Friedensbewegung protestiert gegen den „Tag der Bundeswehr“

Pressemitteilung Netzwerk Friedenskooperative

Gemeinsame Presseerklärung von Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), Netzwerk Friedenskooperative und Komitee für Grundrechte und Demokratie

Für den kommenden Samstag, 11. Juni, ruft die Friedensbewegung an vielen Standorten zu Protesten gegen den Tag der Bundeswehr auf. Die Friedensbewegung kritisiert die an 16 Standorten stattfindende Werbeveranstaltung der Bundeswehr. Mit dieser werde ein verzerrtes Bild von Krieg vermittelt und sie diene im Wesentlichen der Nachwuchsrekrutierung, auch von unter 18-Jährigen.

Protestaktionen gegen den „Tag der Bundewehr“

Pressemitteilung Netzwerk Friedenskooperative

Am 11. Juni 2016 möchte sich die deutsche Armee an sechzehn Standorten feiern – das wird sie nicht ungestört machen können. Friedensaktivisten haben an vielen Orten Proteste angekündig.

11. Juni 2016: Aktionstag gegen Militär-Propaganda

Gemeinsame Pressemitteilung vom Komitee für Grundrechte und Demokratie, Netzwerk Friedenskooperative und DFG-VK
Kein Werben fürs Sterben

Friedensgruppen rufen zum Protest gegen den „Tag der Bundeswehr“ am 11.6.2016 auf:
Sie fordern, die Propaganda-Veranstaltung abzusagen und die Rekrutierung von Jugendlichen und die Bewerbung von Kindern zu beenden. „Keinen Tag der Bundeswehr“ ist das Motto des Aktionstages.

Ostermärsche halten Skepsis gegen Krieg und Militär aufrecht - Fluchtursache Krieg vorrangiges Thema

Bilanz der Ostermärschen 2016

Auch dieses Jahr gingen wieder viele Tausend Menschen bei weit über 80 Veranstaltungen und Aktionen für Frieden auf die Straße. Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Aktivitäten. „Die Ostermärsche zeigen, dass vielen Menschen das Thema Frieden wichtig ist und sie etwas verändern möchten.“, so Kristian Golla. „Die Ostermärsche sind eine absolut notwendige Tradition, die dazu beitragen, die grundsätzliche Skepsis gegenüber Krieg und Militär in unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten“.

Atomare Abrüstung und Abzug der Atomwaffen aus Deutschland als Thema der Ostermärsche

Das Thema Atomwaffen prägte die Geschichte der Ostermärsche von den 1960er Jahren an. Am Ostermontag startet um 14 Uhr unter dem Motto „Stopp der atomaren Aufrüstung in Deutschland und weltweit“ die Kundgebung am Fliegerhorst Büchel, wo rund 20 US-Atomwaffen im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ lagern. Im Ernstfall würden diese von deutschen Piloten ins Ziel getragen. Ab 2020 sollen diese Bomben durch moderne und zielgenauere ersetzt werden.

Auf zu den Ostermärschen 2016

Bundesweit mehr als 80 Veranstaltungen und Aktionen
Ostermarsch

Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren, Wanderungen und Friedensfesten melden sich zwischen Gründonnerstag und Ostermontag an mehr als 80 Orten in der Bundesrepublik Friedensgruppen im Rahmen der traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung zu Wort. Zu den Hauptthemen zählen der Krieg in Syrien sowie die damit eng verbundenen Themen Flüchtlingsbewegung und Rüstungsexporte. Traditionell finden die Ostermärsche in regionaler und lokaler Verantwortung statt mit einer starken thematischen Vielfalt.

Trauer um Andreas Buro

Andreas Buro

Prof. Dr. Andreas Buro, Friedensforscher und jahrzehntelanger Vordenker der deutschen Friedensbewegung, ist am Dienstag, dem 19.1.2016, im Alter von 87 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit in seinem Haus in Grävenwiesbach im Taunus im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen und verstorben.

Ja zu politischen Lösungen - Kein Bundeswehreinsatz in Syrien

Das Netzwerk Friedenskooperative ruft zu Protestaktionen und zur Beteiligung an Veranstaltungen gegen den Bundeswehreinsatz in Syrien auf. Erste Demonstrationen finden am heutigen Donnerstag in Aachen, Augsburg, Bad Kreuznach, Berlin, Bochum, Bremen, Dortmund, Essen, Hamburg, Mönchengladbach, Nürnberg und München statt sowie am Samstag in Tübingen.

Mehr als 120 Aktionen zum Gedenken an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren

Mit mehr als 120 Veranstaltungen, Kundgebungen und Mahnwachen wird bis zum 9. August an die Opfer der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki erinnert und die Abschaffung der Atomwaffen in Deutschland und weltweit gefordert.

Die bundesweit größte Aktion findet in 60 Städten statt. Dort hängen mehr als 150 Großplakate mit dem Schriftzug „70 Jahre Hiroshima und Nagasaki: Gedenken reicht nicht – atomwaffenfrei jetzt!“. Zu den weiteren Aktionen zählen die „Nacht der 70.000 Kerzen“, eine Friedensfahrradtour und eine Fastenaktion, die beide am 9. August in Büchel enden werden.

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