Friedensbewegung fordert mehr Einsatz für Verhandlungen und ein Ende der (nuklearen) Aufrüstung

Ostermärsche 2023 starten am Gründonnerstag
Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 5. April 2023

Die Ostermärsche beginnen am Gründonnerstag mit ersten Aktionen in Erfurt, Freiburg und Königs Wusterhausen. Hauptaktionstage werden auch 2023 Karsamstag und Ostermontag sein. Mit Demonstrationen, Kundgebungen, Fahrradtouren, Wanderungen und Friedensfesten wird auch in diesem Jahr die Friedensbewegung ihre Themen in die Öffentlichkeit bringen. Mehr als 120 dezentral organisierte Ostermärsche finden in diesem Jahr deutschlandweit statt.

Aktionen zum Ostermarsch in mehr als 100 Städten geplant

Umfangreiches Informationsangebot des Netzwerk Friedenskooperative

Das Netzwerk Friedenskooperative stellt auch 2023 umfangreiche Informationen zu den Ostermärschen zur Verfügung. Die zentralen Themen bei vielen Ostermärschen werden auch in diesem Jahr der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, die Gefahr der Eskalation des Krieges bis hin zu einem Atomkrieg sowie der Protest gegen die steigenden Rüstungsausgaben sein. Insgesamt werden nach aktuellem Stand Ostermarsch-Aktivitäten in weit mehr über 100 Städten in Deutschland stattfinden.

Sicherheit braucht starke zivile Friedensfähigkeiten

Deutschlands Friedensfäigkeiten stärken
Deutschlands Friedensfähigkeit stärken

Die Bundesregierung wird voraussichtlich in wenigen Wochen die erste Nationale Sicherheitsstrategie verabschieden. Diese Sicherheitsstrategie darf nicht einseitig militärische Sicherheit stärken. Ein Aufrüstungskurs zu Lasten ziviler Friedensfähigkeiten wäre der falsche Weg.

Zahlreiche Aktionen für ein Ende des Krieges gegen die Ukraine

Pressemitteilung des Bündnisses „Stoppt das Töten“
Aktion des Bündnisses "Stoppt das Töten" vor dem Brandenburger Tor in Berlin.

Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – Für Waffenstillstand und Verhandlungen“ gab es am Wochenende Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen in mehr als 30 Städten – ein Bündnis aus 19 Friedensorganisationen hatte dazu aufgerufen. Wichtig war bei den Protesten vor allem Empathie für die Opfer des Krieges.

Friedensaktionen in über 20 Städten geplant

Pressemitteilung vom 21. Februar 2023
Stoppt das Töten in der Ukraine!

Am 24. Februar jährt sich der Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine zum ersten Mal: Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!“ rufen 18 Friedensgruppen zu Protesten gegen den Krieg und für Frieden auf.

Start einer friedenspolitischen Online-Veranstaltungsreihe rund um den Krieg in der Ukraine, 14.2. – 29.3.

Pressemitteilung des Bündnisses „Stoppt das Töten“
Stoppt das Töten in der Ukraine!

Am 24. Februar jährt sich der russische Angriff auf die Ukraine zum ersten Mal. Um den inhaltlichen Herausforderungen gerecht zu werden, die sich daraus für Friedensaktivist*innen und Antimilitarist*innen ergeben und um Antworten auf brennende friedenspolitische Fragen zu finden, organisiert das zivilgesellschaftliche Bündnis „Stoppt das Töten in der Ukraine!“ eine Online-Veranstaltungsreihe mit vorerst sechs Terminen vom 14. Februar bis 29. März.

Erneuter Gefangenenaustausch zwischen Ukraine und Russland zeigt: Verhandlungen sind möglich!

Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 7. Februar 2023
Foto: Martin Heinlein / CC BY 2.0

Das Netzwerk Friedenskooperative begrüßt den erneuten Austausch von Gefangenen zwischen der Ukraine und Russland, der den zahlenmäßig größten seit Jahresbeginn darstellt. Der Austausch zeigt, dass es noch offene Kanäle zwischen beiden Parteien gibt und somit auch einen Hoffnungsschimmer für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen.

Friedensgruppen rufen zu Antikriegs-Aktionen zum Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine auf

Stoppt das Töten in der Ukraine!

16 Friedensorganisationen rufen für das Wochenende vom 24. bis 26. Februar 2023 zu gewaltfreien und vielfältigen Protesten für das Durchbrechen der Gewaltspirale, für einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen, gegen den Angriffskrieg Russlands in der Ukraine sowie gegen das Aufrüstungsprogramm der Bundesregierung auf. Anlass ist der erste Jahrestag des völkerrechtswidrigen Überfalls Russlands auf die Ukraine. In möglichst vielen Städten soll es Aktionen gegen den andauernden Krieg geben. Geplant sind bereits Aktionen in beispielsweise Berlin, Bonn, Frankfurt und Stuttgart.

Offener Brief an Bundessicherheitsrat und Fraktionsvorsitzende der Ampel-Parteien

28 zivilgesellschaftliche Organisationen fordern ein strenges Rüstungsexportkontrollgesetz mit Verbandsklagerecht
Auch das Netzwerk Friedenskooperative gehört zu den Unterzeichnerinnen

Ein breites Bündnis von 28 zivilgesellschaftlichen Organisationen fordert die Mitglieder des Bundessicherheitsrates und die Fraktionsvorsitzenden der Regierungsparteien in einem Offenen Brief dazu auf, ein strenges Rüstungsexportkontrollgesetz mit einem Verbandsklage­recht zu schaffen.

Starkes Zeichen für Frieden und Abrüstung

Aktionen in zahlreichen Städten bundesweit
Aktionstag 19.11.

In über 30 Städten – von Hamburg bis München und Bonn bis Berlin – gab es am Samstag Friedensaktionen gegen den Krieg in der Ukraine und die Aufrüstung des Militärs. Die Organisator*innen sind zufrieden.

 

Fotos von den Aktionen gibt es zur freien Verwendung hier.

 

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