Mani Stenner – der politische Organisator, der Vermittler, der Netzwerker und Irlandfan
von Renate Wanie
Über dreihundert Menschen waren zur Trauerfeier nach Bonn gekommen, um sich von Mani Stenner zu verabschieden! „Es sind nicht nur die Leute aus Bonn, mit denen Du eng zusammen gearbeitet hast.
Vom Koordinationsausschuss der Friedensbewegung bis heute
von Ulrich Frey, Wolfgang Biermann
Aus der 1981 zur Vorbereitung der großen Bonner Demonstration und Kundgebung vom 10.10.1981 etablierten „Frühstücksrunde“ entstand Anfang 1983 der Koordinationsausschuss der Friedensbewegung (KA).
Die Fokussierung der Massenproteste der Friedensbewegung auf die mit dem NATO-Doppelbeschluss der NATO angedrohte Stationierung der amerikanischen Pershing-II-Raketen im Falle des Verbleibs der sowjetischen SS-20-Rake
Eines Morgens im Sommer 1988 kam ich in das Büro des Koordinierungsauschusses in der Römerstraße in Bonn und fand auf Manis Schreibtisch einen Pflasterstein, umwickelt mit rotem Geschenkband.
Die Friedensbewegung der letzten fünfundzwanzig Jahre
„Was macht eigentlich die Friedensbewegung?“
von Beate Roggenbuck
„Was macht eigentlich die Friedensbewegung?“ Das war eine der bohrenden Fragen, die uns als Friedensbewegte zu Beginn und im Verlauf des Krieges im ehemaligen Jugoslawien immer wieder gestellt wurde, der wir uns aber
Die Friedensbewegung der letzten fünfundzwanzig Jahre
Mani und das Friedensforum
von Christine Schweitzer
Mani Stenner habe ich Mitte der 1980er Jahre kennengelernt, als ich begann, als Vertreterin der Föderation Gewaltfreier Aktionsgruppen im Koordinierungsausschuss (KA) mitzuarbeiten.
Die Friedensbewegung der letzten fünfundzwanzig Jahre
Ein Mani Stenner Dialog-Zentrum?
von Andreas Buro
Die westdeutsche Friedensbewegung hat seit 1945 viele höchst unterschiedliche historische Phasen durchschritten und jeweils der Situation entsprechende, zum Teil komplexe Leitvorstellungen verfolgt.
Die Friedensbewegung der letzten fünfundzwanzig Jahre
Aktionen und Argumente!
von Mani Stenner
Vorbemerkung der Redaktion: Dieser Beitrag wurde von Mani 2003 angesichts des drohenden Angriffs der USA und ihrer Verbündeten auf den Irak geschrieben.
Die Friedensbewegung der letzten fünfundzwanzig Jahre
Mani Stenner als Motor für Aktionen zivilen Ungehorsams
von Martin Singe
Die Hardthöhenblockade mit über 3.000 Menschen am 21. Oktober 1983 war die erste große Aktion zivilen Ungehorsams, die Mani und ich wesentlich mitvorbereitet hatten.
Die Friedensbewegung der letzten fünfundzwanzig Jahre
Mehr Nein als Jein zum Nobelpreis für die EU
von Mani Stenner, Andreas Buro
Das Europäische Projekt der Integration ist in der Tat ein wesentlicher Fortschritt gegenüber dem Zeitalter verheerender europäischer Kriege. Innerhalb Europas verhandelt man statt zu schießen.
In der Bundesrepublik lebt eine große kurdische Gemeinde. Einige von ihnen sind durch die Arbeitsimmigration in den 1960er und 1970er Jahren nach Deutschland gekommen.
Die Flüchtlingsbewegung verliert einen ihrer aktivsten Mitstreiter für eine Welt ohne Kriege und Rassismus. Am 17.7. starb der Bonner Friedensaktivist Manfred Stenner im Alter von 60 Jahren.
Attac, Blockupy, G8: Mutig in der Auseinandersetzung mit der Macht
von Werner Rätz
Mani Stenner ist tot, und es fällt schwer, das zu akzeptieren. Ich kannte Mani seit seinen frühen Tagen im Bonner Friedensplenum Anfang der 1980er Jahre.
Mani lernte ich vor rund 30 Jahren im Hunsrück kennen. Mein erster Eindruck täuschte: Hinter seiner manchmal rauen Schale verbarg sich ein zugewandter, einfühlsamer Kern - den ich bald kennen und schätzen lernte.
Wir kannten uns die zweite, erwachsene Hälfte unserer beider Leben – zusammen 60 Jahre. Und so alt bist Du geworden, bevor am 17. Juli Dein Herz einfach aufgehört hat zu schlagen.
Walter Benjamin schrieb einmal: „Das wahre Bild der Vergangenheit huscht vorbei. Vergangenes artikulieren heißt nicht, es erkennen, wie es denn wirklich gewesen ist.
Mani Stenner - Die Agenda für den Frieden von unten
von Otfried Nassauer
Mein Nachruf auf Mani Stenner endet im letzten Friedensforum mit dem Satz: „‘Frieden schaffen – ohne Waffen‘ ist ein Prozess, der nie zu Ende geht“. Das war Manis ‚Agenda für den Frieden von unten