, Iran
Andreas Hesse

Pirates of the Caribbean: Trumps Erdrosselung von Kuba

Wirtschaftsblockade gegen Kuba

Am 3. Januar war die Welt nicht mehr dieselbe. Mittels eines präzisen chirurgischen Eingriffs drangen US Militärs in Venezuela ein, entführten den Präsidenten Maduro nebst Gattin und machten sich sofort wieder auf den Heimweg, ohne die Regierung des verfeindeten Staates insgesamt zu stürzen. Man sorgte lediglich dafür, dass die venezolanische (Öl-)Politik zurechtgeruckelt und aus US-Sicht „passender“ gemacht wurde.

mehr ... Thema: Völkerrecht

Friedensbewegung international

Parichehr Kazemi

Wie Memes und Humor die globalen Aufstände der Generation Z befeuern

Humor als Waffe der Gen Z

Von Kenia bis Nepal trotzen die Bewegungen der Generation Z weltweit mit Memes, Stunts und Tanzvideos fröhlich dem Autoritarismus. Im Laufe der Jahre 2024 und 2025 hat die Generation Z die Welt erschüttert. Mit der Organisation groß angelegter antiautoritärer Proteste – und im Falle von Nepal, Madagaskar, Bangladesch und Peru sogar mit dem Sturz von Staatsoberhäuptern – hat die Generation Z gezeigt, dass sie alles andere als die desillusionierte, kraftlose Altersgruppe ist, die von den Babyboomern als apathisch gegenüber den Problemen der „realen Welt” abgetan wird.

mehr ... Thema: Friedensbewegung
Martin Singe

Atomwaffenfreie Zone Lateinamerika

Atomwaffenfreie Zone: Alternative zur nuklearen Aufrüstung Europas

Die 33 Mitgliedstaaten des Vertrags von Tlatelolco (Mexiko) haben im Februar anlässlich des 59. Jahrestages der Unterzeichnung dieses Abkommens über eine atomwaffenfreie Zone in Lateinamerika und der Karibik die vollständige weltweite Abrüstung aller Atomwaffen gefordert.

mehr ... Thema: Atomwaffen, Völkerrecht

Hintergrund

Regina Hagen

Französische Atomwaffen für die europäische Sicherheit?

Macrons Rede zur nuklearen Abschreckung

45 Minuten nahm sich Präsident Macron Zeit, um die künftige Atomwaffendoktrin Frankreichs zu beschreiben und zu begründen. Der Ausbau des Arsenals und die Einbindung europäischer Partnerländer wurden in den Medien vielfach erwähnt. Die Autorin macht sich Gedanken über diese und weitere Aspekte seiner Rede.

mehr ...
Andreas Buderus

Der Kampf um eine zivil-ökologische Perspektive des VW-Werks Osnabrück

VW-Osnabrück: Werkschließung oder Rüstungsproduktion?

Wie das VW-Werk Osnabrück zum Testfall der neuen deutschen Kriegsökonomie wird – und warum eine zivile Konversion möglich wäre. Die Zukunft des VW-Werks Osnabrück ist offen. Mit dem Auslaufen der Fahrzeugproduktion stehen rund 2.300 Arbeitsplätze zur Disposition. In Politik und Medien dominieren bislang zwei Szenarien: Werksschließung oder Rüstungsproduktion. Zeitweise galt sogar eine Übernahme durch Rheinmetall als Option – auch wenn der Konzern inzwischen abgewunken hat. (1)

mehr ... Thema: Friedensbewegung
Ian Mengel

Die Welt als Sieg oder Niederlage

Tagung zur Kontinuität militaristischer Denkmuster in Sport und Gesellschaft

Milliarden von Menschen werden in diesem Sommer die Fußball-WM der Männer verfolgen. Die größte Einzelsportveranstaltung der Welt wird erneut die globale Öffentlichkeit sedieren und von existenziellen Menschheitsfragen ablenken. Solche Mega-Events und seine alltägliche Allgegenwart haben Sport zum universellsten Aspekt unserer Alltagskultur gemacht. In Vergessenheit geraten ist, dass viele seiner Leitbilder militaristischen Traditionen folgen, die weitgehend unterhinterfragt die Regeln und Strukturen des Sports bestimmen.

mehr ... Thema: Friedensbewegung, Militarisierung
Martin Singe

Buchbesprechung: „… den Krieg gründlich verlernen“

Neue pazifistische Streitschrift von Bruno Kern

Das Ende 2025 neu erschienene Buch von Bruno Kern „… den Krieg gründlich verlernen“ stellt sich als kompaktes und umfassendes Kompendium friedenspolitischer Erkenntnisse und Forderungen dar. Auf den 148 Seiten des Buches zieht Kern einen Bogen von Kapitalismuskritik über Klimapolitik und aktuellen Analysen von Krieg und Aufrüstung bis hin zu den Forderungen eines radikalen Pazifismus.

mehr ... Thema: Friedensbewegung
Karlheinz Lipp

Zum 125. Geburtstag von Linus Pauling

Linus Pauling, ein Naturwissenschaftler für Frieden und Abrüstung

Am 28. Februar 1901 wurde Pauling in Portland/Oregon geboren. Er studierte Mathematik, Physik und Chemie. Mit einer Arbeit über die Röntgenstrukturanalyse wurde Pauling 1925 promoviert. Ein Studienaufenthalt in Europa vermittelte ihm wichtige Kenntnisse der Atomphysik. Von 1929 bis 1979 wirkte der Chemiker an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen. Seine naturwissenschaftliche Arbeit umfasste u. a. die Anwendung der Quantenmechanik auf die Chemie, die magnetischen Eigenschaften des Hämoglobins, die Strukturanalyse von Proteinen sowie die Krebsvorsorge durch Vitamin C.

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Johannes Schillo

Buchbesprechung: Kritische Stimmen zur EKD-Denkschrift

EKD: „Abschied vom Pazifismus“?

Mit dieser Schlagzeile brachte das ZDF am 10. November 2025 die Meldung zur gerade veröffentlichten EKD-Denkschrift: In der evangelischen Kirche habe ein Kurswechsel stattgefunden, „mit der Tradition der Friedensbewegung“ werde gebrochen. Doch muss man hierzu gleich ein Fragezeichen setzen. Denn wie ein neuer Sammelband zeigt, ist das nicht einfach kirchlicher Konsens – zahlreiche Stimmen widersprechen und finden auch Unterstützung aus der Friedensbewegung.

mehr ... Thema: Friedensbewegung
Redaktion FriedensForum

Buchhinweise

Buchbesprechung: Adalbert Metzinger, „Entscheidung des Gewissens“

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Yannick Kiesel

Bundeswehr-Erfassung: Informiert handeln, klar verweigern

Umgang mit dem Fragebogen der Bundeswehr

Über 7.000 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung wurden im Jahr 2025 gestellt – mehr als doppelt so viele wie 2024. Diese Entwicklung ist ein deutliches Signal: Immer mehr Menschen wollen sich nicht an Krieg und Militär beteiligen. Und wir gehen davon aus, dass die Zahlen weiter steigen werden. Kriegsdienstverweigerung darf kein Sonderfall bleiben. Sie muss zur normalen und gesellschaftlich akzeptierten Praxis werden. Wer 18 wird, sollte sich nicht zuerst fragen, wie er oder sie „dienen“ kann, sondern: Habe ich eigentlich schon verweigert?

mehr ... Thema: Friedensbewegung, Wehrpflicht und Rekrutierung
Ulrich Frey

Wie aktuell ist Martin Niemöller?

Martin Niemöller und die Atomwaffen

Martin Niemöller (1892-1984) hat nach acht Jahren Haft im KZ als „persönlicher Gefangener des Führers“ in Deutschland und weltweit ab 1946 nachhaltig friedensethische und friedenspolitische wegweisende Akzente gesetzt. Die gegenwärtig verstörte und um großen Teil zerstörte Weltordnung wirft die Frage auf, wie aktuell die von Niemöller vertretenen Anstöße in den Kirchen, in der Politik und in der Gesellschaft sind. Ich beschränke meine Antwort auf die Atomwaffen als Instrument der militärischen Abschreckung und die Frage des Pazifismus.

mehr ... Thema: Atomwaffen, Friedensbewegung

Schwerpunkt

Christine Schweitzer

„Ein Mensch ist ein Mensch, weil er andere als Menschen anerkennt.“

Bewaffnete Konflikte auf dem afrikanischen Kontinent

Dieses Zitat des südafrikanischen Bischofs Tutu in der Überschrift klingt wie ein Aufschrei, wenn man gerade einmal wieder zu viel über all die Kriege und Konflikte in der Welt gelesen hat. Nur zu oft fehlt es genau daran – auch bei uns. (1)

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Joël Glasman

Kolonial- und Kriegspropaganda

Gelernte Gleichgültigkeit. Wie Europa lernte, Afrika zu ignorieren

In jedem europäischen Haushalt ist ein Stückchen Afrika vorhanden: Kongolesisches Coltan im Handygerät, beninische Baumwolle im Kleiderschrank, südafrikanisches Gold im Ehering. Afrikanische Waren haben einen festen Platz in unserem Alltag. Afrikanisches Wissen nicht. 

Artikel nur in der Print-Version erhältlich.
Saskia Jaschek

Zerstörte Hoffnungen im Sudan

Sudan: Von der Revolution zum Krieg

Seit nahezu drei Jahren liefern sich im Sudan die Armee (Sudan Armed Forces, SAF) und die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) einen erbitterten Kampf, der sich landesweit ausgebreitet hat. Zehntausende, vielleicht Hunderttausende Menschen sind ihm zum Opfer gefallen, Millionen wurden vertrieben. Der Krieg zerstörte nicht nur die Lebensgrundlagen vieler Menschen, sondern auch ihre Hoffnung auf Demokratie und Frieden.

Artikel nur in der Print-Version erhältlich.
Mai Ali Shatta

Krieg im Sudan

Nach 1.000 Tagen eines verheerenden Konflikts

Nach 1.000 Tagen des Kriegs, der am 15. April 2023 ausgebrochen ist, steht Sudan vor einer der schlimmsten humanitären Krisen weltweit: rund 15 Millionen Binnenvertriebene; 3 Millionen Geflüchtete in Nachbarstaaten; etwa 25 Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittel angewiesen; etwa 5 Millionen von Hunger bedroht. Die brutalen Kämpfe haben Städte zerstört und die Versorgung stark beeinträchtigt. Darüber hinaus hat der Konflikt zu einer tiefen Spaltung der Zivilgesellschaft geführt. Die Kriegsparteien nutzen Hass¬rede, um vor allem junge Menschen zu mobilisieren.

Artikel nur in der Print-Version erhältlich.
Julia Kramer

Dokumentarfilm zum Krieg im Sudan

Vergessene Stimmen – Ein Dokumentarfilm macht sie hörbar

Haben Sie von der am schnellsten wachsenden Vertreibungskrise der Welt gehört? Oder von einer der größten Hungersnöte von heute? Am 15. April 2023 begann der Krieg im Sudan, der das Leben von Millionen von Sudanes*innen zerstörte. Dieser Krieg erreicht kaum die internationalen Schlagzeilen, und noch weniger zeigt sich politischer Wille, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um den Krieg einzudämmen oder zu beenden.

Artikel nur in der Print-Version erhältlich.
Matt Meyer

Südafrika und USA: Vorwürfe, Rhetorik und Realitäten

Die Beziehungen zwischen Südafrika und den USA in der Ära Trump

In einer Zeit globaler Umbrüche, in der die imperialen Ambitionen der USA sowohl einer Reihe vorhersehbarer Rückschläge als auch einer Ausweitung des militaristischen Abenteurertums gegenüberstehen, wie es sie seit dem Ende des US-Sumpfes in Vietnam vor fünfzig Jahren nicht mehr gegeben hat, könnte man erwarten, dass die USA dem afrikanischen Land, das in Bezug auf Gesamtwohlstand und BIP, Industrie und Infrastruktur, wissenschaftliches Potenzial und Zugang zu Energie auf dem Kontinent führend ist, größere Aufmerksamkeit schenken.

Artikel nur in der Print-Version erhältlich.
Teklehaymanot Weldemichel

Vier Taktiken, mit denen Äthiopien die Gräueltaten in Tigray vor der Weltöffentlichkeit verheimlicht hat

Äthiopien: Wie man mit Massenmord davonkommt

Die Region Tigray im Norden Äthiopiens hat einen der tödlichsten bewaffneten Konflikte des 21. Jahrhunderts erlebt. Zwischen 2020 und 2022 wurden bis zu 800.000 Menschen (1) getötet (bei einer regionalen Bevölkerung von etwa 7 Millionen). Dies übersteigt die Schätzungen aus jüngsten größeren Konflikten, darunter denen in der Ukraine, im Jemen, im Sudan und in Syrien. (2) Der Krieg wurde zwischen den Sicherheitskräften von Tigray und den verbündeten Streitkräften Äthiopiens und Eritreas sowie ethnischen Milizen aus verschiedenen Regionen Äthiopiens ausgetragen. (3)

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Hala Alkarib

Sudan -zerbrochene lokale Eliten und ein apathisches internationales System

Das Schicksal des Sudan

Der Krieg im Sudan brach am Morgen des 15. April 2023 aus, vor mehr als 1.000 Tagen. Der Konflikt hat unsere Zukunftsaussichten zerstört und unser Leben und unsere Existenzgrundlagen geraubt. Die sudanesische Bevölkerung hat ihre Häuser und Einkünfte verloren, und die Städte und Dörfer des Sudans, des drittgrößten Landes Afrikas, sind rasch zu Schlachtfeldern geworden. Der Sudan ist für mich keine Geschichte, die es zu analysieren gilt; er ist meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf diesem Planeten. Einfach gesagt: Das ist mein Leben.

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Redaktion FriedensForum

Das Westafrikanische Peacebuilding-Netzwerk

Friedensarbeit in Westafrika

Das Westafrikanische Netzwerk für Friedensförderung (West Africa Network for Peacebuilding -WANEP) ist eine führende Nichtregierungsorganisation, die 1999 als Reaktion auf die Bürgerkriege, politischen Instabilitäten und humanitären Krisen gegründet wurde, die Westafrika in den 1990er Jahren heimgesucht haben. Wir dokumentieren hier in Auszügen seine Selbstdarstellung:

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Malumbe M'Mangwa Maluxe

Der Zivile Friedensdienst in Ostafrika

„Lasst uns einander tolerieren“

Die Arbeit des Zivilen Friedensdiensts (ZFD) in der Region der Großen Seen in Ostafrika erstreckt sich auf Burundi, den Osten der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda. EIRENE ist seit 2008 in der Provinz Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo tätig.

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Parfaite Ntahuba

Friedensnetzwerk der Quäker in Burundi

Unbewaffneter Ziviler Schutz für Geflüchtete in Burundi

Das Quaker Peace Network (QPN) in Burundi hat mit finanzieller und technischer Unterstützung der Nonviolent Peaceforce (NP) eine dreimonatige Mission Unbewaffneten Zivilen Schutzes für Geflüchtete aus der Demokratischen Republik Kongo (DRK) durchgeführt. Dieses Projekt zielte darauf ab, die Sicherheit und den Schutz der Geflüchteten im Lager Musenyi in Rutana, im Transitlager Cishemere in Cibitoke sowie in den Aufnahmegemeinden zu verbessern.

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