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Friedensbewegung
Aufruf zum Ostermarsch 2025 als Zeitungsanzeige in "Zeit" und "Freitag" veröffentlicht
Am Donnerstag, 10. April 2025, erschien in den Wochenzeitungen "Die Zeit" und "der Freitag" der Aufruf des Netzwerk Friedenskooperative zum Ostermarsch 2025. Unter dem Slogan "Wir fordern: Kriege Stoppen - Frieden und Abrüstung jetzt!" wird mit den Anzeigen für die Teilnahme an den Ostermärschen mobilisiert, welche vom 17. bis 21. April stattfinden. 2.060 Einzelpersonen sowie 81 Organisationen und Gruppen ermöglichten die Anzeigen mit ihren Spenden.
Bundesgerichtshof greift das Grundrecht auf KDV an
Der Bundesgerichtshof (BGH) fällte am 16. Januar 2025 einen Beschluss in einem Auslieferungsverfahren, der tief in das Grundrecht auf Kriegsdienstverweigerung (KDV) eingreift und dieses praktisch aufhebt (4 ARs 11/24 v. 16.1.2025). Damit ist der Beschluss selbst als verfassungswidrig zu qualifizieren, da er ein der sogenannten Ewigkeitsgarantie aus Art. 79 Art. 3 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 3 Grundgesetz unterliegendes Grundrecht in seinem Kern außer Kraft setzt. Ebenfalls ist Art. 19 Abs. 2 verletzt: „In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden.“
4.000 Menschen bei Demo gegen Mittelstreckenwaffen
Rund 4.000 Menschen protestierten am Samstag, 29. März, in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden gegen die für 2026 geplante Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen. Die Demo organisiert hatte u.a. das „Wiesbadener Bündnis gegen Raketenstationierung“. Auch die vom Netzwerk Friedenskooperative mitgetragene Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ rief zur Teilnahme an der Demo auf.
Im August 2025 jährt sich der Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki zum 80. Mal. Auch wenn diese Tragödie Jahrzehnte zurückliegt, sind Atomwaffen weiterhin eine reale Gefahr: Mit den heute existierenden Arsenalen könnte unser Planet mehrfach zerstört werden.
Aktionspostkarte an Merz: Friedenskanzler gesucht!
Mit dem Durchpeitschen des Blankoschecks für Aufrüstung durch den Bundestagsmehrheiten der vergangenen Legislaturperiode hat Friedrich Merz eindrucksvoll bewiesen, dass Abrüstung ein Fremdwort für
Union und SPD starten ihre Koalitionsgespräche zur Bildung einer neuen Bundesregierung. Viele Friedensorganisationen und -gruppen nehmen das zum Anlass und wenden sich an die Koalitionäre.