Zu Ostern rufen wir dazu auf, für eine friedliche und gerechte Welt auf die Straße zu gehen!

Die massive Aufrüstung der letzten Jahre hat Folgen. Milliarden fließen in Militär und Kriegsinfrastruktur. Gleichzeitig geraten soziale Bereiche unter Druck. Viele Menschen erleben Kürzungen und steigende Belastungen im Alltag.

Die Infrastruktur bröckelt. Brücken sind marode. Die Bahn fährt auf Verschleiß. Schulen sind unterbesetzt. In der Pflege fehlt Personal. Krankenhäuser schließen. Auch wirtschaftlich geraten wir unter Druck. Hohe Energiepreise setzen die gesamte Wirtschaft, aber besonders Menschen mit niedrigen Einkommen und Kleinbetriebe unter Druck. Viele Menschen spüren das längst im Alltag: steigende Preise, wachsende Unsicherheit, weniger Perspektiven.

Ab 2026 sollen in Deutschland neue US-Mittelstreckenraketen stationiert werden. Damit wird unser Land noch stärker in eine direkte militärische Konfrontation eingebunden. Diese Entscheidung erhöht die Spannungen in Europa und macht Deutschland selbst zu einem möglichen Ziel.

Junge Menschen tragen besondere Risiken: Diskussionen über eine neue Wehrpflicht, wachsende Staatsverschuldung für Rüstung und eine Klimapolitik, die hinter den Erfordernissen zurückbleibt. Die zunehmende Militarisierung prägt immer mehr Bereiche der Gesellschaft – von Forschung und Bildung bis hin zu Infrastruktur und Gesundheitswesen.

Auch vor unserer Haustür ist die militärische Einbindung sichtbar. Vom Flughafen Leipzig/Halle starten regelmäßig Maschinen, die Rüstungsgüter in Krisen- und Kriegsgebiete transportieren. Die logistische Drehscheibe liegt hier in unserer Region.

Wir setzen dem eine andere Vorstellung entgegen: Deutschland sollte sich mit zivilen Mitteln für Frieden einsetzen. Diplomatie, Interessenausgleich und internationale Verständigung statt Sanktionen, Warenexporte
und Kriegsbeteiligung. Wir wollen ein Land, das weder gegen die eigene Bevölkerung, noch gegen andere Völker Krieg führt. Frieden beginnt damit, die Ursachen von Krieg und Flucht zu beseitigen. 

Wir treten ein für die Stärkung des Völkerrechts und der universellen Menschenrechte. Sie dürfen nicht relativiert oder
ausgehöhlt werden. Wir fordern ernsthafte diplomatische Initiativen zur Beendigung der Kriege in der Ukraine, im Nahen Osten, im Sudan und anderswo. Die Gefahr einer weiteren Eskalation bis hin zu einem Atomkrieg ist real. Sie darf nicht verdrängt werden.

 

Kontakt:  Bündnis "Leipzig gegen Krieg", http://www.Leipzig-Gegen-Krieg.de

 

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