Das Netzwerk Friedenskooperative ist ein informeller Dachverband von Friedens- und Menschenrechtsgruppen und ein wichtiger Knotenpunkt für außerparlamentarische Aktionen und „Politik von unten“. Die Friedenskooperative entstand 1989 aus dem Koordinierungsausschuß der Friedensbewegung.

als informeller Dachverband von Friedens- und Menschenrechtsgruppen als wichtiger Knotenpunkt und Koordinierungsstelle für außerparlamentarische Aktion und „Politik von unten“.

Die Friedenskooperative beschließt im Gegensatz zum Koordinierungsausschuß nicht mehr über Aktionen, sondern hält als bundesweite Vernetzung einen Diskussions- und Informationsaustausch aufrecht und dient weiterhin als Koordinierungsstelle für gemeinsame Aktivitäten verschiedener Gruppen. Neben vielen Kampagnen und Projekten wurden z. B. einige Großdemonstrationen am Regierungssitz Bonn organisiert, so die Demonstration am 26. Januar 1991 gegen den Zweiten Golfkrieg und am 14. November 1992 die Demonstration gegen Rassismus und für Erhalt des Asylrechts, an denen sich wieder jeweils 150.000 bis 200.000 Menschen beteiligten.

Entstanden ist das Netzwerk aus dem Koordinierungsausschuß der Friedensbewegung, der sich am 17. Dezember 1989 zugunsten des neuen Netzwerks Friedenskooperative auflöste.

Das Netzwerk Friedenskooperative finanziert sich ausschließlich aus Förderbeiträgen von Mitglieds- bzw. befreundeten Gruppen, Abozahlungen, Verkauf des Magazins „FriedensForum“ und Informationsmaterialien sowie den Spenden von Menschen, die seine Arbeit oder einzelne Projekte wichtig finden.

Das Netzwerk Friedenskooperative ist ein informeller Dachverband innerhalb der Friedensbewegung. Es dient als Koordinierungsstelle für gemeinsame Projekten, Aktionen und Kampagnen von Friedens- und Menschenrechtsgruppen. Die Friedenskooperative sieht sich als Netzwerk für außerparlamentarische Aktionen und „Politik von unten“. Hervorgegangen ist es 1989 aus dem Koordinierungsausschuß der Friedensbewegung.