update:
12.04.2006


siehe auch:

Atomwaffen
und Nuklear
energie


Krisen und
Konflikte


Militär
und Macht-
politik


Rüstung und
Waffen-
handel


Menschen-
und Bürger-
rechte




Themenschwerpunkte und Kampagnen

Gruppen und Organisationen der Friedensbewegung behandeln und agieren zu vielen miteinander eng verknüpften Themen:

Der "Krieg gegen den Terror" steht im Mittelpunkt der Kritik. Im
Atomstreit mit Iran drohen Eskaltionen bis zum Krieg. Gegen den Irak-Krieg gab es im Vorfeld weltweit massiven Protest, bei dem Friedens- und globalisierungskritische Bewegung Hand in Hand arbeiteten. Kritisiert wird aber auch die völlig falsche Reaktion in der EU auf die dominante Stellung der einen Supermacht USA. Nicht eigene militärische Aufrüstung sondern ein ziviles Europa in fairer Kooperation mit den Ländern des Südens und der islamisch-arabischen Welt wäre die adäquate Antwort auf die militärische globale Machtpolitik. Auch deshalb wenden sich Friedensgruppen gegen den Umbau der Bundeswehr zur Interventionsarmee. Die Diskussion um die Bundeswehr wird auch zu ihrem 50jährigen Jubiläum geführt.

Beispiele weiterer Themenfelder:

Die Gefahr durch
Atomwaffen und -anlagen ist kaum geringer geworden. Kampagnen und Aktionen für die Abschaffung der Atomwaffen - in nächster Zeit gerade auch gegen einen durch die US-Pläne zur "National Missile Defense (NMD)" provozierten neuen atomaren Rüstungswettlauf, die Stillegung aller Atomanlagen und eine Wende in der Energiepolitik sind weiterhin höchst dringende Themen für Friedens- und Anti-AKW-Bewegung.

Rüstung und Waffenhandel wie die an wirtschaftlichen Eigeninteressen orientierte

Militär- und Machtpolitik schaffen meist selbst die Probleme,

Krisen und Konflikte, gegen die dann wieder mit militärischen Mitteln vorgegangen werden soll. Insbesondere die Umstrukturierung der Bundeswehr für solche Einsätze in aller Welt und die Pläne für die "Neue" aggressive NATO incl. NATO- Osterweiterung stoßen auf scharfe Kritik. Die aktiven Friedensgruppen engagieren sich in vielen Projekten für die Stärkung der Zivilen Konfliktbearbeitung, z.B. im ehemaligen Jugoslawien, zum türkisch-kurdischen Konflikt und zur Ost-West- und Nord-Süd-Kooperation. Arbeit für Demokratisierung und

Menschen- und Bürgerrechte ist damit untrennbar verknüpt, auch innerhalb der bundesdeutschen Gesellschaft.



E-Mail: friekoop@bonn.comlink.org



       
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