Koreanisches Verfassungsgericht erkennt Kriegsdienstverweigerung an
von Rudi Friedrich
Mit einer Entscheidung Ende Juni 2018 hat das Verfassungsgericht in Südkorea die Kriegsdienstverweigerung anerkannt und dem Gesetzgeber zugleich eine Frist bis Ende 2019 gesetzt, rechtliche Regelungen umzusetzen.
Lobbyarbeit und Protest gegen das Bundeswehrmandat für Syrien und Irak
von Kathi Müller
Das Bundeswehrmandat für Syrien wurde im März 2018 erneut verlängert und auf den Irak ausgeweitet. Die Bundeswehr dringt damit immer weiter in zivile Arbeitsfelder vor.
von Christine Buchwald, Tim Bausch, Lawreen Masekla
Die SprecherInnen der Jungen AFK (Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung) luden zur 5. Nachwuchstagung (11./12.April) mit dem Thema „Welches Wissen(-)schafft Praxis?“.
Iran, Israel, USA und Europa nach der Aufkündigung des Atomabkommens
von Clemens Ronnefeldt
Nach der Aufkündigung des Atomabkommens und der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump im Frühjahr 2018, US-Truppen aus Syrien abziehen zu wollen, wuchs bei der israelischen Regierung noch stärker die Sorge, dass n
Sicherheit neu denken. Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik
Friedenshandeln hat zwei Dimensionen: Zum einen die Militärkritik durch die persönliche Verweigerung jeglicher Kriegsdienste sowie Problematisierung und Skandalisierung der militärischen Sicherheitspolitik, deren mang
Aktuelle Absicht: Streichung aus dem Hochschulgesetz
von Arnold Köpcke-Duttler
Die Forschung an neuen Waffensystemen und Rüstungsgütern soll nach den politischen Plänen der seit einigen Monaten amtierenden Regierung des Landes Nordrhein-Westfalen wieder möglich sein.
In dem Septemberprogramm des Reichskanzlers Theobald von Bethmann-Hollweg wurden am 9.9.1915 die Kriegsziele Deutschlands neben Raub von Territorien u.a.
Der Begriff „Friedensjournalismus“ steht vorwiegend für das Konzept des Friedensforschers Johan Galtung, der einfordert, dass die tiefen Ursachen und Lösungsmöglichkeiten von Konflikten in den Mittelpunkt von jo
Konstruktive Berichterstattung als Beitrag zu Friedensprozessen
von Wilhelm Kempf
„Peace Journalism is when editors and reporters are aware of their contribution to the construction of reality and of their responsibility to give peace a chance” (Kempf 2012).
Es geht in diesem Beitrag darum, wie die Aufregung über Fake News abweichende Meinungen bedrohen kann. Er wurde der Internet-Plattform „Wielding Nonviolence“ entnommen.
Auf dem Weg zurück zum Frieden kommt AktivistInnen aus der Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle zu. Jedoch erfährt die deutsche Öffentlichkeit kaum etwas von ihnen. Das Projekt Peace Counts will das ändern.
„Gute Medien - böser Krieg? Was Journalismus zum Frieden beitragen könnte“
von Andreas Zumach
Ende Februar 1979 habe ich angefangen als Journalist zu arbeiten, zunächst bei der Westberliner Zeitung „Die Neue“, die damals zeitgleich mit der „tageszeitung“ (taz) gegründet wurde.
Furchtlos: Vom Kinderreporter zum bekanntesten investigativen Journalisten
von Massimiliano Colonna
Das hügelige Profil von Freetown, Sierra Leone, nimmt im Morgenlicht Gestalt an, als er über die halbgepflasterte Straße zur Radiostation fährt. Millionen in der Stadt wachen gerade erst auf.
Digitale Friedensbildung für Kinder und Jugendliche
von Dr. Nicole Rieber
„Ist Frieden auch wenn man sich streitet“? „Kann ein Krieg nach Deutschland kommen?“ „Warum müssen Menschen ihre Heimat verlassen?“ „Warum kann man Krieg nicht einfach beenden?