Gewalt und Elend in Afghanistan - Friedensbewegung mahnt Hilfen für die Bevölkerung an

Nutzt gesperrtes afghanisches Staatsvermögen zur Linderung der katastrophalen Lage
Kooperation für den Frieden

Ein Jahr nachdem mit der Evakuierungsoperation des Auswärtigen Amtes vom 16.-26. August 2021 für Deutschland der Krieg am Hindukusch endete, ist die Situation in Afghanistan katastrophal. Der hungernden Bevölkerung muss dringend geholfen werden. Das eingefrorene afghanische Staatsvermögen (sieben Milliarden US-Dollar in den USA und drei Milliarden in Europa) muss für humanitäre Zwecke freigegeben werden. Außerdem fordern wir die Aufarbeitung der Rolle Deutschlands im Krieg gegen Afghanistan durch die vom Bundestag am 8. Juli 2022 eingesetzte Enquete-Kommission.

Hiroshima und Nagasaki sind Mahnung für eine atomwaffenfreie Welt – Mehr als 100 Veranstaltungen geplant

Pressemitteilung Netzwerk Friedenskooperative vom 05-08-2022

 Am 6. August jährt sich der Atombombenabwurf auf die japanische Stadt Hiroshima zum 77. Mal. Drei Tage später, am 9. August, erfolgte der Atombombenabwurf auf Nagasaki. Etwa 92.000 Menschen starben sofort, 130.000 weitere Menschen starben bis zum Jahresende an den Folgeschäden. Über die Auswirkungen auf die zweiten und dritten Generationen ist wenig bekannt. Zum Gedenken an Hiroshima und Nagasaki finden bundesweit heute und in den kommenden Tagen mehr als 100 Gedenkveranstaltungen und Aktionen der Friedensbewegung statt.

Friedensgruppen fordern von der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffen-Nichtverbreitungsvertrag in New York...

Pressemitteilung Kampagne atomwaffenfrei.jetzt vom 01.08.2022
Annalena Baerbock bei der Uno-Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag im August 2022

Friedensgruppen fordern von der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffen-Nichtverbreitungsvertrag in New York die Verurteilung der nuklearen Teilhabe in der NATO und die Verhinderung einer neuen Teilhabepraxis zwischen Russland und Belarus

Atomwaffendoktrin in neuer NATO-Strategie ist gefährlich

Pressemitteilung der vom Netzwerk Friedenskooperative mitgetragenen Kampagne atomwaffenfrei.jetzt
Pressemitteilung vom 30. Juni 2022

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ kritisiert, dass die NATO in ihrem neuen „Strategischen Konzept 2022“ die nukleare Abschreckung und damit die Bereitschaft zur Drohung mit und zum Einsatz von Atomwaffen bekräftigt. Die NATO will ihr globales Lagebild ausbauen und ihre Reichweite vergrößern, um im Einklang mit ihrem 360-Grad-Ansatz in allen Dimensionen und in alle Richtungen abschrecken und verteidigen zu können. Russland gilt generell als Bedrohung, China als „Herausforderung“.

Atomares Wettrüsten geht ungebremst weiter

Risiko für Atomwaffeneinsatz steigt
Pressemitteilung des Netzwerk Friedenskooperative vom 14. Juni 2022

Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI warnt in seinem diesjährigen Bericht vor einem atomaren Wettrüsten. Das Netzwerk Friedenskooperative zeigt sich besorgt über diese neuen Entwicklungen.

Sondervermögen: Netzwerk Friedenskooperative kritisiert Bundeswehr-Aufrüstungspaket

Pressemitteilung vom 3. Juni 2022
Kritik aus der Friedensbewegung zum Sondervermögen für die Bundeswehr

Das Netzwerk Friedenskooperative kritisiert die heute im Bundestag bevorstehende Entscheidung zur Einrichtung eines Sondervermögens für die Bundeswehr. Das 100 Milliarden Euro schwere Aufrüstungspaket ist eine Geldverschwendung sondergleichen und wird vermutlich dafür sorgen, dass noch mehr Geld im Beschaffungswesen der Bundeswehr verpulvert wird. Darüber hinaus ist es eine Weichenstellung in eine grundsätzlich falsche Richtung und wird die Verteidigungspolitik auf Jahrzehnte prägen.

Netzwerk Friedenskooperative zieht positive Bilanz

Abschluss der Ostermärsche am Ostermontag
Protest gegen Krieg in der Ukraine und Aufrüstung bei den Ostermärschen 2022

Das Netzwerk Friedenskooperative zieht eine positive Bilanz der Ostermärsche 2022. In über 120 Städten fanden über Ostern Aktionen für Frieden und Abrüstung statt. Zentrale Forderungen bei den Ostermärschen waren ein Waffenstillstand und Beendigung des russischen Krieges gegen die Ukraine und die Ablehnung gegenüber den Aufrüstungsplänen der Bundesregierung.

Informationsangebot zu den Ostermärschen 2022

Aktionen zum Ostermarsch in 90 Städten geplant
Pressemitteilung vom 05. April 2022

Das Netzwerk Friedenskooperative stellt auch 2022 wieder umfangreiche Informationen zu den Ostermärschen zur Verfügung. Nachdem die traditionellen Aktionen der Friedensbewegung in den letzten Jahren aufgrund der Corona-Pandemie nur eingeschränkt oder in alternativen Formaten online stattfinden konnten, wird es in diesem Jahr wieder weitestgehend normale Ostermärsche in zahlreichen Städten deutschlandweit geben.

Probleme mit minderjährigen Soldatinnen und Soldaten in der Bundeswehr

Jahresbericht der Wehrbeauftragten
Pressemitteilung des Bündnisses "unter 18 nie! Keine Minderjährigen in die Bundeswehr" vom 15.3.22

Berlin, 15.3.2022. Im heute veröffentlichten Jahresbericht der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Eva Högl, sind erneut Probleme mit minderjährigen Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten dokumentiert. Das Bündnis „Unter 18 Nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“ fordert eine schnelle Anhebung des Rekrutierungsalters auf 18 Jahre.

Zahl der Minderjährigen in der Bundeswehr steigt

Pressemitteilung "Unter 18 nie! Keine Minderjährigen in der Bundeswehr"

1.239 Minderjährige haben im vergangenen Jahr ihren Dienst bei der Bundeswehr angetreten, was einem Anteil von 7,4 Prozent aller Rekrutierungen entspricht. Dies geht aus der Antwort des Verteidigungsministeriums auf eine schriftliche Frage des Linken-Abgeordneten Ali Al-Dailami hervor.

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