Die neue Ausgabe des unserer Zeitschrift FriedensForum ist mit dem Schwerpunkt "Afrika: Kriege jenseits des Scheinwerferlichts" erschienen. Gerne senden wir dir ein kostenloses Probeexemplar zu!
Friedenspolitik und Solidarität statt Rüstung und Kriegsvorbereitung
Weltweit erleben wir eine gefährliche Rückkehr imperialer Machtpolitik. Militärische Drohungen, Aufrüstung und die Missachtung des Völkerrechts nehmen zu. Beispielhaft sieht man das an: Russland führt seit Jahren Krieg gegen die Ukraine, Israel geht brutal gegen die Zivilbevölkerung in Gaza vor und Rojava wird weiterhin von allen Seiten angegriffen. Die USA setzen auf militärische Eskalation und Einschüchterung anderer Staaten.
Die Antwort der Bundesregierung auf diese Entwicklungen lautet bislang vor allem: Aufrüstung, Wehrpflicht und Waffenlieferungen an Kriegsparteien. Doch während Milliarden ins Militär fließen, bleiben zentrale gesellschaftliche Probleme ungelöst. Die „Pflege brennt" seit Jahren, Bildung, Verwaltung und Infrastruktur sind chronisch überlastet und unterfinanziert. Die neoliberale Politik untergräbt seit Jahren den gesellschaftlichen Zusammenhalt, verschärft die soziale Ungleichheit und zerstört unsere natürliche Lebensgrundlage.
Militarisierung fördert die soziale Spaltung und Entsolidarisierung der Gesellschaft.
Militarisierung führt nicht zu mehr Sicherheit, sondern zu einem Zuwachs von Konflikten bis hin zu Kriegen weltweit.
Wir setzen uns ein für:
- Einhaltung des Völkerrechts ohne Ausnahme
- kein Geld für Aufrüstung und Militarisierung
- sofortiger Beitritt der Bundesrepublik Deutschland zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen und ein Rüstungsexportverbot
- NEIN zur Stationierung neuer US-Mittelstreckenraketen in Deutschland
- Diplomatie und Verständigung statt Feinbildpropaganda und Repressalien gegen Friedenskräfte
- Asyl und Schutz für alle Kriegsdienstverweigernden und Menschen, die vor Krieg und politischer Verfolgung flüchten
- NEIN zur Wehrpflicht und zu allen Zwangsdiensten
- Abkehr vom Nationalismus und imperialer Machtpolitik
- Investitionen in die Grundversorgung und Daseinsvorsorge – in allen Ländern, in allen gesellschaftlichen Bereichen und für alle Bevölkerungsgruppen
Der Ostermarsch 2026 ist unser gemeinsames Zeichen gegen Gewaltpolitik und Machtdenken.
Für Frieden und internationale Solidarität!
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