81 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Friedensbewegung mahnt zur nuklearen Abrüstung

Bundesweite Aktionen am 6. und 9. August im Überblick
Pressemitteilung vom 3. August 2026

Anlässlich des 81. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki finden am 6. und 9. August 2026 in ganz Deutschland zahlreiche Gedenk-, Mahn- und Aktionsveranstaltungen der Friedensbewegung statt. Vor dem Hintergrund wachsender globaler Spannungen und neuer Aufrüstungspläne fordert das Netzwerk Friedenskooperative von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zum Ziel einer atomwaffenfreien Welt.

Friedensbewegung lehnt Tomahawk-Kauf ab

Mehrheit in Deutschland spricht sich für Rüstungskontroll-Initiativen aus
Pressemitteilung der  Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ vom 9. Juli 2026.

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ kritisiert den beim NATO-Gipfel vereinbarten Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern.

 

30 Jahre Gutachten des IGH zu Atomwaffen: Pflicht zu nuklearer Abrüstung

Pressemitteilung des Aktionsbündnisses atomwaffenfrei.jetzt vom 5.6.26

Das Aktionsbündnis „atomwaffenfrei.jetzt“ bedauert das erneute Scheitern der UN-Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag, die Ende Mai ohne eine gemeinsame Schlussresolution zu Ende gegangen ist. Der Nichtverbreitungsvertrag (NVV) hatte vor über 50 Jahren nur wegen der im Vertrag enthaltenen Verpflichtung zu weltweiter nuklearer Abrüstung das Einverständnis der Nicht-Atomwaffenstaaten gefunden.

Keine Mittelstreckenwaffen, nirgends!

Demo-Eindrücke + Pressemitteilung

+++ Etwa 1.500 - 2.000 Menschen beteiligten sich am Samstag (30. Mai) in Wiesbaden am Protest gegen Mittelstreckenwaffen. Rund 250 weitere Aktive waren bei der Kundgebung in Grafenwöhr vor Ort. +++

Deutschland muss Aussetzung des EU-Israel-Abkommens zustimmen

Protestaktion in Berlin am 11. Mai 2026 um 10 Uhr vor dem Bundeskanzleramt

Amnesty International in Deutschland, Human Rights Watch Deutschland und Oxfam Deutschland fordern die EU-Außenminister*innen auf, die Aussetzung des EU-Israel-Assoziierungsabkommens zu beschließen. Die Außenminister*innen beraten am Montag auf ihrem Treffen in Brüssel über mögliche Sanktionen, um auf anhaltende Menschenrechtsverletzungen durch Israel zu reagieren. Die deutsche Regierung ist einer der größten Blockierer. 

Ostermärsche 2026 setzen starkes Zeichen für Abrüstung, Diplomatie und gegen die Wehrpflicht

Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 6. April 2026

(Bonn, 06.04.2026) Am heutigen Ostermontag finden die Ostermärsche der Friedensbewegung ihren kraftvollen Abschluss mit Aktionen in u. a. Frankfurt am Main, Hamburg, Dortmund, Nürnberg und am Fliegerhorst in Büchel, wo die Friedensbewegung traditionell für den Abzug der US-Atombomben demonstriert.

Die Friedensbewegung mobilisiert Zehntausende am Karsamstag

Gegen Wehrpflicht und Kriege, für das Völkerrecht
Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 4. April 2026

Am heutigen Karsamstag finden bundesweit in rund 70 Städten Ostermärsche statt, u.a. in Berlin, Bonn, Bremen, Duisburg, Köln, Leipzig, München sowie Stuttgart, aber auch in kleineren Städten wie Düren, Plauen und Traunstein. Der Karsamstag ist der Hauptaktionstag der Ostermärsche mit den meisten Veranstaltungen.

Ostermärsche am Gründonnerstag erfolgreich gestartet – Hauptaktionstag morgen mit über 70 Aktionen

Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 3. April 2026

(Bonn, 03.04.2026) Die diesjährigen Ostermärsche sind erfolgreich mit ersten Aktionen am Gründonnerstag in Erfurt, Jena, Königs Wusterhausen und Regensburg gestartet. In Erfurt nahmen laut Veranstalter*innen rund 200 Menschen teil, in Jena lag die Teilnehmendenzahl bei 300. Damit liegt die Teilnehmerzahl am Gründonnerstag in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Am heutigen Karfreitag finden Ostermärsche in Biberach, Bruchköbel, Chemnitz, Gütersloh, Gronau und Jagel statt.

Start der NRW-Ostermärsche am Karfreitag

Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 02.04.2025

Die Ostermärsche in NRW starten am Karfreitag in Gronau und Gütersloh. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Lesungen und weiteren Aktionsformen wird die Friedensbewegung auch 2026 ihre Themen in die Öffentlichkeit bringen. Bei den insgesamt 19 Ostermärschen in NRW werden die Kriege in Nahost und der Golf-Region, in der Ukraine, der Protest gegen Aufrüstung und die Reaktivierung der Wehrpflicht im Fokus stehen. Bundesweit finden rund um Ostern mehr als 100 Ostermärsche statt.

Ostermärsche fordern zum Auftakt ein Ende der Kriege und kritisieren Aufrüstung und Wehrpflicht

Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 2. April 2026

(Bonn, 02.04.2026) Die Ostermärsche starten heute Nachmittag in Erfurt, Jena, Königs Wusterhausen und Regensburg. Hauptaktionstage werden der Karsamstag sowie der Ostermontag sein. Bei den über 100 Ostermarsch-Terminen werden die Kriege in Nahost und der Golf-Region, in der Ukraine, der Protest gegen Aufrüstung und die Reaktivierung der Wehrpflicht im Zentrum stehen.

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