Das Friedensbündnis Lüneburg stellt sich vor:

Das Friedensbündnis Lüneburg ist eine Aktionsgruppe engagierter Einzelpersonen, die gleichberechtigt zusammenarbeiten, um sich aktiv für Frieden und gegen Krieg, Gewalt, Unterdrückung und Militarisierung einzusetzen. Wir sind überzeugt, dass Krieg kein Mittel politischer Auseinandersetzung sein darf, sondern Konflikte ausschließlich durch Dialog, Kooperation und friedliche Mittel gelöst werden müssen. Unser Ziel ist eine Welt, in der Verständigung und Zusammenarbeit über Grenzen hinweg Vorrang haben.

Unser Bündnis ist überparteilich – offen für alle, die unsere Ziele unterstützen. Über Ziele, Aktionen, Kooperationen und die Bündniszusammensetzung entscheidet das Plenum mehrheitlich, basierend auf den Vorlagen verschiedener Arbeitsgruppen.

Um unsere Ziele in der Bevölkerung zu stärken, organisieren wir Mahnwachen, Aktionen, Infoveranstaltungen und veröffentlichen Leserbriefe sowie Pressemitteilungen. Unsere Arbeit wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Wir heißen alle willkommen, die sich auf Grundlage von Menschenrechten, Gleichberechtigung und Solidarität für Frieden einsetzen und einen offenen, vertrauensvollen Dialog fördern.

Wir lehnen eine Zusammenarbeit mit militaristischen oder rechtsradikalen Personen und Gruppen ab. Ebenso stellen wir uns entschieden gegen Ideologien der Ungleichheit, des Faschismus und der Gewalt. Wir verurteilen jede Form von Diskriminierung – insbesondere aufgrund von Religion, Herkunft, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung – ebenso wie Diskriminierung, die durch Propaganda geschürt wird, etwa in Form von unbegründeten Antisemitismusvorwürfen oder Russophobie.

Wir treffen uns an jedem 1. und 3. Donnerstag im Monat in der Ev. Familienbildungsstätte Lüneburg gegenüber der Johanniskirche (Adresse: Bei der St. Johanniskirche 3, 21335 Lüneburg)

  • Textquelle: Selbstdarstellung Friedensbündnis Lüneburg

 

Leitlinie, Forderungen des Friedensbündnis Lüneburg

Leitlinie:

Das Grundgesetz erklärt nach Artikel 26 «Handlungen» für «verfassungswidrig», die «geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören.» Laut UN-Charta (Artikel 2) gilt ein allgemeines Gewaltverbot. Somit ist Krieg kein legitimes Mittel der Politik.

Daher fordern wir:

  • 1. Einhaltung des Völkerrechts weltweit! Stärkung der Vereinten Nationen als Instrument derVölkerverständigung! Frieden und Sicherheit ist nur gemeinsam möglich!
  • 2. Konsequente Abrüstung im Rahmen von Rüstungskontrollverträgen als zentrale Aufgabe deutscher Außenpolitik! Verbot von Rüstungsexporten!
  • 3. Keine Beteiligung an Militärbündnissen. Raus aus der Nato!
  • 4. Statt massiver Aufrüstung (5% Ziel für Nato): Geld für Bildung, Gesundheit, zivile Infrastruktur, bezahlbare Wohnungen und soziale Gerechtigkeit (weltweit)!
  • 5. Abrüstung statt Aufrüstung – für besseres Klima, gesündere Umwelt und echte Sicherheit! 6.Keine Mittelstreckenraketen in Deutschland und Europa!
  • 7. Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland und Verzicht auf „nukleare Teilhabe“, d.h. Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen, klare Absage zu EU-Atombomben! 8.Unabhängige, objektive und ausgewogene Medien – gemäß Artikel 5 des Grundgesetzes! 9. Stopp aller Völkermorde und Kriege, keine deutschen Beteiligungen!
  • 10. Konflikte durch Diplomatie, Verhandlungen und Deeskalation befrieden – statt sie mit Krieg zu lösen! 11. Beendigung des Krieges in der Ukraine durch Verhandlung. Anerkennung von Sicherheitsbedürfnissen der Ukraine und Russlands. Schluss mit der Russlandfeindlichkeit!
  • 12. Rückzug der israelischen Armee aus besetzten Gebieten, Ende der völkerrechtswidrigen Besatzung und Freilassung aller Geiseln – für ein friedliches Zusammenleben von Palästinenser*innen und Israelis!
  • 13. Schutz für Geflüchtete durch sichere Fluchtwege, Verbot völkerrechtswidriger, Pushbacks‘ sowie Asyl für Deserteur *Innen und Kriegsdienstverweiger *Innen!
  • 14. Abschaffung der Wehrpflicht und aller Pflichtdienste, Verbot der Rekrutierung Minderjähriger sowie keine verpflichtenden Erfassungen oder Musterungen!
  • 15. Stopp jeder Art von militärischer Werbung bei Minderjährigen! Militärische Werbung bei Minderjährigen widerspricht den Prinzipien der UN-Kinderrechtskonvention!
  • 16. Zivilklauseln in allen Forschungs- und Bildungseinrichtungen. Ausschließlich zivile Forschung und Lehre an Universitäten! Friedensbildung in Schulen!
  • 17. Bundeswehr raus aus Lüneburger Schulen und der Leuphana!

Adresse

21335 Lüneburg
Deutschland

Bundesland

Niedersachsen