update:
17.12.2014



Aktuelles und Hinweise zu Themen dieser Website

Aktuelles, Service, Hinweise zu Themen, Dokumentationen

Spendenaufruf:
Die Lücke schließen und nachhaltige Friedensarbeit sichern


(Bonn, 16.12.2014, Spendenaufruf als PDF
Liebe Freundinnen und Freunde,
seit der Gründung des Netzwerk Friedenskooperative im November 1989 war
Mani Stenner unser Geschäftsführer. Im vergangenen Sommer jedoch ist Mani
plötzlich und unerwartet im Alter von nur 60 Jahren verstorben.

Gemeinsam mit Mani hatten wir, Philipp Ingenleuf und Kristian Golla aus dem
Bonner Büro der Friedenskooperative, vor seinem Tod noch Pläne geschmiedet,
wie wir das Netzwerk in die Zukunft führen. Dieser ursprünglich für mehrere
Jahre angedachte Prozess muss nun von uns ohne Manis Hilfe in kürzester
Zeit umgesetzt werden - und auch in viel kürzerer Zeit finanziert werden.
Deshalb bitten wir mit dieser Mail um Deine Spende! Bitte überweise
Deine Extra-Spende an:

Förderverein Frieden e.V.
IBAN: DE89 4306 0967 4041 8604 00; BIC: GENODEM1GLS

Bitte schreibe in den Verwendungszweck das Stichwort "Helfen2015"
und Deinen Vor- und Nachnamen.

Mani arbeitete immer für zwei oder drei: Er koordinierte und initiierte
über die Jahre unzählige Aktionen und Bündnisse. Nebenbei erledigte
er noch Buchhaltung, Finanzen sowie die Mitgliederverwaltung. Mani
können wir so nicht ersetzen, vor allem persönlich reißt er eine unglaublich
große Lücke. Aber wir wollen seine politische Arbeit fortführen und
unseren Teil dazu beitragen, dass die Friedensbewegung weiter gehört
wird. Dazu müssen wir einen Teil von Manis Wissen und Können ersetzen.

Dazu gehört, dass wir nun innerhalb von Monaten, nicht von Jahren,
die Adressverwaltung erneuern, die Website anpassen und unsere
Buchhaltung neu organisieren müssen. Das kostet viel Zeit, die wir
beide aufwenden, kostet aber auch Investitionen. Wir müssen dafür
externe Fachleute bezahlen und Programme kaufen. Diese Investitionen
sind jetzt nötig, damit die Friedenskooperative im nächsten Jahr und
darüber hinaus ihre wertvolle Friedensarbeit fortsetzen kann, damit wir
beide unsere Arbeitskraft mehr für Frieden als für Verwaltung einsetzen
können.

Wir müssen dafür in den kommenden Wochen 15.000 Euro ausgeben,
die die Friedenskooperative nur über zusätzliche Spenden einnehmen kann.

Kannst Du einen Teil dazu beitragen? Jeder Betrag hilft, egal wie hoch!
Wenn Du helfen kannst, überweise Deine Spende bitte auf folgendes Konto:

Förderverein Frieden e.V.
IBAN: DE89 4306 0967 4041 8604 00; BIC: GENODEM1GLS

Bitte schreibe in den Verwendungszweck das Stichwort "Helfen2015"
und Deinen Vor- und Nachnamen.

Spenden für die Friedenskooperative kannst Du bei der Steuererklärung
angeben, so dass der Staat Dir einen Teil der Spende erstattet. Bis 200
Euro reicht dafür der Überweisungsbeleg oder eine Kopie des Kontoauszugs.
Alle, die im gesamten Jahr mehr als 100 Euro an uns gespendet haben,
erhalten im Frühjahr eine Spendenbescheinigung per Post.

Mit Deiner Hilfe können wir es schaffen, die Lücke durch Manis Tod klein
zu halten!

Wir danken Dir sehr herzlich,
Philipp Ingenleuf, Kristian Golla (Netzwerk Friedenskooperative)


PS: Zur momentanen Situation des Netzwerkes siehe auch den
Text "Das Netzwerk Friedenskooperative blickt nach vorne":

http://www.friedenskooperative.de/neu/Blicknachvorn.pdf


Mani Stenner ist tot

Ein Leben für Frieden, Abrüstung, und Gerechtigkeit

(Bonn, 18.07.2014) Die sozialen Bewegungen in Deutschland haben einen ihrer wichtigsten Köpfe und aktivsten Mitstreiter verloren. Die alte Bundeshauptstadt Bonn verlor zugleich einen ihrer engagiertesten Bürger. Mani Stenner, seit 25 Jahren Geschäftsführer und guter Geist des Netzwerks Friedenskooperative, ist tot. Ein plötzlicher Herzinfarkt riss den 60-Jährigen am vergangenen Donnerstag (17.7.2014) überraschend aus der Arbeit und dem Leben.

Mani Stenner engagierte sich seit den frühen 1980er Jahren in der Friedensbewegung und wurde in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts zu einem ihrer führenden organisatorischen und politischen Köpfe. Mit der Geschäftsführung des Netzwerks Friedenskooperative übernahm er die Leitung eines der wichtigsten Dachverbände der Friedensbewegung. Von der Verantwortung bundesweiter Großdemonstrationen und Kampagnen bis zur deutschlandweiten Vernetzung der lokalen Initiativen und der Zusammenarbeit mit anderen sozialen Bewegungen reichte sein Aufgabenbereich.

Mani Stenner

In seiner Heimatstadt Bonn engagierte sich Stenner darüber hinaus auf lokaler Ebene. Mit dem „Bonner Forum für BürgerInnen und Polizei“ initiierte er einen bundesweit einmaligen Dialog mit Polizeibeamten der alten Bundeshauptstadt, arbeitete in örtlichen Nord-Süd-Projekten mit und engagierte sich gegen das Wiedererstarken rechtsextremen Gedankenguts.

Stenner besaß die seltene Fähigkeit, unterschiedliche politische Strömungen zusammenzuführen, mit politischen Gegnern Dialoge zu führen und seine Vorstellungen von einer friedlicheren und gerechteren Welt auch gegenüber den Mächtigen in der Gesellschaft zu vertreten.

Getragen wurde seine Arbeit von dem Ziel, den Menschenrechten mehr Geltung zu verschaffen, die Anwendung manifester und struktureller Gewalt zu minimieren und eine gerechtere menschliche Gesellschaft zu ermöglichen. Militärische Mittel waren für ihn nie alternativlos.

Mani Stenner wusste sehr wohl, dass er auf große Widerstände treffen würde. Er war Realist und machte sich keine Illusionen. Aufgeben war seine Sache nicht. Die deutsche Friedensbewegung hat ihm unendlich viel zu verdanken.

Es wird lange dauern, bis wir begreifen, wie viele und wie große Lücken der Freund, der Mensch und der Arbeitskollege Mani Stenner hinterlässt“, sagt Kristian Golla, sein langjähriger Mitstreiter und Kollege im Bonner Büro der Friedenskooperative. „Aber seine bedingungslose Selbstverpflichtung zur konsequenten Arbeit für eine friedlichere und gerechtere Welt bleibt nicht nur sein Vermächtnis, sondern auch unser Ansporn.“

Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Luise, die ihn mit unendlich viel Kraft und Leidenschaft unterstützt und begleitet hat.

Otfried Nassauer (für das Netzwerk Friedenskooperative)

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Netzwerk Friedenskooperative, Kristian Golla, Philipp Ingenleuf,
Tel.: 0228/692904, mob. 0171 / 755 7826



Die Pressemitteilung im Volltext (als PDF)

Linkliste: Nachrufe und Pressespiegel

Beileger FriedesForum für Mani (mit Gedicht von Andreas Buro)


Obiges Foto in 600dpi druckfähig




Zum Tod von Horst-Eberhard Richter

PM: Trauer und Dank an Horst-Eberhard Richter

Bonn, 20.12.2011

Zum Tod von Horst-Eberhard Richter erklärt der Geschäftsführer des Netzwerks Friedenskooperative, Manfred Stenner:

Mit Horst-Eberhard Richter verliert die Friedensbewegung einen großen Mitstreiter. Er war unermütlicher Mahner gegen Atomwaffen und Kriege, friedenspolitischer Vordenker für ganze Generationen von Engagierten und auch Initiator und Antreiber für viele Friedensaktionen.

Oft klingelte das Telefon, wenn sich ein Krieg zusammenbraute und viele noch zögerlich auf die Entwicklung schauten. Horst-Eberhard verlangte, die Organisationen zusammenzurufen und dringend eine Großdemonstration vorzubereiten. Natürlich geschah das dann und er behielt Recht: Die Demonstration wurde groß.

Sein Friedensengagement verband sich logisch mit lokalen Projekten wie z.B. einem sozialen Treffpunkt in seiner Heimatstadt Gießen, den er und seine Frau Bergrun Richter ins Leben gerufen haben. Der Psychoanalytiker und Familientherapeut betrieb "Networking" im besten Sinne, bevor das Wort erfunden war. Dazu gehörte auch die Begründung der deutschen Sektion der Ärzteorganisation IPPNW, die bis heute in Deutschland und weltweit zu den wichtigsten Friedensorganisationen gehört.

Ich durfte Horst-Eberhard Richter auch privat als intellektuell scharfen wie warmherzigen und sensiblen Menschen erleben.

Ich habe einen Freund verloren.

Meine Gedanken sind bei Bergrun.



Manfred Stenner



Aktuelles

Friedenskalender 2012 erschienen

Kalender bestellen





Service:

Arbeitshilfen

U.a. der Katalog "Filme und Ausstellungen zum Thema Krieg & Frieden" (42 Seiten). (Material zu den Stichworten: Atomkrieg/Hiroshima; Krieg in Ex-Jugoslawien; Kindersoldaten/Landminen/Kleinwaffen; Bundeswehr; Irak-Konflikt). Als pdf-Datei kann der ganz Katalog (457 KB!)
http://www.friedenskooperative.de/katalog.pdf abgerufen werden. Wer nur das Titelverzeichnis (12 KB) abrufen möchte kann das http://www.friedenskooperative.de/gifs/titel.pdf.

Referentenliste zum Thema "20 Jahre Tschernobyl", pdf-Datei siehe hier:
http://www.friedenskooperative.de/ref_liste.pdf

Ebenso ist die
Referentenliste zum Thema "Irak" (Landeskunde, aktuelle Situation, Menschenrechte, ...) abrufbar.

Katalog mit Filmen zum Thema der 26. ökumenische Friedensdekade "Wer kriegt was?" (8 Seiten)
http://www.friedenskooperative.de/katalog_fd05.pdf

Weitere Produkte werden nach und nach fertig gestellt. (z.B. zum Thema Atomwaffen)



Hinweise zu Themen:



Material zum Nahostkonflikt





Zeitung
KONTEXT NAHOST
(32 S. vierfarbig)

Druck-PDF ansehen
Zeitung bestellen



Dossier III
Der Israel-
Palästina-Konflikt

(Link=Web-Ausgabe)
Dossier III bestellen







Friedensfahne
Shalom/Salaam
(hebr./arab.)

Fahne bestellen




Keine Rüstungslieferungen nach Nahost

Die
Kooperation für den Frieden hat zusammen mit weiteren Friedensorganisationen eine Petition gegen Rüstungsexporte in die Krisenregion gestartet. Als PDF stehen dazu zur Verfügung:
Faltblatt "Keine deutschen Waffen an Kriegsparteien"
Unterschriftenliste für die Petition "Keine Rüstungslieferungen nach Nahost!"


Israel/Palästina/Libanon

Kampagnenmaterial als PDF:
Faltblatt "Keine deutschen Waffen an Kriegsparteien"

Aktionen zum Nahost-Konflikt

Unterschriftenliste für die Petition "Keine Rüstungslieferungen nach Nahost!"




Atomwaffen abschaffen!

Alle Infos dazu beim Trägerkreis der Kampagne
Atomwaffen abschaffen - bei uns anfangen!. Hintergrundinfos im "Lexicon": http://www.AtomwaffenA-Z.info.

65 Jahre nach Hiroshima - Atomwaffen abschaffen!

Auch die Aktionen zum Hiroshimatag beschäftigen sich jeweils ausführlich mit dem Thema. Hintergrundinfos, Aufrufe, Berichte und Reden von den Kundgebungen sind abrufbar! -->



Infos zur Demonstration
vom 5. November 2005 in Lüneburg:






Verteidigungspolitische Richtlinen

Am 21. Juni 2003 hat Verteidigungsminister Struck die neuen Verteidigungspolitischen Richtlinen [
http://www.bmvg.de/pic/sicherheit/030521_VPR_text.pdf] "vorgestellt". Sie stellen den Umbau der Bundeswehr von einer "Verteidigungs-" in eine Interventionsarmee deutlich klar.

Die Kooperation für den Frieden hat dem die "Friedenspolitischen Richtlinien" gegenüber gestellt.

Außerdem liegen uns u.a. folgende Statements vor:
DFG/VK:
http://www.dfg-vk.de/medien/php/anzeigen.php?index=104&bereich
=Presse

Komitee für Grundrechte:
Friedensratschlag:
http://www.uni-kassel.de/fb10/frieden/themen/Bundeswehr/vpr-ba
f.html

IMI:
http://www.imi-online.de/2003.php3?id=578
EAK :
http://www.ekd.de/eak/stellungnahme/EAKzuVPR.pdf





Dokumentationen und frühere Terminübersichten:



aus 2009:



NATO-Gipfel
Nachlese und
Spendenaufruf:



No to Nato Website
Online: Defizit gemeinsam stemmen!

NO TO NATO:
Ostermärsche 2009:
Themen, Aufrufe, Presseschnipsel, Redebeiträge

PM: Ostermärsche fordern ...
Themen als Audio:
Interview WDR5

PM: Positive Bilanz

Zum Thema:



FriedensForum 1/2009
Schwerpunktthema:
No to NATO - No to War!

Dieses Heft bestellen






aus 2008:


Naziaufmarsch in Bonn, 12. Juli 2008:

Bonner Bündnis-Seite

PM zum Ablauf sowie Aktionsrahmen (Friedenskooperative)

Ostermärsche 2008:
Themen, Aufrufe, Presseschnipsel

Internationaler Afghanistan-Kongress, 7./8. Juni 2008
Dem Frieden eine Chance - Truppen raus aus Afghanistan!


Infos:
www.afghanistan-kongress.de

Doku teilweise bei:
www.koop-frieden.de




Ergebnisse der Strategiekonferenz zu Afghanistan (Januar):
siehe Kooperation für den Frieden




aus 2007:


Nachlese Ostermärsche 2007
Aktionen zum G8-Gipfel
... anders gestaltet




Veranstaltungen Ökumenische Friedensdekade 12.-22.11.2006


Iran-Konflikt:
Gewaltspirale durchbrechen!

Thema: Drohender Krieg gegen Iran?

Petition "Kein Krieg gegen Iran!" als PDF

Rückblick und Reden Bush-Besuch Stralsund 12./14. Juli 2006

Aktionskalender Irakkrieg, Irankrise



Online-Kampagne zum Iran-Konflikt
"Militär ist keine Lösung!"





aus 2006:


Termine Antikriegstag 2006
Termine zum Bush-Besuch Juli 2006




Hiroshima-/Nagasaki-Tag 2006
Ostermärsche 2006





20 Jahre Tschernobyl:
Infos, Aufrufe, Presseschnipsel

Terminliste zu 20 Jahre Tschernobyl

Ostermärsche 2006:
Nachlese:
Themen, Aufrufe, Presseschnipsel




aus 2005:


60 Jahre Befreiung / Kriegsende 1945
Antikriegstag 2005
1.9.2005




60 Jahre Befreiung / Kriegsende 1945
60 Jahre nach Hiroshima - Atomwaffen abschaffen!




Ostermarsch 2005

Das
Informationsangebot zu den Osteraktionen wird auch noch im nachhinein weiter aktualisiert. (z.B. Kundgebungsreden, Pressespiegel, ...)

Kooperation für den Frieden

Ergebnisse der Strategiekonferenz der Kooperation für den Frieden von Januar 2005:
http://www.koop-frieden.de/konfbe05.htm

Bush-Besuch/Demo Mainz Februar 2005



aus 2004:

FriedensDekade 2004



Nachlese Antikriegstag 2004

Die Veranstaltungen von Gewerkschaften und Friedensgruppen zum 1. September, dem 65sten Jahrestag des Beginns des 2. Weltkriegs, erinnten an die Kriegsverbrechen der US- und britischen Truppen im Irak und an die Lügen zur Rechtfertigung dieses Krieges.

Siehe dazu die extra
Terminübersicht oder auch (neu) eine Karte mit Aufschlüsselung nach Bundesländern sowie eine Zusammenstellung der lokalen und bundesweiten Aufrufe, Reden, Pressetexte.

Hiroshima/Nagasaki Tag 2004

zum 59. Jahrestages des Abwurfs von Atombomben auf Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.) fanden in der Bundesrepublik, trotz "Sommerpause" wieder einige Veranstaltungen statt. Wir haben dazu Termine in unsere
Veranstaltungsübersicht zusammengestellt. Sie auch Hintergrundinfos und Medienangebote.

Ostermarsch 2004

Die Veranstaltungen der Friedensbewegung zu Ostern 2004 sind "ausgesprochend ermutigend" verlaufen. Siehe dazu die (abschließenden) Bewertungen des
Netzwerks Friedenskooperative, des Ostermarschbüros aus Frankfurt und des Bundesausschuss Friedensratschlag. Das Informationsangebot zu den Osteraktionen wird auch noch im nachhinein weiter aktualisiert. (z.B. Kundgebungsreden, Pressespiegel, ...)

Nachlese Internationaler Friedensaktionstag am 20. März 2004

Viele hunderttausende Menschen haben weltweit zum 1. Jahrestag des Kriegsbeginns an die Lügen zum Krieg erinnert, ein Ende der Besatzung im Irak und die Stärkung der UNO und ziviler, politischer Mittel bei Krisenbewältigung und zur Eindämmung des islamistisch geprägten Terrorismus gefordert. In vielen europäischen Hauptstädten (die größte Demonstration in Rom) und in den USA (an 250 Orten) wurde protestiert. In der Bundesrepublik gab es etwa 100 meist kleinere Veranstaltungen sowie den
Marsch zur US-Airbase/Atomwaffenlager Ramstein in Rheinland-Pfalz. Siehe hierzu die Pressesplitter, die Bildimpressionen und die Kundgebungsreden.

mit u.a. dem Protestmarsch zur US-Airbase/Atomwaffenlager Ramstein:


Programm in Landstuhl/ Ramstein



aus 2003:

Nachlese Friedensdekade 2003

Für die 24. Ökumenische Friedensdekade 2003
"Teufelskreise verlassen" vom 9.-11. November haben wir wieder, wie jedes Jahr, die Termine der einzelnen Veranstaltungen gesammelt. Eine extra ausgekoppelte Terminliste ist hier abrufbar.

Allgemeine Informationen sowie Hintergrundinfos zur Friedensdekade finden sich unter:
http://www.friedensdekade.de

Tagung

"
Kann es eine "Pazifistische Realpolitik geben?" fragten wir anläßlich einer Tagung am Samstag, 1. November 2003 in Frankfurt/M., die das Komitee für Grundrechte und Demokratie gemeinsam mit dem Netzwerk Friedenskooperative zu Ehren von Andreas Buro veranstaltete.

resistthewar

Die "Resist"-Kampagne war vor und während des Irak-Krieges - und vielleicht auch weiterhin - ein Dachverband für Aktionen Zivilen Ungehorsams in der Bundesrepublik. Zahlreiche Blockadeaktionen an Militärstandorten haben unter dem Dach von "Resist" stattgefunden.

Eine Dokumentation zur Prozesslawine haben wir als FriedensForum-Sonderheft herausgebracht:

Die "Resist"-Kampagne hat eine eigene Website:
http://www.resistthewar.de und einen eigenen E-Mail-Kontakt: info@resistthewar.de

Antikriegstag 2003

Die Veranstaltungen von Gewerkschaften und Friedensgruppen zum 1. September, dem 64sten Jahrestag des Beginns des 2. Weltkriegs, erinnerten an die Lügen zur Rechtfertigung des Irak-Krieges, protestierten gegen Interventions-Doktrin von USA und NATO wie gegen die Militarisierung der EU als fatal falsche Antwort auf den Unilateralismus der einen Supermacht. Gefordert wurde der Ausstieg aus der Gewaltspirale im weltweiten "Krieg gegen den Terrorismus" und die Hinwendung zu friedlicher Konfliktbearbeitung und globaler Gerechtigkeit.

Siehe dazu die
extra Terminübersicht und die Zusammenstellung der Reden und Aufrufe.

Hiroshima/Nagasaki Tag 2003

zum 58. Jahrestages des Abwurfs von Atombomben auf Hiroshima (6.8.) und Nagasaki (9.8.) hatten in der Bundesrepublik, trotz "Sommerpause" wieder zahlreihe Veranstaltungen stattgefunden, siehe auch die
Veranstaltungsübersicht dazu. Hintergrundinfos und Medienangebote sind ebenfalls abrufbar.

(Zum Vergleich:
Seite aus dem letzten Jahr und Terminübersicht 2002

G8 Gipfel in Evian

Vom 1.-3. Juni 2003 fand in Evian das jährliche Gipfeltreffen der acht am meisten industrialisierten Länder (G8) statt. Wie im letzten Jahr haben sie sich auch hier zurückgezogen und verbarrikadiert von der Öffentlichkeit über die Schwerpunkte der Weltwirtschaft abstimmt.

Dazu war ein umfangreiches "Protestprogramm" organisiert worden (->
http://www.schweiz.attac.org/rubrique73.html). Auswertungen, Berichte aus Evian und weitere Infos unter: http://www.attac.de/evian

Der Irak-Krieg und die Folgen

Die öffentliche Diskussion wird jetzt weitgehend von den Planungen für die "Nachkriegszeit" bestimmt und auch die Gruppen und Organisationen der Friedensbewegung beraten über die Folgen des Krieges wie die Perspektiven für das eigene Handeln: Ist der Irak-Krieg Auftakt für weitere neoimperiale Angriffskriege der einen Supermacht, wie es US-Hardliner mit Vorwürfen gegen Syrien und Iran bereits vorgeben? Wie können wir gemeinsam mit den Umweltgruppen Druck für eine Wende hin zu regenerativen Energien machen, um Öl und Gas als Kriegsursachen zu überwinden? Und wie gemeinsam mit der Bewegung der GlobalisierungskritikerInnen eine gerechte Nord-Süd-Politik und faire Kooperation zu den Ländern der arabisch-islamischen Welt forcieren, so dass der berechtigte Hass auf "den Westen" vermindert wird? Wie kann die UNO gegenüber den USA behauptet bzw. diese wieder in multilaterale Politik gezwungen werden? Und wie können wir die rot-grüne Regierung davon abbringen, als "Konsequenz" aus der militärisch-politischen Arroganz der USA die gleiche falsche Politik mit der Aufrüstung Europas zu betreiben?

In der Rubrik
"USA-Irak Dauerkrise" haben wir einige Statements und Hintergrundinformationen zusammengestellt. Die Bundesrepublik war allerdings entgegen aller Wahlkampfversprechen durchaus massiv involviert. Wie "wir" dabei sind stellt Mani Stenner im FriedensForum zusammen. Eine ReferentInnenliste zum Thema ist ebenfalls abrufbar. Clemens Ronnefeldt analysierte im Hintergrund im Vorfeld des Krieges "Ist ein US-Feldzug gegen Irak noch zu stoppen?".

Tag-X, 20. März: hunderte Demonstrationen im Bundesgebiet

In vielen Orten der Bundesrepublik haben insgesamt hunderttausende gegen den Krieg protestiert. In der
Übersicht zum Tag X sind die uns bekannten Aktionen dokumentiert und können auch noch ergänzt werden.

15.02.2003: Europa gegen den Krieg

Während des "Europäischen Sozialforums" in Florenz im November 2002 wurde der Europäische Aktionstag gegen den drohenden Irak-Krieg vereinbart. An diesem Tag haben weltweit mehr als 11 Millionen Menschen demonstriert, in Berlin über 500.000. Infos zur Berliner Demonstration siehe hier und auf der Homepage des Veranstalterkreises http://www.15februar.de.



aus 2002:

Aktionstag gegen Irak-Krieg am 26.10.2002

Parallel zu US-Demonstrationen in Washington und San Francisco und einigen anderen Ländern haben sich in vielen (weit über 80) Städten der Bundesrepublik Friedensgruppen und GlobalisierungskritikerInnen am Aktionstag gegen einen Irak-Krieg beteiligt. Die sich - besonders auch in den USA selbst - neu formierende Friedensbewegung will "den Krieg stoppen, bevor er beginnt".

Wir dokumentieren die
Aktionen/Termine sowie Reden, Berichte, Aufrufe und Pressesplitter zum 26. Oktober 2002. Es werden nicht die letzten sein.

Perspektiven der Bewegung?

Strategie-Konferenz (29.-30.06.02)

"Nachhaltig gegen Krieg wirken - Perspektiven für die Friedensarbeit in Deutschland"

von Samstag, 29. Juni 2002, 14 Uhr bis Sonntag, 30. Juni 2002 mittags in Bielefeld, Jugendgästehaus, Herrmann-Kleinewächter-Str. 1.
Das Treffen, zu dem ein Kreis von Persönlichkeiten aus Friedens- und globalisierungskritischer Bewegung eingeladen hatte, sollte eine intensive Reflexion und Debatte über die Perspektiven von Friedensarbeit und -bewegung ohne Zeit- und Aktionsdruck ermöglichen.
Abrufbar:
Einladung, Tagesordnung und Thesenpapier Roland Roth und Thesen von Clemens Ronnefeldt, sowie das Thesenpapier von Peter Strutynski "10 Thesen zur Zukunft der Friedensbewegung", der Vortrag von Elke Steven "Ein feministisch-weiblicher Blick auf die Friedensbewegung" und das Thesenpapier von Reinhard Voss (Pax Christi)



Jahrestagung des Trägerkreis
"Atomwaffen abschaffen" 2002 (14.-16.06.02)



Wir haben verschiedene Texte der 6. Jahrestagung des Trägerkreis "Atomwaffen abschaffen" vom 14.-16.06.2002 in Erfurt bereitgestellt. Wer nicht in Erfurt dabei sein konnte, kann hier die Abschlusserklärung, verschiedene Grußworte, den Einführungsvortrag von Frank Spieth (DGB Thüringen), das Referat "Atomwaffen: Der ultimative Terror" von Xanthe Hall (IPPNW), und einen (kleine) Pressespiegel abrufen.

Achse des Friedens

Die Kundgebung zum Bush-Besuch am 21. Mai 2002 in Berlin, wie Pressereaktionen, Erklärungen etc. dokumentieren wir im
Themenbereich Bush-Besuch Mai 2002.



aus 2001:

Terroranschläge in den USA und Krieg gegen Afghanistan:

Die Gewaltspirale durchbrechen!

Der Krieg gegen Afghanistan war eine gefährliche und für die Bekämpfung des Terrorismus leetztlich kontraproduktive Entscheidung der US-Regierung. Die furchtbaren Terroranschläge vom 11. September führen so in eine Gewaltspirale mit unabsehbaren Folgen und die Bundesregierung als Kriegsbeteiligte ist mitverantwortlich. Next Step Somalia oder Irak?

Es formiert sich in der Bundesrepublik - bei allen Schwierigkeiten -eine breite Bewegung, die die Gewaltspirale durchbrechen will und Besonnenheit fordert. Viele lokale und regionale Veranstaltungen finden sich in unserem
Terminkalender von Aktivitäten für Deeskalation.

In einer Rubrik dieser Website führen wir die Diskussion um
"Terrorismus und Krieg".

Den ersten mahnenden Appell (vom 12.9.) "Brücken bauen - Gewalteskalation verhindern!" kann man im Internet online unterzeichnen unter:
http://www.gewaltspiraledurchbrechen.de

aus 2000:

Israel/Palästina

Für Information aus erster Hand über die aktuellen Geschehnisse in Israel/Palästina haben wir u.a. eine kommentierte
Link-Liste eingestellt. Im FriedensForum 6/2000 beschreibt der "Deutsch-Israelische Arbeitskreis für Frieden im Nahen Osten (DIAK)" im "Blickpunkt"-Artikel die Knackpunkte für eine Friedenslösung.

Die Diskussion um NMD

(
National Missile Defense) wird uns noch lange begleiten. Auch wenn die technische Machbarkeit eines funktionierenden Raketenschirms wie schon bei Reagans SDI in Frage steht, torpedieren die US-Absichten bestehende Verträge (ABM) und die Chancen für nukleare Abrüstung. Obwohl der Terroranschlag am 11. September 2001 gezeigt hat, dass auch mit solchen Mitteln ein wirksamer Schutz nicht möglich sein würde, wird die Kritik an diesen unsinnigen Plänen innerhalb der USA immer schwieriger werden. Welche US-Politiker werden nach diesem Fanal noch wagen, "dem amerikanischen Volk den nötigen Schutz vorzuenthalten"?

Uran-Munition

Organisationen der Friedensbewegung machen seit langem auf die (zusätzlichen) Gefahren der Verwendung von DU-Munition aufmerksam. Die "Campaign Against Depleted Uranium Weapons (CADU,
http://www.cadu.org.uk)" hat noch im letzten November eine Experten-Konferenz dazu durchgeführt.

Jens Peter Steffens berichtet darüber in einem
Artikel im FriedensForum 6/2000. Seine Organisation, die IPPNW (http://www.ippnw.de), bietet allen Bundeswehrsoldaten kostenlose Untersuchungen auf Uran-Vergiftung an. Der eigentliche Skandal ist aber die Vertuschung der Belastung der Bevölkerung im Irak und auf dem Balkan durch die zigtausendfach verschossene Uran-Munition. Für die Leiden der betroffenen Menschen interessieren sich unsere humanitären Kriegsbefürworter Scharping und Fischer offenbar nicht die Bohne.

Wir haben dazu einen Themenbereich
Uranmunition und andere Verstöße ... mit Infos, Stellungnahmen und wissenschaftlichen Hintergrundinformationen eingerichtet.

Rüstungsexporte

Nach dem Panzerstreit und der Diskussion um deutsche Rüstungsexportrichtlinien folgt jetzt im Zuge der europäischen Konzentration der Konzerne die Politik mit dem Vertrag über europäische Rüstungsexportrichtlinien. Die Frankfurter Rundschau hat den
Entwurf dankenswerterweise dokumentiert. Kritische Stellungnahmen und Aktivitäten dazu sind dringend nötig. Und noch eins drauf: Stellungnahmen zur geplanten Lieferung einer Munitionsfabrik an die Türkei.

Wir haben unseren Themenbereich zur
Rüstungsexportproblematik jetzt ein bisschen aufgestockt und neu gegliedert. Eingeordnet sind da auch die allgemeineren Infos zum Geschäft mit dem Tod, die wir z.T. bisher beim Thema "Panzer für die Türkei?" hatten. Wir arbeiten noch weiter dran, versprochen!

"Zukunft der Bundeswehr"

Insbesondere seit dem Bericht der Wehrstrukturkomission unter Ex-Bundespräsident von Weizsäcker gerät die Debatte um die Reform der Bundeswehr zu einem Scheingefecht um Mannschaftsstärke und die Zukunft der Wehrpflicht. "Modernisierung" und Umbau zur Interventionsstreitmacht scheint bereits Konsens. Dabei ist die Debatte darum,
wozu man die Bundeswehr gebrauchen will und wie sich Ressourcen zwischen militärischem Eingreifen/Krieg führen und ziviler Konfliktvorbeugung und -bearbeitung verteilen, die viel zentralere, aber ins Hintertreffen geratene Fragestellung. Wir wollen in dieser Themenrubrik "Zukunft der Bundeswehr" auch diesen Teil des Themas zur Debatte stellen.

Dies ist auch Thema der
Nummer 4/2000 unseres Magazins FriedensForum

Krieg in Tschetschenien

Russland hat der NATO abgeschaut, wie man skrupellos und mit untauglichen kriegerischen Mitteln Krisen und Konflikte zu lösen versucht. Mit der Einreihung des grausam geführten Kriegs in die Anti-Terror-Bekämpfung gibt es jetzt gar keine Kritik von anderen Regierungn mehr am Vorgehen der russischen Armee, unter der vor allem die Zivilbevölkerung leidet. Ohne ein Einlenken Russlands kann der (Partisanen-)Krieg noch lange dauern. Menschenrechts- und Friedensgruppen fordern die sofortige Einstellung des Krieges. Zum Themenkomplex informieren wir mit
Infos und Stellungnahmen.

Kosovo/Kosova und der NATO-Krieg gegen Jugoslawien

Statements und weitere Informationen, Argumente und Stellungnahmen aus Friedensbewegung und Friedensforschung finden sich in den
Erklärungen zum Antikriegstag 1999 und in den Rubriken der Infos zum Kosov@ und zum Krieg. Das sind insgesamt viele Dokumente, damals aktuelle Infos und Stellungnahmen siehe in "Aktuelles zum Krieg". Zum 24. März 2000 haben Friedensinitiativen in Veranstaltungen und Aktionen an den Beginn der Bombardements vor einem Jahr erinnern, die Bilanz des Krieges gezogn und Konsequenzen aus dem gescheiterten Einsatz militärischer Mittel zur Befriedung der Region gefordert.

Im Schwerpunktteil des
FriedensForum Nr. 6/98, "Kosov@-Konflikt und das Völkerrecht" berichteten wir über Hintergründe. Wir dokumentieren auch den Original-Vertragsentwurf von Rambouillet (173 KB) in englischer Sprache samt dem skandalösen Annex, der praktisch ein Besatzungsstatut für ganz Jugoslawien bedeutet hätte.

Auch das
FriedensForum 3/99 hatte den Schwerpunkt "Krieg im Kosovo". Und im FriedensForum 4/99 machten wir im Schwerpunkt eine "Kriegs-Rückschau".

Öcalan / Türkei-Kurdistan -
neue Chancen durch Ende des Guerilla-Kampfes?


Mit der Verschleppung Öcalans aus der griechischen Botschaft Kenias in die Türkei, Prozeß und Todesurteil ist "das Kurdenproblem" nun wirklich nicht beseitigt. Die Kurden in Europa brauchen jetzt ganz dringend deutliche Signale, daß die Europäische Union sie nicht allein läßt und sich mit intensiven politischen Bemühungen zum Anwalt für eine friedliche Lösung der
Kurdenfrage in der Türkei macht - besonders nach der hierzulande bisher wenig gewürdigten, aber historischen Erklärung zum einseitigen Ende aller Kampfhandlungen ab dem Antikriegstag 1999. Die wünschenswerte Integration der Türkei in die EU sollte mit der beschleunigten Erledigung der "Hausaufgaben" nach den Kopenhagener Kriterien einhergehen.

Kein Friede mit Rot/Grün!

Vage Hoffnungen auf positive Veränderung der Außenpolitik durch Rot-Grün sind bereits vor dem Krieg gedämpft worden. Viele NGOs und Initiativen versuchen dennoch, Druck für eine konstruktive Politik zu machen. Friedensorganisationen hatten zur Koalitionsverhandlung einen
Politikwechsel zur Außen- und Sicherheitspolitik gefordert.

In der Rubrik
"Lobby zu rot-grün" dokumentieren wir Stellungnahmen, Diskussionen, Briefwechsel ... Das FriedensForum 2/99 beleuchtet die rot-grüne Außenpolitik "Kein Friede mit Rot/Grün!?" (vor dem Krieg noch mit Fragezeichen).

NATO-Osterweiterung

ist im Gang, aber dennoch eine falsche Entwicklung. Wir haben schon vor einiger Zeit in einer Zeitung unsere Argumente gegen dieses falsche und gefährliche Vorhaben veröffentlicht.

Zu finden unter:
http://www.friedenskooperative.de/themen/nato-ost.htm



E-Mail: friekoop (at) bonn (Punkt) comlink (Punkt) org



       


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