Bilanz der Ostermärsche 2017: Netzwerk Friedenskooperative zieht positive Bilanz

Krieg in Syrien vorrangiges Thema; Ostermärsche senden im Wahljahr Ausrufezeichen in Richtung Politik

Das Netzwerk Friedenskooperative zeigt sich zufrieden mit den Ergebnissen der diesjährigen Ostermärsche. „Die Ostermärsche bleiben eine lebendige und absolut notwendige Tradition, die dazu beiträgt die Skepsis gegenüber Krieg und Militär in unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten.“, bilanziert das Bonner Büro. Im Vergleich zu den Vorjahren stieg die Anzahl der Veranstaltungen und Aktionen mit rund 90 sogar leicht an. Dort wo das Wetter mitspielte, legten auch die Teilnehmerzahlen leicht zu.

Ostermärsche 2017 starten

Bundesweit mehr als 90 Veranstaltungen und Aktionen – Krieg in Syrien wird wichtiges Thema bei den Ostermärschen
Ostermarsch gegen Krieg

Bonn, den 13. April 2017: Von Gründonnerstag bis Ostermontag melden sich an mehr als 90 Orten in der Bundesrepublik Gruppen im Rahmen der traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung zu Wort. Zu den Hauptthemen zählen der Krieg in Syrien mit seiner aktuellen Zuspitzung, Atomwaffen, Rüstungsexporte sowie die Erhöhung der Rüstungsausgaben. Traditionell finden die Ostermärsche in regionaler und lokaler Verantwortung statt mit einer starken thematischen Vielfalt.

Alle Infos zu den Ostermärschen

Vom 14.-17. April 2017 finden zahlreiche Ostermarschaktionen statt

Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren, Wanderungen und Friedensfesten wird auch in diesem Jahr die Friedensbewegung in den Ostermarschaktionen ihre Themen in die Öffentlichkeit bringen.

Das Büro des Netzwerk Friedenskooperative bietet eine umfangreiche Übersicht der Aktivitäten an:

Verbot statt Aufrüstung von Atomwaffen

Bundesweite Aktionskonferenz in Köln
Aktionskonferenz "Verbot statt Aufrüstung von Atomwaffen" in Köln

Am kommenden Samstag, dem 4. Februar 2017, findet im Rahmen der Kampagne "Büchel ist überall - atomwaffenfrei.jetzt" eine bundesweite Aktionskonferenz unter dem Titel "Verbot statt Aufrüstung von Atomwaffen" in Köln statt. Das Netzwerk Friedenskooperative unterstützt die Kampagne maßgeblich bei der Koordination, Social Media Arbeit und der Durchführung von Veranstaltung. Aus diesem Grund findet Ihr hier die Pressemitteilung der Kampagne zur bevorstehenden Aktionskonferenz.

Bundestag darf Syrien-Mandat nicht verlängern

Pressemitteilung zum Internationalen Weltfriedenstag
Protestpostkarte MACHT FRIEDEN

[Pressemitteilung vom 21.09.2016] Am heutigen Internationalen Weltfriedenstag verurteilt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ den Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien aufs Schärfste. Sie appelliert an Außenminister Steinmeier, sich bei seinem US-amerikanischen und russischen Kollegen in New York dafür einzusetzen, die Waffenruhe wieder aufzunehmen, damit die Hilfsgüter zu der leidenden Zivilbevölkerung gebracht werden können. Nur ein Schweigen der Waffen könne den Weg zum Frieden ebnen. Deshalb fordern die Trägerorganisationen der Kampagne „MACHT FRIEDEN.

150 Veranstaltungen von Gewerkschaften und Friedensgruppen

Rüstungsexporte, Flüchtlinge und der Krieg in Syrien sind Themen des Antikriegstages 2016
Antikriegstag 2016

Das Netzwerk Friedenskooperative listet mehr als 150 Antikriegsaktionen und Veranstaltungen im Umfeld des 1. September, die bereits seit dem 26. August stattfanden (siehe www.friedenskooperative.de/termine.htm). Gewerkschaften und Friedensgruppen erinnern zusammen an den deutschen Überfall auf Polen vor 77 Jahren, mit dem ein Vernichtungskrieg ohne Beispiel begann.

Bei mehr als 70 Aktionen wird an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 71 Jahren gedacht

Pressemitteilung Netzwerk Friedenskooperative

Mit mehr als 70 Veranstaltungen, Kundgebungen und Mahnwachen wird bis zum 9. August an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert sowie die Abschaffung der Atomwaffen weltweit gefordert.

„Wie schon in den vergangenen Jahren organisieren auch dieses Jahr wieder bundesweit viele Gruppen Aktionen und Gedenkveranstaltungen. Dies zeigt einmal mehr, dass die Abschaffung der Atomwaffen und der Abzug der Atomwaffen aus Deutschland ein wichtiges Thema für viele Menschen sind“, sagt Kristian Golla vom Netzwerk Friedenskooperative.

Nichts gelernt? - Bundeswehr ließ Kinder auf Panzer

In der vergangenen Woche sorgten Kinder an Handfeuerwaffen beim „Tag der Bundeswehr“ für Aufsehen. Nun ein neuer Fall: Im oberpfälzischen Weiden durfte Kinder bei einem „Tag der offenen Tür“ auf Panzern mitfahren.

Grenze überschritten: Bundeswehr ließ Kinder an Handfeuerwaffen

Fotoaufnahmen beweisen: Beim neuerlichen „Tag der Bundeswehr“ durften schon Kleinkinder mit Maschinenpistolen und Gewehre hantieren – das verstößt sogar gegen Richtlinien des Verteidigungsministeriums. Friedensaktivisten und Kinderrechtler sprechen von einem Skandal.

Bundesweite Protestaktionen gegen den Tag der Bundeswehr

Friedensgruppen fordern ein Ende der Rekrutierung von Minderjährigen

Anlässlich des „Tages der Bundeswehr“ fanden heute an mehreren Standorten in Deutschland Aktionen der Friedensbewegung statt. Mit Veranstaltungen von Demonstrationen über Informationsveranstaltungen bis hin zu Friedensfesten und Konzerten protestierten Friedensaktivisten gegen das Militärspektakel. Kritik an der Rekrutierung und der Verharmlosung der Folgen von Militäreinsätzen standen dabei im Vordergrund.

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