Melde dich an zum Webinar des Trägerkreises "Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen!"
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Am 1. März 1954 zündeten die USA im Pazifik mit „Castle Bravo“ ihre größte jemals getestete Bombe. Die Explosion der 15-Megatonnen-Wasserstoffbombe (mehr als tausendmal so groß wie die Bombe von Hiroshima) auf dem Bikini-Atoll hatte katastrophale Auswirkungen im gesamten nördlichen Pazifik. Dies war einer von mehr als 67 Tests auf den Marshall-Inseln und einer von mehr als 2.000 weltweit – unter Wasser, im Weltraum, unter der Erde und Hunderte in der Erdatmosphäre.

Ingrid Schilsky (Pazifik-Netzwerk e.V.) führte auf mehreren Reisen Interviews mit Überlebenden von Atombombentests auf den Marshall-Inseln, auf Christmas Island und in Französisch-Polynesien und lebte einige Jahre auf Kiribati und auf Samoa. Mit ihr geht Marvin Mendyka (Netzwerk Friedenskooperative) der Frage nach, welche Folgen die Atomwaffentests hatten und bis heute haben.