Cover FriedensForum 4/2009
4 / 2009

Zivile Konfliktbearbeitung

Weitere Themen:

  • Nordkorea: Nuklearpoker
  • Iran: Reform durch Revolution
  • Botschaft für Frieden: Kampagne zur Bundestagswahl

Im Blickpunkt

Herbert Wulf

Nordkoreas Nuklearpoker

Das Regime in Pjöngjang testete im Mai seine zweite Atombombe und untermauerte seine militärischen Absichten seither mit regelmäßigen Raketentests – Raketen, die in Zukunft vielleicht als Trägersystem für Atomsprengköpfe dienen können. Die Welt fühlt sich provoziert. Die aktuelle Krise um Nordkoreas Atomprogramm ist ein neuer negativer Höhepunkt im Auf und Ab der Rüstungskontrolldiplomatie, mit der über Jahrzehnte versucht wurde, Nordkorea von seinem Nuklearprogramm abzubringen und gleichzeitig die Beziehungen zu diesem isolierten Land zu normalisieren.

mehr ... Thema: Atomwaffen

Initiativen

Joachim Schramm, Roland Blach

DFG-VK-Kampagne zur Bundestagswahl

Botschaft für Frieden

Die Bundestagswahlen stehen vor der Tür, die Parteien buhlen um die Gunst der WählerInnen. Beim Rückblick auf die vergangenen vier Jahre fällt die Bilanz aus friedenspolitischer Sicht desaströs aus. In diesen Wochen wurden Zahlen veröffentlicht, nach denen Deutschland den 3. Platz in der Rangliste der Rüstungsexportnationen „erobert“ hat, trotz Rüstungsexportrichtlinien. Handlungsbedarf für die Bundestagsparteien? Fehlanzeige! Die einen können nicht, die meisten wollen nicht.

mehr ... Thema: Friedensdekade
Bernd Drücke

AntimilitaristInnen demonstrierten am 29. Mai 2009 lautstark gegen Auslandseinsätze und Militärspektakel

GelöbNIX in Rheine

Rheine hat 76.000 EinwohnerInnen, eine typische, westfälische Provinzstadt. Hier gibt es drei Kasernen, der größte Arbeitgeber ist die Bundeswehr. Die Heeresflieger aus Rheine spielen beim NATO-Krieg in Afghanistan eine große Rolle. Das wird von den Medien auch gar nicht verschwiegen. Im Gegenteil: viele Journalisten sind stolz auf das mörderische Treiben ihrer olivgrünen Jungs im globalen „Krieg gegen den Terror“. So berichteten die Westfälischen Nachrichten am 29. Oktober 2008:

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Thomas Oelerich

„Mauern überwinden“ lautet das Motto der diesjährigen FriedensDekade vom 8.-18. November

Ökumenische FriedensDekade 2009

Trotz Irak, Afghanistan, steigenden weltweiten Rüstungsausgaben und zunehmender Militarisierung der deutschen bzw. europäischen Außenpolitik: Das Friedensthema hat nicht gerade Hochkonjunktur und steht nicht im Zentrum der verbliebenen sozialen Bewegungen in Deutschland. Umso wichtiger könnte die nun fast 30-jährige Tradition der Ökumenischen FriedensDekade sein, die immer im November vor dem Buß- und Bettag das Friedensthema in das Zentrum seiner Aktivitäten stellt.

mehr ... Thema: Friedensdekade
Wolfgang Ehmke

"Wir schreiben Geschichte!" – Wir trecken nach Berlin!

Gorleben stilllegen, Ausstieg sofort!

30 Jahre ist es her: die Trecker rollten, die Bauern aus dem Wendland machten sich auf den Weg in die niedersächsische Landeshauptstadt.  Zwei Jahre zuvor hatte Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) Gorleben als Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum (NEZ) benannt. Kernstück war die geplante Wiederaufarbeitungsanlage (WAA). Ausschlaggebend war die Abgelegenheit der Region, ihre dünne Besiedlung und Nähe zur DDR, die geologische "Qualität" des Salzstocks wurde als drittklassig eingeschätzt.

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Redaktion FriedensForum

17. August bis 9. September 2009

Israel/Palästina - Barrieren überwinden

Connection e.V. und das Komitee für Grundrechte und Demokratie (Aktion „Ferien vom Krieg“) bereiten für August/September 2009 eine Veranstaltungsreihe mit der 28-jährigen israelischen Kriegsdienstverweigerin Keren Assaf vor. Keren Assaf moderiert seit 2002 Seminare der Aktion "Ferien vom Krieg", in denen sich junge Menschen aus Israel und den besetzten Gebieten (Westbank) gemeinsam über die Lage im Nahen Osten austauschen und nach Verständigungs- und Lösungsmöglichkeiten suchen.

mehr ... Thema: Israel / Palästina

Krisen und Kriege

Andreas Buro

Ein Kommentar zum türkisch-kurdischen Konflikt

Auf Messers Schneide

Die Repression gegen die kurdische „Partei für eine demokratische Gesellschaft“ (DTP) greift jetzt auch auf deren Parlamentsabgeordnete in der Großen Nationalversammlung der Türkei über. Die Situation erinnert an die Festnahme der DEP-Abgeordneten um Leyla Zana im Jahre 1994. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DTP Selahattin Demirtas wird z. B. wegen einer Rede gerichtlich verfolgt, in der sie sagte: “In der Türkei sollen weder kurdische noch türkische Mütter mehr leiden müssen.

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Hintergrund

Mohssen Massarrat

Beginn eines neuen Abschnitts in der Geschichte Irans

Reform durch Revolution

„Wenn die da unten nicht mehr wollen und die da oben nicht mehr können, dann entsteht eine revolutionäre Situation.“ Diese auf Lenin zurückgehende Beschreibung der revolutionären Situation ist am Montag, den 15. Juni in der Islamischen Republik Iran eingetreten. Der in Gang gekommene, bisher glücklicherweise gewaltfreie Aufruhr ist nicht mehr zu stoppen. Die Gegner der Diktatur haben keine Angst vor den Schlägertrupps der Basidji-Milizen, der paramilitärischen Verteidiger des Systems. Diese werden vielmehr in die Flucht geschlagen.

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Tobias Pflüger

Vom Flughafen Leipzig/Halle geht Krieg aus

Im Sachsischen Landtag fand am 27. April 2009 eine Anhörung zum Thema „Ausmaß, Folgen, Gefahren und Risiken der militärischen Nutzung des Flughafens Leipzig-Halle als zentrales „Drehkreuz fur US-Militär“ statt. In der Anhörung hielt niemand an der absurden Behauptung fest, der Flughafen Halle/Leipzig würde zivil genutzt. Diese Argumentation, u.a. der Landesregierung des Freistaates Sachsen, ist aufgrund der Tatsachen einfach nur absurd.

mehr ... Thema: Militärstützpunkte

Schwerpunkt

Redaktion FriedensForum, Martin Singe

Zum Schwerpunkt

Zivile Konfliktbearbeitung

Regelmäßig berichtet das FriedensForum über Aktionen und Kampagnen, die man dem Bereich ziviler Konfliktbearbeitung zurechnen kann, also Beispiele konstruktiver Friedensarbeit, die konfliktüberwindend und friedenschaffend wirken. Wenn wir nun einen Schwerpunkt zu diesem Thema zusammengestellt haben, geht es neben der Vorstellung konkreter Aktivitäten vor allem um übergreifende Fragen. Dabei umfasst Zivile Konfliktbearbeitung für uns sowohl den Nahbereich innergesellschaftlicher als auch das weite Feld internationaler Konflikte.

mehr ... Thema: Zivile Konfliktbearbeitung
Ueli Mäder

Zivile Konfliktbearbeitung

Das Einfache, das so schwierig ist

Zivile Konfliktbearbeitung versteht sich als Alternative zur militärischen Intervention. Sie stützt sich mit ihren Aktivitäten auf interne zivilgesellschaftliche, aber auch auf staatliche und internationale Einrichtungen. Zivile Konfliktbearbeitung will kriegerische Auseinandersetzungen vermeiden, Frieden schaffen, sichern und konsolidieren. Soweit ein Verständnis, das die zivile Konfliktbewältigung weder auf zivile Träger, noch auf die Innenpolitik reduziert, und derzeit an Bedeutung gewinnt.

mehr ... Thema: Zivile Konfliktbearbeitung
Redaktion FriedensForum

Interview mit Andreas Buro

Chancen und Fallstricke Ziviler Konfliktbearbeitung

Im Folgenden dokumentieren wir ein Interview des FriedensForums mit Andreas Buro. Darin haben wir Probleme aufgegriffen, die immer wieder in der Debatte um das Konzept Ziviler Konfliktbearbeitung (ZKB) benannt werden. Die Fragen formulierte Redaktionsmitglied Martin Singe. ZKB: Ein MenschheitsprojektFF: Was sind aus Deiner Sicht die zentralen Prinzipien für ZKB?

mehr ... Thema: Zivile Konfliktbearbeitung
Thania Paffenholz

Möglichkeiten und Grenzen zivilgesellschaftlichen Engagements

Die Zivilgesellschaft wird im Allgemeinen als ein wichtiger Akteur bei der Friedensförderung angesehen. Daher wird dem Aufbau und der Stärkung von Zivilgesellschaft viel Gewicht eingeräumt, besonders in der Situation eines bewaffneten Konflikts oder kurz nach dessen Ende. Es wird angenommen, dass die Zivilgesellschaft eine wichtige Rolle spielt, sowohl um Gewalt zu reduzieren als auch um Rahmenbedingungen zu schaffen,  die für einen nachhaltigen Frieden benötigt werden.

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Günter Schönegg

Zehn Jahre Ziviler Friedensdienst

Im Jahr 2009 feiert der Zivile Friedensdienst (ZFD) sein 10-jähriges Bestehen. Der ZFD ist auf dem Hintergrund der weltweiten Zunahme ethno-politischer Kriege und innerstaatlicher Gewaltausbrüche in den 1990er Jahren entwickelt worden.

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Michael Gleich

Journalisten recherchieren „wie man Frieden macht“

Als der Tamile Singham 1995 Berlin verließ, um nach Sri Lanka zurückzukehren, hatte er stets ein Bild vor Augen: „Eine Farm, eine friedliche Oase auf dem Lande, wo es keine Rolle spielt, ob du Singhalese oder Tamile bist.“ Der ehemalige Asylbewerber wollte helfen, seine vom Bürgerkrieg verwüstete Heimat wieder aufzubauen. Seine Haltung dazu:  einzelner Mensch kann sehr wohl etwas bewirken, wenn er Mut, Kreativität und einen starken Willen besitzt. Er fing an, Häuser für Kriegswitwen und -waisen zu bauen. Erst zehn, dann 65, danach ganze Dörfer für hunderte Familien.

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Michael Hagenbach

Konflikte im Sudan im Jahr 2009 zivil bearbeiten

Die Quadratur des Kreises

Wer in Europa ‘Sudan’ hört, denkt meist an Darfur, eine Region im Westen des flächenmässig größten afrikanischen Landes. Erst vor kurzem ging der Haftbefehl des Internationalen Gerichtshofs gegen den sudanesischen Präsidenten durch die Presse. Es geht um seine Verantwortung für zahlreiche und grausame Menschenrechtsverletzungen in Darfur, wie gezielte Vergewaltigungen, Vertreibung im großen Stil und den Vorwurf des Genozids.

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Christine Schweitzer

Erfolgreiche Friedensprozesse

Das Beispiel Nordirland

„Do no harm“- keinen Schaden zufügen, ist zu einem weitbekannten Standard in der humanitären und Entwicklungshilfe geworden. Das Konzept wurde kreiert von Mary B. Anderson und ihrer Organisation Collaborative for Development Action - Collaborative Learning Projects (http://www.cdainc.com).

mehr ... Thema: Zivile Konfliktbearbeitung
Barbara Gladysch

Tschetschenien

Der „Kleine Stern“ von Grosny

Ich erinnere mich an das Gespräch mit Adlan, 15 Jahre alt. Er schwieg während meines Unterrichts in der Holzschule Omega 1 im Flüchtlingslager Raswet in Sleptwoskaya. Ich versuchte den Begriff „Pazifismus“ den Schülern und Schülerlinnen zu erklären. Ich erzählte von Gandhi, Nelson Mandela und Martin Luther King.  Die jungen Menschen hörten sich das freundlich an, es langweilte sie offensichtlich; noch nicht einmal Widerspruch machte sich bemerkbar. „Märchenstunde mit Barbara“ hätte man die „Vorstellung“ nennen können!

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Memo Sahin

Dialog-Kreis – Eine Stimme für das Volk ohne Anwalt

Die Arbeit des Dialog-Kreises begann mit einem „butterweichen“ Appell aus der Feder und aus dem Schatz der jahrzehntelangen Erfahrung eines der wichtigsten Köpfe der Friedensbewegung, Andreas Buro. Er konnte innerhalb von zwei Wochen über 150 Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft, Kultur sowie Menschenrechts- und Friedensbewegung unter einen Hut bringen und sie zu einem gemeinsamen Ziel, nämlich der friedlichen Lösung der Kurdenfrage, bewegen.

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Annika Müller

Gewaltfreier Widerstand in Palästina

Gewaltfreiheit ist kein Begriff, der gemeinhin mit Palästina assoziiert wird. Nichtsdestotrotz gibt es in den palästinensischen Gebieten zahlreiche Nichtregierungsorganisationen, die den gewaltfreien Widerstand als Weg gewählt haben, um die israelische Besatzung zu beenden.

mehr ... Thema: Israel / Palästina, Zivile Konfliktbearbeitung
Uli Jäger

Friedenspädagogik und zivile Konfliktbearbeitung

Trotz großer Unterschiede hinsichtlich der Definitionen von „Friedenspädagogik“ dürfte bei TheoretikerInnen und PraktikerInnen der Friedenspädagogik Konsens über vier Zielfelder bestehen, die auch für die Konzeption friedenspädagogischer Maßnahmen in Konflikt- und Kriegsregionen Bedeutung haben. Es geht (1) um die Ächtung des Krieges in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, (2) um das Widerstehen gegenüber allen Formen der (Alltags-) Gewalt bzw. der Faszination der Gewalt, (3) um die konstruktive Auseinandersetzung mit Konflikten bzw.

mehr ... Thema: Zivile Konfliktbearbeitung
Philipe Sufryd

Zur Beratungsarbeit des forumZFD in deutschen Kommunen

Gewalt vorbeugen – gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken

Deindustrialisierung, demografischer Wandel und die Zuwanderung von Migranten verändern die Lebenswelten in deutschen Städten und Gemeinden. Viele Kommunen erleben diese Veränderungen vor dem Hintergrund erheblicher gesellschaftlicher Spannungen. Eine typische Reaktion ist die Aufstockung von Polizei und Sozialarbeit. Die kritische Auseinandersetzung mit kommunalen Reaktionsstrategien zeigt jedoch: Maßnahmen werden oft nur auf konflikt-aktive Zielgruppen ausgerichtet (z. B. Jugendliche), dahinter stehende konfliktfördernde Strukturen werden selten bearbeitet.

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Barbara Schlüter

Spielend streiten lernen

Die Werkstatt Friedenserziehung Bonn feierte 2007 ihr 25-jähriges Bestehen. Friedenserziehung ist ein zentraler Begriff in unserem Namen, dem wir all die Jahre treu geblieben sind. Wir haben immer wieder mal überlegt, den Namen zu ändern – aus der Familienbildungsstätte Werkstatt Friedenserziehung wurde das Familienzentrum Werkstatt Friedenserziehung, bevor die Diskussion um die Familienzentren begann; von der Friedenserziehung konnten wir uns nicht trennen, weil kein anderer Begriff so gut wiedergibt, was sowohl Hintergrund als auch Ziel unserer Arbeit ist.

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Brian Martin

Soziale Verteidigung: Wie relevant ist sie heute?

Truppen versammeln sich an der Grenze. Sie planen eine Invasion und Übernahme des Landes. Wir sind vorbereitet. Unsere Gesellschaft hat keine Armee mehr. Wir sind auf Widerstand vorbereitet – gewaltfreien Widerstand. Wir werden alles so weiterführen, wie wir es wollen. Falls die Truppen versuchen, eine Fabrik zu übernehmen, werden sich die ArbeiterInnen weigern. Falls notwendig, wissen sie, wie man die Produktion mit Hilfe von Computer-Notfallcodes lahmlegt.

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Ute Finckh-Krämer

Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“

Der Aktionsplan „Zivile Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung“ ist ein rot-grünes Projekt. Im Koalitionsvertrag 2002[1] wurde vereinbart: „Die Bundesregierung wird einen ressortübergreifenden Aktionsplan zur ‚Zivilen Krisenprävention, Konfliktlösung und Friedenskonsolidierung’ erarbeiten.“. Am 12. Mai 2004 wurde der Aktionsplan tatsächlich vom Bundeskabinett verabschiedet.

mehr ... Thema: Zivile Konfliktbearbeitung
Rolf C. Carriere

Angelegenheiten von Krieg und Frieden

Die Rolle der Vereinten Nationen

Seit der Gründung der Vereinten Nationen (VN) am Ende des Zweiten Weltkrieges 1945, bei der die Entschlossenheit ausgedrückt wurde, “nachfolgende Generationen von der Geißel des Krieges zu erretten’, haben mehr als 200 Kriege stattgefunden und mindestens 22 Millionen Menschen wurden getötet – die meisten waren ZivilistInnen.[i] Ist dies nicht, in einem Satz, ein vernichtendes Urteil über die VN: Ihr Versagen, ihr fundamentalstes Versprechen einzulösen?

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Andreas Buro

Buchbesprechung: Erfolgreiche zivile innergesellschaftliche Konfliktbearbeitung

Longo mai: Ein kühnes Projekt

Ende der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hatten wir alle gelernt, wie eng innergesellschaftliche Entwicklung und außenpolitisches Verhalten miteinander verknüpft sind. Es ginge also nicht nur darum, Kriege zu verhindern, sondern auch darum, Demokratisierung, Selbstbestimmung - manche sprachen gar von Autonomie - in den europäischen Gesellschaften voranzutreiben – selbstverständlich nicht mit Gewalt, sondern über soziale Lernprozesse und den Aufbau ihnen entsprechender Strukturen.

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Christine Schweitzer

Buchbesprechung

Mediation. Die Kunst der Vermittlung in Konflikten

Vor 16 Jahren ist die Erstauflage des Buches von Christoph Besemer zur Mediation erschienen. Es war damals eines der ganz wenigen, wenn nicht sogar das erste Buch in deutscher Sprache, das in allgemeinverständlicher Ausdrucksweise in das Thema der Mediation einführte und die einzelnen Schritte des Mediationsprozesses beschrieb.

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