Die neue Ausgabe des unserer Zeitschrift FriedensForum ist mit dem Schwerpunkt "Afrika: Kriege jenseits des Scheinwerferlichts" erschienen. Gerne senden wir dir ein kostenloses Probeexemplar zu!
Kriege verweigern – Frieden schaffen!
Wir sollen „kriegstüchtig“ werden, meinen zumindest Politiker wie Friedrich Merz und Boris Pistorius.
Überall auf der Welt sterben unzählige unschuldige Zivilistinnen in Kriegen und Konflikten. In der Ukraine wurden hunderttausende Menschen getötet. In Gaza sterben Zivilist*innen unter Bombardierungen, trotz eines vermeintlichen „Waffenstillstandes“, im Sudan tobt ein brutaler Bürgerkrieg, Rojava muss weiterhin gegen die türkische und syrische Regierung verteidigt werden, im Iran haben die USA und Israel einen völkerrechtswidrigen Krieg begonnen. Außerdem verschärft US-Präsident Trump aktuell die mörderische Blockade gegen Kuba, die seit mehr als 60 Jahren besteht, und droht Kuba zu übernehmen.
Auf allen Seiten werden Menschen von den Herrschenden nur als Material betrachtet, um eigene Machtansprüche zu verteidigen oder auszubauen. Das liegt niemals in unserem Interesse.
Wir wollen gute Bildung statt Wehrpflicht. Worte statt Waffen. Butter statt Kanonen.
In der Debatte um die Militarisierung wird der Begriff Sicherheit instrumentalisiert. Für uns bedeutet Sicherheit, dass wir uns die Miete leisten können und in der Lage sind Lebensmittel zu bezahlen und dass die Rente ein Leben in Würde sichert.
Sicherheit bedeutet soziale Gerechtigkeit, stabile öffentliche Infrastruktur und eine solidarische Gesellschaft, nicht Aufrüstung und Kriegsvorbereitung.
Stattdessen erleben wir eine massive Militarisierung in Deutschland und Europa. Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist in vollem Gange, die Rüstungsausgaben sind auf Rekordhöhen, die Europäische Union baut ihre militärischen Strukturen weiter aus.
Dass sich alle Bereiche unserer Arbeit und unseres Lebens dieser Kriegswirtschaft unterordnen, dass demokratische Rechte und historische Errungenschaften wie der 8-Std-Tag der "Kriegstüchtigkeit" weichen, dürfen wir nicht weiter hinnehmen! Investition in Rüstungsgüter ist im besten Fall verschwendetes Geld - im schlimmsten Fall Tod und Zerstörung. Dagegen gehen wir zusammen auf die Straße.
Deshalb fordern wir:
- Ihre Kriege ohne uns! Wir verweigern!
- Wir brauchen freie Bildung, soziale Sicherheit und Gesundheit und Klimaschutz, die den Namen verdienen!
- Solidarität mit allen unterdrückten Bevölkerungen!
- Den Stopp aller völkerrechtswidrigen Handlungen!
Kontakt:
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