„Die Waffen nieder!“

Wir verurteilen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine.

Unsere Solidarität gilt den vor Krieg und Verfolgung Geflüchteten, allen Opfern militärischer Gewalt.

Unser Protest richtet sich gegen alle Kriegstreiber und -profiteure in der Welt.

Krieg und noch mehr Aufrüstung sind keine Lösung!

Die Bombardierungen und alle weiteren militärischen Aktionen müssen sofort gestoppt werden. Jedes Menschenleben ist wichtig! Notwendig sind ein umfassender Waffenstillstand, der Rückzug aller Truppen und die Aufnahme von Verhandlungen nach dem Prinzip der allseitigen gemeinsamen Sicherheit.

Waffenlieferungen in Kriegsregionen sind keine Lösung! Sie treiben die Eskalationsspirale voran und schreiben die blutige Logik von Krieg, Drohung und Gewalt nur fort. Sie provozieren ein verheerendes Potential, das viele Menschen auslöschen kann.

Wir lehnen Sanktionen ab, die einen Wirtschaftskrieg in Gang setzen, der im Kern immer die armen und schutzlosen Menschen weltweit trifft. Politische Reaktionen des Westens sollten stattdessen auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, die weiteren Hass, Konfrontation und Feindbilder vermeiden.

Die Aufblähung des deutschen Rüstungshaushaltes um unglaubliche 100 Milliarden EUR und die Festschreibung auf 2% des Bruttoinlandsproduktes wird uns teuer zu stehen kommen. Dieses Geld benötigen wir so dringend zur Bekämpfung der Klimazerstörung, des Pflegenotstandes, für Bildung und soziale Gerechtigkeit. Wir wollen als Friedensbewegung weiter aufklären, dass Krieg und Militär keines der großen Probleme wie Hunger, Flucht, Klimakatastrophe und soziale Ungleichheit lösen werden. Rüstung tötet und zerstört Natur – auch ohne Krieg. Ein neuer Rüstungswettlauf führt nicht zu mehr Frieden, sondern dreht die Eskalationsspirale zwischen den Nationen und Militärblöcken immer weiter.

Wir haben keine Alternative: wenn sich vier Atommächte bis an die Zähne bewaffnet gegenüberstehen, brauchen wir ein Zurück zu Verhandlungen, in denen die Sicherheitsbedürfnisse aller respektiert werden. Der sofortige Stopp der NATO-Ost-Erweiterung gehört dazu genauso, wie Sicherheitsgarantien für alle beteiligten Staaten.

Kommt mit zum Ostermarsch und fordert mit uns:

  • eine sofortige Waffenruhe im Ukraine-Krieg und Verhandlungen für Zusammenarbeit und gemeinsame Sicherheit
  • die Eskalation der Waffenlieferungen stoppen. Jetzt!
  • Stopp der militärischen Aufrüstung Deutschlands, stattdessen Geld für Bildung und Soziales
  • keine neuen Mittelstreckenraketen nach Europa und die Auflösung des für deren Einsatzleitung vorgesehenen US-Hauptquartiers in Wiesbaden
  • die Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrages durch die Bundesregierung und den Abzug aller US-Atomwaffen aus Büchel
  • Klimaschutz und globale Gerechtigkeit durch umfassende internationale Kooperation
  • Schutz für Geflüchtete und alle, die sich auf der Flucht befinden

Kein Mensch ist illegal.

Krieg und Rüstung lösen kein Problem.

Frieden in Europa kann es nur miteinander und nicht gegeneinander geben!

Es ist an der Zeit einen mutigen Weg zu bahnen für ein soziales und gerechtes Miteinander, um damit den „utopischen“ Frieden Wirklichkeit werden zu lassen!

Hinweis: Das Ostermarschbündnis arbeitet auf antifaschistischer Grundlage und wendet sich entschieden gegen nationalistische, militaristische, völkische, rassistische, antisemitische oder rechtspopulistisch-islamophobe Inhalte. Fahnen oder Transparente aus dem rechten Spektrum und provokative oder diskriminierende Äußerungen werden auf unserer Demonstration nicht geduldet.

 

Kontakt: Friedensinitiative Traunstein Traunreut Trostberg, Dr. Renate Schunck, eMail: renateschunck [at] t-online [dot] de, https://friedensinitiativettt.wordpress.com/