Hiroshima Gedenken 2023 in Müllheim

Hiroshima und Nagaski mahnen

Vor 78 Jahren am 6. und 9. August 1945 zündete die US-Armee über den japanischen Großstädten Hiroshima und Nagasaki je eine Atombombe. Durch diese Angriffe wurden in Hiroshima 136.000 Menschen und in Nagasaki 64.000 Menschen getötet.

Heute gefährdet die atomare Vernichtungsrüstung den Bestand unseres blauen Planeten und damit die Existenz der Menschheit.

Nuklearwaffen sind die gefährlichsten Waffen, die je geschaffen wurden. Atomwaffen unterscheiden sich von allen anderen Waffen sowohl durch das Ausmaß der Zerstörung als auch durch die langfristige Wirkung radioaktiver Verseuchung und die dadurch verursachten genetischen Schäden.

Mit der sogenannten Nuklearen Teilhabe beteiligt sich Deutschland an der Atomkriegsstrategie der USA und der NATO. Im letzten Jahr wurde der Kauf der F-35-Kampfjets beschlossen. 10 Milliarden Euro sollen für den Tornado-Nachfolger aus dem
„Sondervermögen Bundeswehr" nur in diesem Jahr ausgegeben werden. Die F-35-Bomber sind in der Lage, amerikanische Atomwaffen, die in Büchel/Eifel lagern, zu transportieren und abzuschießen.

Auch wenn von der Bundesregierung die Drohungen Russlands, gegebenfalls Atomwaffen einzusetzen, als nicht ernst zu nehmen bezeichnet werden: Der Ukraine-Krieg erhöht das Risiko einer nuklearen Eskalation massiv.

Wir fordern:

  • Keine Beteiligung Deutschlands am atomaren Wettrüsten
  • Keine Beteiligung der Bundeswehr am NATO-Atomkriegsmanövern!
  • Keine neuen Atombomber!
  • Beitritt Deutschlands zum Atomwaffen-Verbotsvertrag, jetzt!
  • Abzug der in Büchel stationierten US-Atomwaffen!

Für jedes Jahr der atomaren Bedrohung seit dem Abwurf der Atombomben lassen wir einen Kranich-Ballon fliegen mit dem Wunsch: Beendet alle Kriege weltweit! Jetzt sofort!

 

Kontakt: Friedensrat Markgräflerland, eMail: Friedensrat-Muellheim [at] gmx [dot] de, http://www.friedensrat.org