Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe des "FriedensForums" (Heft 4/2026) befasst sich mit alternativen Sicherheitskonzepten. Gerne senden wir dir ein kostenloses Probeexemplar zu!
Geld für Frieden statt für Kriege
Nur rund 7,5 Milliarden Franken, Stand November 2022, der 150 – 200 Milliarden Franken des russischen Vermögens, das in der Schweiz verwaltet wird, wurden gesperrt. Die Intransparenz des Schweizer Finanzplatzes wird uns mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine einmal mehr bewusst. Als globale Handelsdrehscheibe für Rohstoffe ermöglicht die Schweiz die Aufrüstung autoritär geführter und menschenrechtsverletzender Staaten wie Russland und Saudi-Arabien. Sie trägt damit zur Unterdrückung und Ermordung der Zivilbevölkerung bei. Wir solidarisieren uns mit all den betroffenen Zivilgesellschaften und mit sozialen Bewegungen gegen militärische Repression.
Die Schweiz hat das Potenzial, eine kohärente feministische Friedenspolitik zu entwickeln. Diese bekämpft neben psychischer und physischer Gewalt auch strukturelle sowie kulturelle Gewalt. Mit der Abwesenheit dieser Gewaltformen kann nachhaltiger Frieden mit und für die Zivilbevölkerung geschaffen werden.
Darum fordern wir:
- Mehr Transparenz im Schweizer Finanzplatz
- Investitionen in gewaltfreie und nachhaltige Friedenslösungen
- Die finanzielle Ablösung der Schweiz von fossilen Energien und
- stärkere Transparenz über Investitionen von Schweizer Konzernen
- Die Verwendung von Oligarchen-Vermögen und Kriegsgewinne für den Wiederaufbau der Ukraine, unter Wahrung des Rechtsrahmens
Und darum fordern wir weiterhin:
- Den Stopp von Waffenlieferungen aus der Schweiz
- Die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags
- Besseren Schutz für Geflüchtete aus Krisen- und Kriegsgebieten und im Zuge dessen Asyl sowie Botschaftsasyl für Deserteure
Kontakt: Organisationskomitee Ostermarsch Bern, Postfach, CH-3001 Bern, eMail: info [at] ostermarschbern [dot] ch, https://ostermarschbern.ch
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