von Redaktion FriedensForum, Christine Schweitzer, Martin Singe
Andreas Buro wurde am 15. August 1928 in Berlin geboren.
Von 1935 bis 1946 Schule, abgeschlossen mit dem Abitur.
1944 bis Ende des Zweiten Weltkriegs Luftwaffenhelfer.
Zwischen Holzforschung und Satyagraha-Normen, als Flakhelfer im Krieg, Familienrat und Defensiv-Konzepten in Moskau, Artikeln und Vorträgen zum Afghanistankonflikt – in diesem Spannungsfeld zwischen dem persönli
Zur Vorbereitung des ersten Ostermarsches gegen Atomwaffen in Ost und West hatte ich 1960 von Hamburg aus pazifistische Gruppen in Bremen, Hannover und Braunschweig angeschrieben, deren Vertreter sich aus Kriegsdienst
Im Sommer des Jahres 1961 kam beim Triennial der War Resisters' International die Idee auf, die Gründung einer Weltfriedensbrigade anzustreben, um gewaltfrei in Konflikte durch persönliche Präsenz und Vermittlung eing
Andreas Buro, geboren 1928 in Berlin, war 1980 Mitbegründer des Grundrechtekomitees. Bis 1994 war er dessen Sprecher und zusammen mit Klaus Vack als Geschäftsführender Vorstand aktiv.
Das Große bleibt groß nicht, und klein nicht das Kleine
von Hanne Budig
Zwei Wochen vor seinem Tod hat Andreas Buro sich mit diesem Satz von uns verabschiedet. Mit der ihm eigenen Klarheit und Klugheit hat er das Ende seines reichen Lebens kommen sehen und akzeptiert.
In der letzten Sitzung des Kooperationsrates im Januar 2016 haben sich die Delegierten der Kooperation für den Frieden von Andreas Buro verabschiedet. Doch es ist kein wirklicher Abschied!
Ich habe noch immer seine Stimme im Ohr: „Buuuuuuurooo“, so meldete sich Andreas am Telefon. Wir hatten oft miteinander telefoniert, denn Andreas sprühte, solange er die Kraft dazu hatte, vor immer neuen Ideen.
Andreas Buro und der Zivile Friedensdienst, das ist eine lange solidarisch-kritische und konstruktive Geschichte. Sehr früh brachte sich Andreas in das konkrete Nachdenken über einen Zivilen Friedensdienst ein.
Exponiert und angreifbar: Andreas Buro und der Nahostkonflikt
von Wiltrud Rösch-Metzler
Im Allgemeinen machen Friedensorganisationen einen großen Bogen um den Israel/Palästina-Konflikt, aus Angst etwas „Falsches“ zu sagen oder aus Angst vor heftigen Angriffen, die bei einer Positionierung entstehen könne
Am Morgen des 1. Septembers 1939 saß unsere ganze Familie gedrängt um den Volksempfänger. Wir hörten die knarrige Stimme Hitlers, es werde nun gen Polen zurückgeschossen.
Mit einer gewissen Berechtigung kann man sagen, die außerparlamentarische Opposition als unabhängige Friedensbewegung wurde durch die Sozialdemokratische Partei Deutschlands bewirkt.
Die westdeutsche Friedensbewegung hat seit 1945 viele höchst unterschiedliche historische Phasen durchschritten und jeweils der Situation entsprechende, zum Teil komplexe Leitvorstellungen verfolgt.
In diesen Tagen der Feste der Gläubigen wird aus fast allen Himmelsrichtungen um Frieden, ja um Frieden auf Erden gebeten. Dennoch schießen so viele Menschen aufeinander. Warum?