Newsletter Juli 2025
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+ Hiroshima- & Nagasaki-Gedenktage + Neues FriedensForum erschienen + Statement: Rüstungswahnsinn stoppen! +

Der August steht kurz vor der Tür und damit auch die Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktage. Anfang des Monats fand der Flaggentag der Mayors for Peace statt (eine Rückschau kannst du dir hier anschauen). Der Sommer ist bei uns eine aktionsreiche Zeit und weniger ein Sommerloch. Daher wollen wir dich hier gerne darüber informieren, was für Aktionen im August anstehen und was das neue FriedensForum bereit hält. Hier die Themen des Juli-Newsletters:
 

  1. Hiroshima- & Nagasaki-Gedenktag: So kannst du aktiv werden
  2. Neues FriedensForum erschienen: Jetzt Probeheft anfordern
  3. Statement: Rüstungswahnsinn muss gestoppt werden!

Angeregtes Lesen wünscht

Annegret Krüger
für das Team des Netzwerk Friedenskooperative

 

+ Newsletter Juli 2025 +

1. Hiroshima- & Nagasaki-Gedenktag: So kannst du aktiv werden

In gut drei Wochen jähren sich die US-Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal. Zu diesem traurigen und gleichzeitig besonderen Anlass haben wir im Vorfeld viel organisiert. Ein ganz herzlicher Dank geht an alle, die sich an unserer Aktion „Sadakos Kraniche“, die von verschiedenen Friedensorganisationen organisiert wurde, beteiligt und uns aus allen Teilen Deutschlands gefaltete Kraniche zukommen haben lassen. Wir sind überwältigt von der großen Anzahl – fast 100.000 Kraniche haben uns erreicht! Sie kamen von Schulklassen und Kindergärten, Kirchengemeinden und Organisationen, Familien und engagierten Einzelpersonen. Wie angekündigt geht ein Teil dieser Kraniche per Luftpost nach Hiroshima. Dort werden die gefalteten Hoffnungssymbole am Children’s Peace Monument aufgehängt. Die restlichen wollen wir bei Aktionen für die Gedenktage und den UN-Atomwaffenverbotsvertrag nutzen. Es kann und darf also gerne weitergefaltet werden!

Eine weitere Aktion des Aktionsbündnisses „atomwaffenfrei.jetzt“ startet auch bald: Die Plakataktion „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“ in Berlin, Hamburg, München, Köln, Hannover und Mainz findet in der ersten Augustwoche statt. Mit dieser wollen wir neben dem Gedenken an die Atombomben-Opfer auch eine optimistische Botschaft senden: Wir sind der Gefahr der nuklearen Abschreckung nicht machtlos ausgesetzt, sondern setzen uns aktiv für die Abschaffung aller Atomwaffen ein. Denn auch 80 Jahre danach bedrohen noch immer rund 12.000 Atomwaffen die Welt. Alle Infos zu dieser Aktion und wo genau die Plakate in den jeweiligen Städten im Zeitraum vom 5. bis zum 11. August zu sehen sind, findest du hier:

Zudem finden rund um den 6. und 9. August viele Gedenkveranstaltungen in ganz Deutschland statt. Ob auch deine Stadt dabei ist, kannst du hier nachschauen. Dort findest du zudem Materialien, falls dir noch die passende Ausstattung für die Gedenktage fehlt:
 

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2. Neues FriedensForum erschienen - jetzt Probeheft anfordern

Auch das neu erschiene FriedensForum thematisiert die Gedenktage zu Hiroshima und Nagasaki und darüber hinaus das Ende des Zweiten Weltkriegs. Es wird u. a. die Frage gestellt, was uns diese Jahrestage für heute lehren können. Die beiden Atombombenabwürfe durch die USA waren der einzige Einsatz von Atombomben in einem Krieg bislang; zahlreiche weitere explodierten noch bis 1980 in oberirdischen Tests und verseuchten die Umwelt und haben auf die Überlebenden bis heute Auswirkungen. Zudem gehen die Kriege in Gaza und der Ukraine weiter, die trotz allem nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Dazu findest du auch verschiedene Artikel im neuen FriedensForum.

Wenn wir dein Interesse geweckt haben, kannst du dir ein kostenfreies Probeheft bestellen:

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3. Statement: Rüstungswahnsinn muss gestoppt werden!

Zu Beginn diesen Monats haben wir ein Statement zum unverantwortlichen NATO-Beschluss, fünf Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) für Rüstung auszugeben, veröffentlicht. Wir kritisieren diese Zielsetzung, die nicht mehr Sicherheit bringen wird, sondern im Gegenteil den weltweiten Rüstungswettlauf nur noch weiter anheizt. Der Plan lässt Diplomatie als Konfliktlösung und damit eine friedlichere Welt in weite Ferne rücken. 5 Prozent des BIP für Verteidigung würden aktuell für Deutschland bedeuten, dass rund 215 Milliarden Euro für militärische Zwecke aufgewendet würden. Das bedeutet, dass fast jeder zweite Euro an Steuern in Rüstung fließen wird. Wenn so viel Geld in Aufrüstung fließt, muss zwangsläufig an anderen Stellen gespart werden, sodass zivile Bereiche vernachlässigt werden. Investitionen in Bildung, Klimaschutz oder für Soziales werden auf der Strecke bleiben. Gleichzeitig werden durch die Aushebung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben hohe Schulden aufgenommen werden. Diese Verschuldung trifft nachfolgende Generationen auf unfaire Weise ganz besonders.

Das gesamte Statement kannst du hier nachlesen.

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P.S.: Protest gegen Atomkriegsmanöver am 11. Oktober: Aufruf unterstützen!
Die Bundeswehr übt Atomkrieg - doch wir setzen uns dagegen zur Wehr! Gemeinsam mit vielen weiteren Friedensorganisationen werden wir am 11. Oktober im nordrhein-westfälischen Nörvenich gegen das Atomkriegsmanöver Steadfast Noon protestieren. Der Aufruf zur Demo wurde kürzlich veröffentlicht und freut sich über weitere Unterzeichner*innen. Hier findest du den Aufruf und alle Infos zur Möglichkeit, diesen zu unterstützen:

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