Termin

Donnerstag, 20. September 2018 - 19:00

2017 hat eine Mehrheit von 122 Staaten den Atomwaffenverbotsvertrag verabschiedet und sich so auf den Weg gemacht, eine völkerrechtliche Lücke zu schließen. Während biologische und chemische Waffen schon seit Jahrzehnten verboten sind, ist dies bei Atomwaffen bislang nicht der Fall. Seit der Verabschiedung des Vertrags wurde er bereits von 59 Staaten unterzeichnet und von 14 Staaten ratifiziert. 90 Tage nach der Ratifizierung des 50. Staates tritt der Vertrag in Kraft. Deutschland ist den Verhandlungen über den Atomwaffenverbotsvertrag ferngeblieben und hat diesen bisher nicht unterzeichnet. Zwar hält der Koalitionsvertrag von Union und SPD fest: „Ziel unserer Politik ist eine nuklearwaffenfreie Welt“, doch macht die Bundesregierung bislang keine Anstalten, ihre Blockadehaltung gegenüber dem Atomwaffenverbot aufzugeben. Warum das so ist, ob Deutschland überhaupt beitreten kann und wann dies geschehen könnte, soll im Rahmen der Podiumsdiskussion erörtert werden.

Es diskutieren:

  • Katja Keul (MdB, B‘90/Die Grünen)
  • Leo Hoffmann-Axthelm (ICAN Deutschland)
  • Dr. Carmen Wunderlich (HSFK)

Moderation: Marvin Mendyka (Netzwerk Friedenskooperative)

Ort: Evangelischer Kirchenpavillon Bonn, Kaiserplatz 1a, 53113 Bonn

Veranstaltungsort

Kirchenpavillon der Ev. Kreuzkirche, Bonn
Kaiserplatz 1a
53113 Bonn
Deutschland

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Veranstaltungsart

Vortrag / Diskussion