Die neue Ausgabe des unserer Zeitschrift FriedensForum ist mit dem Schwerpunkt "Afrika: Kriege jenseits des Scheinwerferlichts" erschienen. Gerne senden wir dir ein kostenloses Probeexemplar zu!
Friedensfähig statt kriegstüchtig!
Aufrüstung stoppen! - Kriege beenden!
Das Jahr 2026 begann mit dem völkerrechtswidrigen Militärüberfall der USA auf Venezuela und der Entführung des Präsidenten Maduro und seiner Ehefrau. Es folgten Kriegsdrohungen der USA gegen Kuba, Mexiko und den Iran sowie die Ankündigung der Annexion von Grönland und Kanada. Die USA wollen größte Weltmacht bleiben und dafür ist ihnen jedes Mittel recht. Die Gefahr eines Weltkrieges wird größer.
Der Krieg auf dem Boden der Ukraine ist zum Stellvertreterkrieg zwischen NATO und Russland geworden. Auch Deutschland und die EU schüren diesen Krieg mit Waffenlieferungen, statt sich für Diplomatie und Verhandlungen stark zu machen. Trotz Waffenruhe führt die israelische Regierung den Genozid m Gaza weiter. Auch der Siedlerterror im Westjordanland wird fortgesetzt. In Syrien bekämpfen Regierungsmilizen die kurdische Selbstverwaltung in Rojava. Auch im Sudan, dem Kongo, im Libanon und im Jemen werden Kriege geführt.
In Kriegen geht es um Macht und wsirtschaftliche Interessen. Kriege erzeugen unermessliches Leid. Gezielt werden Menschen und Lebewesen getötet oder verletzt. Kriege zerstören nicht nur Ressourcen und Gebäude, sondern die natürlichen Lebensgrundlagen und verschärfen die Klimakatastrophe. Menschen sterben, während die Profite der Rüstungskonzerne in die Höhe schießen. Als Folge von Kriegen und Klimawandel fliehen weltweit immer mehr Menschen und sterben massenhaft auf den Fluchtrouten.
In Deutschland begann bereits unter der Ampelregierung ein massiver Aufrüstungskurs. Nach der Bundestagswahl 2025 verankerte der Bundestag unbegrenzte Aufrüstung im Grundgesetz. Die jetzige Bundesregierung will Deutschland zur größten konventionellen Militärmacht der EU und der europäischen NATO-Staaten machen und fordert einen Zugriff auf Atomwaffen. Begründet wird dies alles mit einem angeblich drohenden An9riff aus Russland. Doch bereits jetzt sind die Militärausgaben der europäischen NATO-8taaten höher als diejenigen Russlands und sollen weiter steigen. Nach aktuellen Planungen soll in Deutschland 2029 fast die Hälfte des Bundeshaushaltes fürs Militär ausgegeben werden. Diese gigantischen Ausgaben werden zur Demontage des Sozialstaats führen. Die Angriffe auf die gesetzliche Rentenversicherung, die Krankenversicherung, die Grundsicherung und das Asylrecht nehmen massiv zu.
Bereits für dieses Jahr ist in Deutschland die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen geplant. Über ihren Einsatz entscheidet der US-Präsident. Es handelt sich um Erstschlagswaffen. Ihre Stationierung macht Deutschland nicht sicherer, sondern zu einem Angriffsziel und setzt einen Rüstungswettlauf m Gang.
Der ehemalige Flughafen Gütersloh und für zivile Nutzung umgeplante Kasernen werden für militärische Zwecke überprüft. Bundeswehr und NATO wollen in der Region neue militärische Kapazitäten für zukünftige Kriege aufbauen.
Die gesamte Gesellschaft son kriegstüchtig gemacht werden. Grundrechte werden immer weiter eingeschränkt und Kritik an der Kriegsvorbereitung wird diffamiert und kriminalisiert.
Die Wiedereinführung der Wehrpflicht ist beschlossen. Besonders gegen diesen massiven Angriff auf die Jugend entwickelt sich zunehmend Widerstand.
Wir sagen:
NEIN zu Kriegsvorbereitung und Kriegstüchtigkeit!
Wir treten ein für:
- Diplomatie statt Krieg!
- Völkerrecht einhalten! Vereinte Nationen erhalten und stärken!
- Keine Waffenlieferungen an die Ukraine, Israel und in alle Welt!
- Keine Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland!
- Atomwaffen raus aus Deutschland!
- Den UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen!
- Abrüsten statt Aufrüsten!
- Keine Demontage des Sozialstaats!
- Geld für Klima- und Naturschutz, Bildung, Gesundheit und Soziales!
- Nein zur Wehrpflicht und zu Zwangsdiensten!
- Keine Bundeswehrpropaganda an Schulen!
- Keine neuen Militärstandorte! Wohnraum statt Waffen!
- Fluchtursachen bekämpfen, nicht Geflüchtete!
- Keine Einschränkung von Meinungs- und Informationsfreiheit!
Hinweis: Wir distanzieren uns ausdrücklich von jeglicher Form von Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Sexismus und LGBTQ-Feindlichkeit. Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Kontakt: Bielefelder Friedensinitiative / OWL, E-Mail: kontakt [at] bielefelder-friedensini [dot] de http://www.bielefelder-friedensini.de
Spendenkonto: Monika Greve, Friedensinitiative, IBAN DE66 4805 0161 0367 2046 25
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