6 / 1995
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FriedensForum 6 / 1995

Europa. wohin?

Weiter Themen:

> Zapfenstreich in Bonn > Aktionsplanungen 10 Jahre Tschernobyl > FREIe HEIDe: Eine Region wehrt sich > Soldaten sind Mörder, Teil II > Ex-Jugoslawien und das Abkommen von Dayton

Inhalt

Initiativen

Initiativen
Kohls Großer Zapfenstreich zu 40 Jahre Bundeswehr:

Schulterschluss mit Armee verweigern!

von Mani Stenner, Martin Singe

Wie eine Dampfwalze fährt Kohl voran.

Initiativen

Wer über Bosnien empört ist, darf zum Krieg in der Türkei nicht schweigen

von Andreas Buro

Der Krieg in Bosnien bewegt sehr viele Menschen zu Recht. Dort offenbart sich die ganze Scheußlichkeit und Menschenverachtung des militärischen Konfliktaustrages. Im Krieg in der Türkei ist es jedoch nicht anders.

Initiativen
Die mündliche Verhandlung in Den Haag

Atomwaffen vor dem Gerichtshof

von Xanthe Hall

Der Internationale Gerichtshof in Den Haag hörte Anfang November die Erklärungen diverser Staaten, zu der Frage, ob der Einsatz von Atom­waffen oder seine Androhung völkerrechtswidrig seien.

Initiativen

"Todesland in Lebensland"

von Jürgen Hops Haßbach

Für viele war es ein freudiges Wiedersehen, als sich die Teilnehmenden an der EUCOMmunity V am 6.8.95, nach fast einem Jahr, in Stuttgart- Vaihingen trafen.

Initiativen

Soldaten sind Mörder, Teil II

von Roland Wünsch

Das Bundesverfassungsgericht bestätigt am 7. November, das Urteil vom 5. August 1994, jetzt gibt es, das BVerfG vor öffentlicher Diffamie­rung durch Politiker in Schutz zu nehmen!

Initiativen
Fachtagung der Zentralstelle KDV in Eisenach

"Runder Tisch" zur Totalen Kriegs­dienstverweigerung

von Stefan Philipp

Totale Kriegsdienstverweigerer (TKDVer) lehnen die Wehrpflicht als staatliches Unrecht radikal ab.

Initiativen
Ziviler Ungehorsam für Asylrecht:

Richterin bleibt erstmals weit unter der Strafforderung der Staatsanwaltschaft

von Martin Singe

Bereits mehrfach berichteten wir im FriedensForum über die Folgen der Aktion zur symbolischen Einzäunung des Wormser Abschiebegefäng­nisses.

Initiativen

Menschenrechte und Demokratie in ost-westdeutscher Perspektive

von Elke Steven

Kurz bevor die sich zum fünften Mal jährende "Wiedervereinigung" staatlicherseits entsprechend gefeiert wurde, über Erfolge spekuliert oder kurzerhand festgestellt wurde: "noch sind die Mauern in den Köp­fen nicht gef

Initiativen

Eine Region wehrt sich gegen den Kriegszustand

von BI FREIe HEIDe

Zwischen dem romantischen Rheinsberg, Wittstock und Neuruppin wächst seit drei Jahren der Unmut gegen Pläne der Bundeswehr, die jährlich 3000 Übungseinsätze mit Bombern über der mecklenburgi­schen Seenplatte fliegen w

Initiativen
Tschernobyl ist überall!

Sofortige Stilllegung aller Atomanlagen - Energiewende jetzt!

von Mani Stenner

Im kommenden Jahr jährt sich die Re­aktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986) zum zehnten Mal. Diese größte technische Katastrophe des 20.

Initiativen
In Heidelberg kommt die Diskussion in Gang

Ziviler Friedensdienst

von Renate Wanie

Aufbauend auf weltweiten Erfahrungen - von Gandhi bis zum gewalt­freien Umbruch in der DDR - sowie auf den Erkenntnissen der Friedens- und Konfliktforschung sollen nach dem Konzept "Ziviler Friedens­dienst" (ZFD) Frei

Krisen und Kriege

Ein Blick auf Krisen und Kriege.
Ein Kommentar

Das Abkommen von Dayton

von Christine Schweitzer

Die Bosnien-Verhandlungen in den USA sind abgeschlossen. Wenn al les gut geht, werden die Waffen schweigen. Dies ist allerdings wohl auch das einzig Positive, das über das Abkommen von Dayton zu sagen ist.

Ein Blick auf Krisen und Kriege.

Friedensarbeit braucht einen langen Atem. Was nun?

von Vesna Terselic

Heute sind in Kroatien die SerbInnen "die Anderen" - und morgen? Ve­sna Terselic beschreibt in ihrem Artikel die Situation und die Möglich­keiten der Opposition im Land.

Hintergrund

Friedensbewegung International - Der Blick über den Tellerrand.

Pax Christi mit großer Mehrheit für Gewaltfreiheit

von Pax Christi Saar

"Streit in Pax Christi" - unter diesem Titel berichteten wir in der letzten Ausgabe des FriedensForums über die kontroverse Debatte, die derzeit in der deutschen Sektion der internat. kath.

Schwerpunkt

Der Schwerpunkt des FriedensForums.

Bedrohungen nach dem Ende des Ost-West-Konfliktes

von Ulrich Albrecht

1. Globale Problemsichten

Der Schwerpunkt des FriedensForums.

Europa von unten - Sichtweisen aus der Helsinki Citizens' Assembly

von Andreas Buro

"Die Aufgabe der gesamteuropäischen Integration muß von einer breiten Öffentlichkeit getragen werden.

Der Schwerpunkt des FriedensForums.
Etappen auf dem Weg zum europäischen Bundesstaat

United States of Europe

von Gerold Ecker

Im Frühjahr 96 startet die EU-Regierungskonferenz. Ihr Ziel ist die Über­arbeitung und Erfolgskontrolle des Masstricher Unionsvertrages.

Der Schwerpunkt des FriedensForums.

4. General Assembly der Helsinki Citi­zens' Assembly in Tuzla

von Christine Schweitzer

Ungefähr 460 TeilnehmerInnen, davon über die Hälfte aus den Nachfol­gestaaten Jugoslawiens versammelten sich Ende Oktober als Gäste des Bürgerforums Tuzla in der zentralbosnischen Stadt.

Der Schwerpunkt des FriedensForums.

Europa 2000 ist unser Projekt

von Reinhild Hugenroth

Europäisch zu denken war nie ein Problem für die Linke - allerdings sehr kritisch, manchmal auch ohne eine alternative Konzeption zu ha­ben.

Der Schwerpunkt des FriedensForums.
Leben an der Grenze:

Die Geschichte der Slowenen in der Steiermark

von Christian Promitzer, Christian Stenner

Was muß passieren, damit eine Sprachgruppe, die noch vor 100 Jahren in den Gebieten um Radkersburg, Leutschach und auf der Soboth zwi­schen einem Viertel bis nahezu 90% der Bevölkerung bildete, zur "Vergessenen Minder

Der Schwerpunkt des FriedensForums.

Demilitarisierung der internationalen Politik

von Her­bart Ruitenber

Nach 1989 löste sich das Sowjetische Imperium auf und sein militäri­scher Ausdruck, der Warschauer Pakt, zerfiel.

Der Schwerpunkt des FriedensForums.

Festung Europa?

von Katina Schubert

In ihrer Politik gegenüber MigrantInnen und Flüchtlingen gleicht Euro­päische Union (EU) eher einer Raubritterburg: Ökonomisch unerwünschte und unbrauchbare Lüchtlinge müssen draußen bleiben, Ar­beitsmigrantInnen dürf