Im Ökumenischen Informationszentrum werden seit seiner Gründung 1990 die Inhalte des konziliaren Prozesses für Kirchengemeinden und Gesellschaft lebendig gehalten. Praktisch bedeutet das: es gibt fünf Referate zu Gerechtigkeit, Frieden, Umwelt, Ökumene und In- und AusländerInnenarbeit, in denen Bildungsarbeit, Beratung und vielfältige Informationen angeboten werden.

Im Bereich Frieden werden unterschiedliche Schwerpunkte verfolgt. So gibt es jeden Donnerstag von 17-18 Uhr ehrenamtlich Beratung für Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende. Die Themen: Verminderung von Gewalt, Alternativen der Konfliktlösung oder Abbau von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit werden in Bildungsprojekten mit Kindern, Jugendlichen und Multiplikatoren angeboten. Dabei spielt die Ökumenische Dekade "Gewalt überwinden" eine inhaltliche Vorgabe. Seit 1992 bestehen intensive Kontakte in das Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens, besonders in die Vojvodina, zu Friedensgruppen, der Ökumenischen Hilfsorganisation (EHO)in Novi Sad und einer serbisch-orthodoxen Kirche in Belgrad. Neben jährlichen Besuchen wird immer wieder versucht, Jugendgruppen aus der Region nach Sachsen einzuladen. Anderseits werden durch diese Erfahrungen in der Region Sachsen verstärkt Bildungsprojekte zum Thema Krieg und seine Folgen in der Zivilbevölkerung angeboten.

Das Referat Frieden sieht seine Schwerpunkte in der lokalen und regionalen Friedensarbeit, um dadurch gleichzeitig die nötige Bewußtseinsarbeit für Ungerechtigkeiten und Konfliktherde im großen Maßstab zu stärken.

Im Referat Cabana wird neben dem Dialog der Kulturen€œ auch interreligiöse Arbeit mit dem Projekt €žChristlich-islamischer Dialog€œ geleistet.

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